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Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher

Werner Klemke: Der Illustrator mit dem kleinen schwarzen Kater

von Larissa Dawirs

Am 12. März 1917 wurde der Berliner Zeichner und Illustrator Werner Klemke geboren. Zu Lebzeiten verfasste er die Rekordzahl von 423 Coverbildern für die damals ostdeutsche Zeitschrift DAS MAGAZIN. Sein Markenzeichen wurde der kleine schwarze Kater, der auf allen Titelbildern des Magazins auftaucht. Heute sind insbesondere komplette Jahrgänge mit den Titelbildern von Werner Klemke beliebt bei Sammlern von Grafiken und Papierantiquitäten.
 


 

 
Darüberhinaus sind seine Kinderbücher Das Wolkenschaf oder Hirsch Heinrich und seine Illustrationen der Grimm’schen Märchen weithin bekannt.

 


 

 

Auch Werke von Theodor Storm, Denis Diderot, Kurt Tucholsky oder Thomas Mann wurden von ihm gestaltet. Nicht selten wurden seine Editionen mit dem Preis für das “Schönste Buch” ausgezeichnet.

 


 

 

Das Lebenswerk von Werner Klemke beläuft sich neben seiner Arbeit für Zeitschriften auf insgesamt 835 Bücher, die er mit Illustrationen versah und teilweise auch komplett gestaltete. Bis heute prägen das Klemkesche Rotkäppchen und andere Charaktäre aus seiner Feder unsere Vorstellung von Geschichten großer Autoren.

10. March 2017

Kafka, illustriert

von ZVAB

Kafkas Werk hat zahlreiche Illustratoren inspiriert und im neuen ZVAB-Special stellt Juliane Schmidt-Wellenburg einige der schönsten und bekanntesten illustrierten Kafka-Ausgaben vor.

Auf der Suche nach Bildern zu dem Thema, waren uns neben der Suche im Angebot des ZVAB zwei Antiquariate besonders behilflich: das Antiquariat Buchfindling und das Buch und Café Antiquarius. Sie haben uns tolle Abbildungen aus Kafkas Prozess, mit Linolschnitten von Hansjürg Brunner und aus Die Verwandlung, mit Lithografien von Carl Otto Bartning geschickt. Nicht alle haben in unserem Special Platz gefunden, daher laden wir Sie an dieser Stelle auf eine visuelle Reise durch Kafkas berühmtes Werk ein:

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26. March 2013

Monteur Dada

von konecny

Der Zufall ist ein durchtriebenes Luder, das sich nicht um die Folgen seiner Taten schert. An diesem Samstag hatte die geheimnisvolle Anna ihren Flohmarkt-Stand neben Karl aufgebaut, dem Kommunisten. Anna trug heute Shorts und eine Bluse, auf der Blumen blühten. Zu Zeiten des Jugendstils hätte ihre sparsame Kluft als ein schicker Badeanzug durchgehen können. Aus jeder Perspektive genießbar. Ihre schwarzen Haarsträhnen rahmten das schöne Bild mit hübschen Ornamenten ein. Anna hatte ich entdeckt – ja, „entdeckt“ ist das richtige Wort für unser erstes Treffen -, als sie im Stadtmuseum ein uraltes Foto mit einer Dame betrachtet hatte, die Anna nahezu poetisch ähnelte. Doch seitdem tat Anna so, als ob sie mich damals im Museum überhaupt nicht wahrgenommen hätte. Komisch, oder?
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15. April 2011