ZVABlog

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Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher

Ausstellung mit Malerei von Wilhelm Neußer

von ZVAB

Wilhelm Neußer überzeugte 2007 das Kuratorium und gewann den mit 25.000 Euro dotierten ZVAB-PHÖNIX. Die Karriere des jungen Malers aus Köln geht seitdem steil aufwärts. Nun werden seine Werke in München ausgestellt: Die Galerie Christa Burger lädt zur Austellungseröffnung ein.

ERÖFFNUNG: Dienstag, 18. März 2008, 19 - 22 Uhr
Dauer der Ausstellung: 19. März - 3. Mai 2008
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ZVAB 11. März 2008

ZVAB.com auf der Leipziger Buchmesse

von ZVAB

Wir freuen uns auf die Leipziger Buchmesse, spannende Begegnungen und Veranstaltungen, bei denen auch das ZVAB wieder mit von der Partie ist:

Am Donnerstag, den 13. März 2008 um 15 Uhr, präsentiert die vom ZVAB ins Leben gerufene “Inititative Antiquariatsrecht” auf der Antiquariatsmesse in Halle 5 die gemeinsame Homepage und stellt das Projekt der Öffentlichkeit vor. Thorsten Wufka (ZVAB) moderiert die Runde, an der auch die weiteren Gründungsmitglieder - vertreten durch Herbert Mueller (für antikbuch24 als neu beigetretenes Mitglied!), Daniel Conrad (booklooker), Dr. Christian Sprang (Börsenverein des Deutschen Buchhandels), Wolfgang Höfs (ABOEV) sowie als Rechtsberatung auch Christian Solmecke (Kanzlei Wilde & Beuger) - teilnehmen.

Warum gebrauchte Bücher das Sortiment bereichern und den Umsatz beschwingen können, erläutern Vivien Lebe (Leitung Marketing ZVAB) und Johanna Buess (ZVAB) im Vortrag mit Fragerunde am Freitag, den 14. März von 15 bis 16 Uhr in der Ausbild-Bar, Halle 5 Stand A502.

Sie sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr ZVAB Team

ZVAB 29. Februar 2008

Auf der Titanic

von LesArtige
Was Jugendliche über das Buch denken:

Leseeindruck von Sebastian Bahr
(12 Jahre)

In dem Buch erzählen Harold Bride und Jack Thayler. Durch den Funker und den Passagier erlebe ich das Abenteuer der Titanic vom Ablegen, vom Untergang und von der Rettung durch die Carpathia mit. Zum Teil in Tagebuchform geschrieben umfasst das Buch die Tage vom 10. April 1912, 10.30 Uhr bis zum 15. April 1912 18.00 Uhr. Dieser erzählende Fließtext wird von Sachtexten ergänzt. Immer, wenn auf einer Seite ein Seil erscheint, trennt es den Fließtext von Sachinformationen. Das Seil führt wie ein roter Faden durch das Buch.
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LesArtige 15. Januar 2008

Arno Holz: „Kunst = Natur - x“. Theoretiker des Naturalismus und Vater der modernen Literatur

von Carsten Tergast
Arno Holz

Persönliche Widmung des Reichskanzlers Stresemann, Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg, Aufnahme in die Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie, mehrfach für den Literatur-Nobelpreis vorgeschlagen. Man könnte meinen, das literarische Leben des Arno Holz müsste ein so erfolg- und ruhmreiches gewesen sein, dass er bis heute zu den Standardautoren gehört.
Nun hat Holz tatsächlich seinen festen Platz in den Literaturgeschichten, gilt er doch als zentrale Figur des Berliner Naturalismus. Doch wer kennt das Werk des gebürtigen Ostpreußen (26.4.1863 in Rastenburg) heute wirklich noch? Naturalismus, das ist heute im literarischen Bewusstsein höchstens noch mit dem Namen Gerhart Hauptmann verbunden, ein Umstand, den Arno Holz schon zu Lebzeiten wahr nahm und als schmerzlich empfand, schließlich war Hauptmann seiner Meinung nach höchstens einer seiner talentierteren „Schüler“. Die 1896 erschiene Komödie Sozialaristokraten thematisiert diese Umstände, Holz rechnet darin auf satirische Weise mit seinen Berliner Schriftstellerkollegen ab, mit denen er zuvor die Fahne des Naturalismus in Deutschland aufrecht gehalten hatte.
Holz, der  anders als viele seiner Autorenkollegen  Autodidakt und nicht in den Genuss eines umfangreichen literarischen Studiums an der Universität gekommen war, verband in seinem Werk stets Theorie und Praxis miteinander.
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Carsten Tergast 8. Januar 2008

“Yakamoz” - Meeresleuchten

von ZVAB

Das schönste Wort der Welt

Der schönste deutsche Buchanfang steht fest, nun hat die Jury der Zeitschrift Kulturaustausch auch das schönste Wort der Welt gekürt: Yakamoz lautet es, ist türkisch und beschreibt etwas wahrhaft Zauberhaftes: das Leuchten des Meeres bei Nacht, wenn der Mond das Wasser in einen silbrigen Schein hüllt. Genau diese Vorstellung hat die Jury dazu gebracht, “Yakamoz” zu prämieren - wenngleich es streng genommen nur die Widerspiegelung des Mondes im Wasser bezeichnet. Wie dem auch sei, die Tatsache, dass es für ein so schönes Ereignis ein eigenes Wort gibt, ist allein schon einen Preis wert.

ZVAB 21. November 2007

Morgenlicht und Sternenwächter

von LesArtige
Was Jugendliche über das Buch denken:

Leseeindruck von Clara Schattauer
(12 Jahre)

Dieses Buch erzählt vom Erwachsenwerden und davon, wie schwer das manchmal sein kann. Es handelt von zwei Geschwistern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Morgenlicht liebt den Morgen, Sternenwächter den Abend. Ihre Gefühle und ihr Blick auf die Welt sind wie Tag und Nacht. Trotzdem verstehen sie sich und halten zusammen, wenn es darauf ankommt. Die Kapitel wechseln zwischen zwei Perspektiven. So hat die Geschichte eine weibliche und eine männliche Stimme. Diesen Wechsel finde ich sehr interessant, denn in anderen Büchern ist er nicht so deutlich zu erkennen (oder gar nicht vorhanden)!
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LesArtige 15. November 2007

“Ein Glück!” Die LesArtigen stellen vergriffene Kinder- und Jugendliteratur vor

von ZVAB

… die es zum Glück noch über www.zvab.com gibt. Gemeinsam mit LesArt und der Gemeinschaft zur Förderung von Kinder- und Jugendliteratur e. V. rückt das ZVAB Leseerfahrungen von Kindern ins Rampenlicht. Kinder- und Jugendbücher, die als „nicht mehr lieferbar“ gelten, wohl aber über zvab.com antiquarisch erworben werden können, spielen die zweite Hauptrolle. Das Besondere an der neuen Kolumne im ZVABlog ist, dass die LesArtigen eben diese Bücher lesen und ihre Leseerfahrungen und –eindrücke formulieren. Kurze Inhaltsangaben von Erwachsenen ergänzen die Texte der Kinder.
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ZVAB 15. November 2007

Der schönste erste deutsche Satz ist gekürt!

von ZVAB

Das lange gespannte Warten hat endlich ein Ende. “Ilsebill salzte nach” ist der schönste erste Satz eines deutschsprachigen Romans. Kurz und knapp beginnt Grass‘ Roman Der Butt aus dem Jahr 1977 und bewies: In der Kürze liegt die Würze, denn die drei Wörter, so die Begründung der Jury, machen Lust auf mehr der insgesamt über 700 Romanseiten; sie malen literarische und kulinarische Bilder, die eine reichhaltige Lektüre versprechen.

Vorschläge kamen aus der ganzen Welt. Wie die “Initiative Deutsche Sprache und die Stiftung Lesen” berichten, haben sich über 17.000 Menschen aus 60 Ländern an der Suche beteiligt, davon einige auch hier auf dem ZVABlog.
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ZVAB 7. November 2007

Dank der ZVAB Antiquariate konnten viele Buchverluste wiederbeschafft werden.

von ZVAB

Am 24. Oktober wurde die Anna-Amalia Bibliothek wiedereröffnet. Am 2. November 2004 wurden über 50.000 Bücher durch einen verheerenden Brand schwer beschädigt – 25 Jahre wird die Restaurierung und Wiederbeschaffung dauern, meint Matthias Hageböck, Restaurierungsleiter der Bibliothek. Das ZVAB hat daher diesen Kulturauftrag mit angenommen und seinerzeit gemeinsam mit den ZVAB Mitgliedsantiquariaten eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die stolze 23.383,50 Euro eingebracht hat. Diese Summe ist der Erlös der ZVAB Benefizaktion zugunsten der Bibliothek und entstand durch rund 40.000 Bestellungen. Das ZVAB und 551 ZVAB Mitgliedsantiquariate hatten im Zeitraum vom 20.10.04 bis zum 30.11.04 pro verkauften Artikel ab einem Wert von 10 Euro zusammengelegt und 50 Cent gespendet: 20 Cent kamen vom jeweiligen Antiquar und das ZVAB gab 30 Cent dazu. Von diesem Geld konnten diverse Bücher neu unter anderem über das ZVAB, das bald zu einer der Hauptwiederbeschaffungsquellen der Anna Amalia Bibliothek wurde, angeschafft werden.

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ZVAB 24. Oktober 2007

ZVAB Podiumsdiskussion in Frankfurt: Best Ager - Jungbrunnen des Buchmarkts

von ZVAB

Warum die Generation 50+ dem Buchmarkt zum Aufschwung verhelfen könnte – wenn dieser sie als Klientel ernst nimmt.

 

  • Am 11.10.07
  • von 11-12 Uhr
  • im Spiegel-Bildungsforum, Halle 3.1, Stand L105

 

 

 
dreht sich alles um die Frage: “Best Ager - Jungbrunnen des Buchmarkts?
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ZVAB 5. Oktober 2007

Ré Soupault. Die Fotografin der magischen Sekunde

von ZVAB

Das Literaturhaus München zeigt ab dem 3.10.2007 eine große Gesamtschau der Fotografin Ré Soupault. Das fotografische Werk von Ré Soupault zählt zu den wichtigsten Wiederentdeckungen in der Fotogeschichte des 20. Jahrhunderts. Ré Soupault, die nach ihrem Studium am Bauhaus in Weimar als Journalistin und Modezeichnerin für den Berliner Scherl-Verlag arbeitete, begann 1934 zu fotografieren. Sie begleitete ihren Mann Philippe Soupault, den Mitinitiator der Surrealismus-Bewegung, auf seinen Reisen durch Europa, Amerika und Afrika und schuf Fotografien für seine Reportagen. Vor allem in Tunis, wo das Paar von 1938 bis 1942 lebte, entstanden beeindruckende Fotoserien.

Die Ausstellung der Berliner Festspiele wurde zuletzt im Martin-Gropius-Bau in Berlin gezeigt und kommt nun nach München. Sie umfasst rund 250 Aufnahmen, außerdem wird erstmals unbekanntes Archivmaterial aus dem Nachlass gezeigt, das die vielfältigen Freundschaften und Arbeitsbeziehungen Ré Soupaults mit KünstlerInnen und FotografInnen der europäischen Avantgarde dokumentiert, aber auch mit Übersetzungen und Textmanuskripten die Vielseitigkeit Ré Soupaults belegt.

ZVAB 21. September 2007

Macbeth’ 950. Todestag

von ZVAB

Heute vor 950 Jahrem fiel einer der - dank Shakespeare - berühmtesten Könige von Schottland auf dem Schlachtfeld. Als brutalen und dem Wahnsinn verfallenen Königsmörder hat sich der Name Macbeth ins Gedächtnis gebrannt. Doch Shakespear dichtete einiges zur Wahrheit über den Monarchen hinzu. Denn so skrupellos und wahnsinnig wie im gleichnamigen Drama geschildert war Macbeth geschichtlichen Überlieferungen zufolge ganz und gar nicht. Nachdem König Duncan I. geschlagen und Macbeth die Macht übernommen hatte, verbesserte sich die Lage Schottlands. Während seiner siebzehnjährigen Herrschaft kehrten Ruhe und Frieden im Land selbst durch Vereinigung der streitbaren Landesteile sowie mit den Nachbarländern ein. Und den Geschichtsschreibern zufolge lebten die Schotten sogar in relativem Wohlstand - was sicher nicht nur am sprichwörtlichen Geiz des Volkes lag. Die ganze Wahrheit über Macbeth und Shakespears Dramen finden Sie hier.

ZVAB 14. August 2007