ZVABlog

Direkt zum Inhalt springen

Zur ZVAB Startseite

Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher

Dichterhäuser im deutschen Sprachraum

von zvab
Dichterhäuser

Osterzeit, Ferienzeit, Reisezeit!

In diesen Tagen sind viele Familien auf Deutschlands Autobahnen unterwegs, bemüht, so schnell wie möglich von A nach B zu kommen. Wie wär’s mit einem kulturellen Zwischenstopp? Aber wo? In welcher Stadt lohnt sich die Abfahrt von der Autobahn?

Dieser Frage ist seit letztem Jahr Abhilfe geschaffen, denn 2011 ist bei Reclam Bodo Plachtas Dichterhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz erschienen. Plachta hat über 50 Dichterhäuser im deutschsprachigen Raum besucht und sie in seinem Buch beschrieben. Dazu gibt es interessante Einblicke in das Leben des jeweiligen Schriftstellers und schöne Bilder der Domizile. Brechts Wohnung in der Berliner Chausseestraße, Annette von Droste-Hülshoffs Rückzugsort in Meersburg, Schillerhäuser in Leipzig-Gohlis und Marbach, oder Karl Mays „Villa Shatterhand“ in Alt-Radebeul – hier ist ganz sicher für jede Reiseroute etwas dabei!

Übrigens ist das Buch ebenso spannend, wenn man sich nicht auf Reisen vor Ort befindet. Die schönen Beschreibungen lassen sich durchaus auch vom heimischen Sofa aus genießen!

4. April 2012

Nikolai Semjonowitsch Leskow, Journalist und Schriftsteller,Teil I

von wietek

   Nikolai Semjonowitsch Leskow,
   porträtiert von Ilja Repin

Ljesskow war wohl der russischste unter allen russischen Dichtern, sogar russischer als Dostojewskij; westeuropäische Einflüsse und Interessen (wie bei Dostojewskij für Balzac, Schiller, Hoffmann) waren ihm völlig fremd. Er wurzelt ganz in der russischen Scholle, und der Ausländer lernt das eigentliche Antlitz Russlands (des alten) aus seinen Erzählungen viel besser kennen als aus den Werken Gogols, Dostojewskijs oder Tolstois.

(Weiterlesen …)

10. December 2008

Otto Julius Bierbaum: Adorant der Schönheit und Förderer der Kultur

von tergast

Es könnte sein, daß manch sangbares Lied seines Mundes noch lebt, wenn vieles, was heute gewichtiger dünkt, vergessen ist.“ Kein geringerer als Thomas Mann schrieb diese Zeilen 1910, nachdem am 1. Februar des Jahres ein Literat gestorben war, dessen Name heute, entgegen Manns Hoffnung, dem Vergessen anheim gefallen zu sein scheint. (Weiterlesen …)

10. November 2008