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Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher

Der Bibliothekar auf Schatzsuche

von Buch&Maus

Oftmals sind es gerade die freundlichen BibliotheksbenutzerInnen, denen man am wenigsten trauen kann:
Sie lächeln einen an und wissen genau, dass sie ein Buch erst wieder Wochen später, nach Ende der Ablauffrist, zurückbringen werden – falls überhaupt. Besonders listig ist der folgende Trick: Ein Buch wird extra verstellt, damit der Bibliothekar denken soll, es sei unauffindbar. Später kann es elegant entwendet werden. Da hilft nur noch meine detektivische Begabung, um den Bösewicht zu überführen.

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3. Januar 2011

Der Bibliothekar auf Schatzsuche

von Buch&Maus

Meine Lieblingsberufe waren Missionar, Entwicklungshelfer und
- Bibliothekar. Nicht, dass sie etwas miteinander zu tun
hätten, denn ein Bibliothekar bewegt sich in halbdunklen,
totenstillen Räumen, während sich die anderen beiden Berufe
dem Abenteuer in der weiten Welt verschreiben. Aber
vielleicht sind diese gegensätzlichen Interessen der Grund
dafür, dass immer wieder Bücher wie dieses meine
Aufmerksamkeit auf sich ziehen: «Mit Schweizern rund um die
Erde».
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25. Oktober 2010

Celine oder Welche Farbe hat das Leben

von LesArtige
Was Jugendliche über das Buch denken:
Kiril Dimova
   Kiril Dimova

Leseeindrücke von Kiril Dimova (13 Jahre)
Celine ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Stiefmutter zusammen in Chicago. Ihre Mutter ist als Forscherin in Südamerika unterwegs, und auch ihr Vater ist selten zu Hause und lässt Celine mit ihrer Stiefmutter allein, dich sich zwar um das Mädchen kümmert, aber genug eigene Dinge im Kopf hat. Darum ist Celine oft allein. Sie malt sehr gern, liest einen Haufen schwieriger Bücher, schaut viel Fern und macht sich über die Sendungen lustig.
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22. Februar 2010

Sharon Creech und ihr bester Hund

von Nicola Bardola

Ich will nicht.
Jungs schreiben
keine Gedichte.

Diese ersten Zeilen aus dem Roman Der beste Hund der Welt von Sharon Creech definieren die Probleme des Schülers Jack auf klassisch-griechische Weise. Sie stehen nämlich in unausgesprochener Verbindung mit dem Paradoxon des Epimenides, dessen Aussage „Ein Kreter behauptet: ‚Alle Kreter lügen’” sich selbst ebenso ad absurdum führt wie die oben zitierten Sätze, die in Versform von einem Jungen verfasst sind; Sätze, die – wie das Buch demonstrieren wird – selbst bereits ein Gedicht bilden. (Weiterlesen …)

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1. September 2008

Die glücklichen Inseln hinter dem Winde

von LesArtige
Was Jugendliche über das Buch denken:

Leseeindrücke von Clara Schattauer
(12 Jahre)

James Krüss hat ein wunderbares Buch geschrieben. Es handelt von einem Kapitän, der durch Zufall in die Winde einer Inselgruppe gerät und von ihnen an Land getrieben wird. Dort wird er von Menschen und Tieren empfangen und bewirtet.

Der Kapitän erzählt dem Autor James Krüss jeden Abend bei einem Glas Wein in Tagebuchform von seinen Erlebnissen. Und es ist kein Wunder, dass James Krüss diese aufschreiben musste, denn der Kapitän hat Außerordentliches erlebt. Die Inseln von denen er berichtet, sind etwas ganz besonders – auf ihnen ist jeder, ob Mensch, Pflanze oder Tier, glücklich. Und die Glücklichen Inseln sind genauso außergewöhnlich wie ihre Namen. Sie heißen u.a. Polipopaja, Mellifera, Paxos, Jou-Jou, Publa Cumba… Publa Cumba besteht zum Beispiel aus einem riesigen Napfkuchen, bei dessen Beschreibung mir das Wasser im Mund zusammengelaufen ist.
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2. Juni 2008

Jutta Richter: Hechtsommer

von Nicola Bardola

Zwei Brüder, Daniel und Lukas, und ihre etwas ältere Freundin Anna leben schon so lange sie sich erinnern können gemeinsam in einem Wasserschloss abseits vom Dorf. Anna mit ihrer Mutter, die Brüder mit ihren Eltern Gisela und Peter. Heimlich lernen die Jungen an den freien Sommernachmittagen fachgerechtes Angeln, um später einmal den stolz dahingleitenden Hecht im Schlossgraben zu fangen, obwohl Fischen dort streng verboten ist. Dieses grünsilbrig schimmernde, wild und gefährlich aussehende Tier ist eine Herausforderung für die Brüder. Den Hecht zu fangen erfordert Mut und Geschick. Sie kaufen eine Ausrüstung und üben ausdauernd mit Kescher und Leine. Die Ich-Erzählerin Anna allerdings macht nur halbherzig mit, denn sie hält Angeln für Tierquälerei. „Als wir an diesem Mittag aus der Schule kamen, waren die Rapsknospen aufgeplatzt. Schon von weitem sahen wir das Feld leuchten. (…) ,Da wird man fröhlich vom Hingucken!’, hatte Lukas einmal gesagt. Und das stimmte. Aber heute war es anders, denn ich musste an Giselas Haare denken und ich fürchtete mich.“ (Weiterlesen …)

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19. Mai 2008