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Wer kriegt ihn diesmal, den Nobelpreis für Literatur?

von ZVAB

In zwei Tagen, am 9. Oktober, ist es wieder so weit, die Schwedische Akademie gibt den diesjährigen Literaturnobelpreisträger bekannt! Und wie jedes Jahr wird wieder eifrig diskutiert, wer den Preis diesmal in Empfang nehmen darf. Auch in diesem Jahr steht der Japaner Haruki Murakami wieder ganz oben auf der Liste. Und auch der seit Jahren als Kandidat gehandelte US-Amerikaner Philip Roth ist wieder dabei.

Seit 1901 wird bereits der Nobelpreis für Literatur vergeben. Nach dem Testament des Preisstifters Alfred Nobel soll mit dem Preis die Person ausgezeichnet werden, die „das Vorzüglichste in idealistischer Richtung geschaffen hat“.

Der Nobelpreis gehört heute zu den wichtigsten Auszeichnungen auf den Gebieten  Physik, Chemie, Medizin, Literatur, und Friedensarbeit und wird jedes Jahr am 10. Dezember, dem Todestag Nobels, verliehen.

 

 
Wusstet Ihr schon?

  • Von 1901-2013 wurden 106 Preise an 110 Preisträger verliehen.
  • Viermal wurde der Preis zwischen zwei Personen aufgeteilt.
  • 13 Preise gingen an Frauen, der erste an die Schwedin Selma Lagerlöf im Jahr 1909.
  • Der jüngste Preisträger war 42 Jahre (Rudyard Kipling).
  • Die älteste Preisträgerin war 88 Jahre (Doris Lessing).
  • Zweimal wurde der Preis abgelehnt: 1958 von Boris Pasternak und 1964 von Jean Paul Sartre.
  • Die meisten Preise gingen an englischsprachige Schriftsteller (27), französischsprachige (13) und deutschsprachige (13).
  • Als Überraschungspreisträger unter den Literaten gilt Winston Churchill, dem viele den Friedensnobelpreis zuschreiben.

 
271 Nominierungen wurden im Februar eingereicht, aus denen eine finale Liste von 210 Namen hervorging. Unter den Top-Favoriten, die in diesem Jahr für den Nobelpreis für Literatur gehandelt werden, sind:

 

Wer ist Euer persönlicher Favorit?

 

7. October 2014

Elfriede Jelinek 60. Geburtstag

von zvab
Jelinek

2004 wurde Elfriede Jelinek mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet: “für den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen”, wie es in der Begründung der Jury heißt.

Die am 20.10.1946 in Mürzzuschlag (Österreich) geborene Autorin gilt als radikale Feministin und Provokateurin. Mutig übt sie in ihren Werken scharfe Kritik an der Klassen- und Männergesellschaft sowie an Fremdenfeindlichkeit und nationalsozialistischer Vergangenheit.

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24. October 2006

Nobelpreis für Literatur

von zvab

Die Schwedische Akademie in Stockholm wusste mit ihrer Wahl der Literaturnobelpreisträger der letzten beiden Jahre (2005 Harold Pinter, 2004 Elfriede Jelinek) die Öffentlichkeit durchaus zu überraschen. Der diesjährige Gewinner Orhan Pamuk war dagegen schon seit geraumer Zeit in den Feuilletons als heißester Anwärter gehandelt worden – zusammen mit dem seit einigen Jahren stets mit favorisierten, aber immer leer ausgehenden Philip Roth.

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12. October 2006

George Bernard Shaw: Zum 150. Geburtstag

von zvab
George Bernhard Shaw

Eliza Doolittle: Walk? Not bloody likely. I’m going to take a taxi.
Akt 3, Pygmalion

Mit seiner 1913 uraufgeführten Komödie Pygmalion löste George Bernard Shaw einen Skandal aus. Das Stück, das von der Londoner Blumenverkäuferin Eliza Doolittle handelt, die in starkem Dialekt spricht und sich dabei einer derben Ausdrucksweise bedient, erregte vor allem durch die Verwendung des Begriffs bloody Anstoß in der englischen Gesellschaft. In dem Schauspiel wettet der von sich selbst überzeugte Professor Henry Higgins, daß er durch intensiven Sprach- und Benimmunterricht das Blumenmädchen aus der Gosse in eine englische Herzogin verwandeln kann.

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26. July 2006

Welttag des Buches – 2006

von zvab
Weltag des Buches

Der Welttag des Buches, der seit einigen Jahren auch in Deutschland gefeiert wird, geht auf eine katalanische Tradition zurück. In der Region rund um Barcelona werden am sogenannten Georgstag (dem Namenstag des Volksheiligen Sant Jordi) Bücher und Blumen verschenkt – Blumen für die Frauen, Bücher für die Männer. Die katalanische Hauptstadt verwandelt sich an diesem Tag in ein Meer aus Bücher- und Blumenständen und es werden allerorts Lese- und Bücherfeste veranstaltet.

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22. April 2006