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Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher

Werner Klemke: Der Illustrator mit dem kleinen schwarzen Kater

von Larissa Dawirs

Am 12. März 1917 wurde der Berliner Zeichner und Illustrator Werner Klemke geboren. Zu Lebzeiten verfasste er die Rekordzahl von 423 Coverbildern für die damals ostdeutsche Zeitschrift DAS MAGAZIN. Sein Markenzeichen wurde der kleine schwarze Kater, der auf allen Titelbildern des Magazins auftaucht. Heute sind insbesondere komplette Jahrgänge mit den Titelbildern von Werner Klemke beliebt bei Sammlern von Grafiken und Papierantiquitäten.
 


 

 
Darüberhinaus sind seine Kinderbücher Das Wolkenschaf oder Hirsch Heinrich und seine Illustrationen der Grimm’schen Märchen weithin bekannt.

 


 

 

Auch Werke von Theodor Storm, Denis Diderot, Kurt Tucholsky oder Thomas Mann wurden von ihm gestaltet. Nicht selten wurden seine Editionen mit dem Preis für das “Schönste Buch” ausgezeichnet.

 


 

 

Das Lebenswerk von Werner Klemke beläuft sich neben seiner Arbeit für Zeitschriften auf insgesamt 835 Bücher, die er mit Illustrationen versah und teilweise auch komplett gestaltete. Bis heute prägen das Klemkesche Rotkäppchen und andere Charaktäre aus seiner Feder unsere Vorstellung von Geschichten großer Autoren.

10. March 2017

Zitate über Bücher und Lesen

von Martina Berg (Die Bücher-Berg)

Sortiert ist diese kleine Auswahl – die übrigens ständigt erweitert wird – nach dem Nachnamen des Urhebers.

  • Du öffnest die Bücher und sie öffnen dich.
    Tschingis Aitmatov
  • Ein Buch ist ein Garten, den man in der Tasche trägt.
    arabisches Sprichwort
  • Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.
    Francis Bacon
  • Wir wollen anders aus dem Buche heraustreten, als wir in das Buch eingekehrt sind. Wir wollen verwandelt sein, wir wollen bereichert sein, wir wollen das Gefuehl haben, wir sind gewachsen, wir haben selber an Wert zugenommen, oder, wie es viel einfacher heisst, das Buch hat uns etwas gegeben. Ja, ein Buch muss etwas geben. Ein Buch kann auch etwas geben, indem es uns etwas nimmt.
    Johannes R. Becher
  • Das beste Buch ist das, welches dem Leser seinen eigenen Reichtum fühlbar macht.
    Waldemar Bonsels
  • Alles, was die Menschheit getan, gedacht, erlangt hat oder gewesen ist, es liegt wie in zauberartiger Erhaltung in den Blättern der Bücher aufbewahrt.
    Thomas Carlyle
  • In Büchern liegt die Seele aller vergangenen Zeiten.
    Thomas Carlyle
  • Ein Wort, ein Buch, ein Autor sind nichts als einzelne Wassertropfen. Alle zusammen ergeben den Strom, der alles hinwegreisst und den keine Kraft zurueckfliessen lassen kann.
    Adalbert de Chamisso
  • Klassiker sind Dichter, die man loben kann, ohne sie gelesen zu haben.
    Gilbert Keith Chesterton
  • Jedesmal, wenn man ein Buch öffnet, lernt man etwas.
    chinesisches Sprichwort
  • Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie.
    James Daniel
  • Es ist die Pflicht eines jeden Menschen, die Buecher zu ehren. Man achte streng darauf, daß Buecher sich nicht in einem Zimmer befinden, in dem sich Mann und Frau vereinigen; es sei denn, daß die Buecher hinter einem Vorhang stehen oder das Bett von einem Vorhang verdeckt ist.
    Alexander Eliasberg
  • Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden.
    Ludwig Feuerbach
  • Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück.
    Theodor Fontane
  • Die vollkommene Dame wird darauf achten, daß in den Buecherregalen die Werke maennlicher und weiblicher Autoren streng getrennt stehen. Mann sollte sie nur dann zusammenstellen, wenn die Verfasser miteinander verheiratet sind.
    Gough
  • Wahrhaftig, der Umgang mit schlechten Büchern ist oft gefährlicher als mit schlechten Menschen.
    Wilhelm Hauff
  • Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.
    Hermann Hesse
  • Von den vielen Welten, die der Mensch nicht von der Natur geschenkt bekam, sondern sich aus eigenem Geiste erschaffen hat, ist die Welt der Bücher die größte.
    Hermann Hesse
  • Die Erfindung des Buchdruckes ist das größte Ereignis der Weltgeschichte.
    Victor Hugo
  • Für den Bibliothekar besteht die lebenslange Misere darin, daß er dürstend an den Quellen sitzt.
    Horst Kunze
  • Die Zukunft der Literatur liegt im Aphorismus. Den kann man nicht verfilmen.
    Gabriel Laub
  • Für den Bibliothekar besteht die lebenslange Misere darin, daß er dürstend an den Quellen sitzt.
    Horst Kunze
  • Einer der Hauptnachteile mancher Bücher ist die zu große Entfernung zwischen Titel- und Rückseite.
    Robert Lembke
  • Richtiges Lesen ist Bürsten gegen den Strich.
    Doris Lessing
  • Bücher sind die Hüllen der Weisheit, bestickt mit den Perlen der Worte.
    Mosche Ibn Esra
  • Ein Buch das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muß es besitzen.
    Nietzsche
  • Die besten Bücher sind die, von denen jeder Leser meint, er hätte sie selbst machen können.
    Blaise Pascal
  • Ein Buch ist dem Verfasser, was den Schönen ihr Bild im Spiegel ist.
    Jean Paul (eigentlich: Johann Paul Friedrich Richter)
  • Solange ein Mensch ein Buch schreibt, kann er nicht unglücklich sein.
    Jean Paul (eigentlich: Johann Paul Friedrich Richter)
  • Freunde sind Leute, die meine Bücher entleihen und nasse Gläser draufstellen.
    Edwin Arlington Robinson
  • Nicht diejenigen haben die Bücher recht lieb, welche sie unberührt in ihren Schränken aufheben, sondern sie Tag und Nacht in den Händen haben, und daher beschmutzet sind, welche Eselsohren darein machen, sie abnutzen und mit Anmerkungen bedecken.
    Erasmus von Rotterdam
  • Schnelligkeit ist notwendig, um Flöhe zu fangen, aber nicht, um Bücher zu schreiben.
    Michail A. Scholochow
  • Es wäre gut Bücher kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.
    Arthur Schopenhauer
  • Ein Buch sogleich nach dem Erwachen: eine aufregende Sache.
    Sei Shonagon
  • Es ist idiotisch, sieben oder acht Monate an einem Roman zu schreiben, wenn man in jedem Buchladen für zwei Dollar einen kaufen kann.
    Mark Twain (eigentlich: Clemens, Samuel Langhorne)
  • Was ist ein Antiquar? Ein Händler, der Bücher, von denen er nichts versteht, an Leute verkauft, die davon nichts verstehen, zu Preisen, die niemand versteht.
    unbekannt (und natürlich nicht ernst gemeint)
  • Was ist paradox? Wenn ein Kunde ins Antiquariat kommt und fragt: “Gibt’s was Neues?”.
    unbekannt

 

Fallen Ihnen noch weitere Zitate rund ums Buch ein? Schreiben Sie uns einen Kommentar. 

2. August 2016

Alte Fotografien sammeln

von Martina Berg (Die Bücher-Berg)

Vermutlich war der junge Fotograf Louis Dodéro aus Marseille der erste seines Berufsstandes, der ein kleines Porträtfoto auf seine Visitenkarte klebte, um für sein Geschäft Werbung zu machen. Kleinere Formate kosten weniger und würden sich besser verkaufen lassen, so seine Überlegungen.

Kabinettfoto, um 1895. Fotograf: Globus Atelier, Berlin.

Kabinettfoto, um 1895. Fotograf: Globus Atelier, Berlin.

Eine Kamera mit vier Objektiven machte gleichzeitig acht Aufnahmen

Diese bahnbrechende Idee setzte aber ein anderer Franzose in wirtschaftlichen Erfolg um: der bis zu diesem Zeitpunkt nur mäßig erfolgreiche Porträtfotograf Adolphe Eugéne Disdéri (1819-1890). Am 27. November 1854 wurde seine speziell für billige Kleinporträts konstruierte Nassplattenkamera patentiert. Die mit vier Objektiven bestückte Kamera nahm auf einer Kollodiumplatte gleichzeitig acht Aufnahmen auf. Dadurch senkte er die Kosten für das einzelne Bild drastisch und machte Porträtfotos auch für den kleinen Mann bezahlbar. Er klebte die Bilder, die eine Größe von etwa 6 x 9,5 cm hatten, auf Kartons von 6,5 x 10,5 cm. Sie erhielten dadurch das Format einer damaligen Visitenkarten und hießen ab sofort nur noch Carte-de-Visite-Fotos.

Napoleon III. sorgte für Millionen Porträtfotografien

Allerdings dauerte es dann noch einige Zeit, bis die neuen Fotos vom Publikum auch angenommen wurden. Disdéri wartete in seinem Atelier in Paris meist vergeblich auf Kundschaft. Erst 1859 änderte sich dies schlagartig: Kaiser Napoléon III. ließ sich von Disdéri porträtieren. Und über Nacht war der Fotograf in aller Munde und die neue Technik trat ihren Siegeszug an.

Kabinettfoto, um 1895. Fotograf: Louis Frohwein, Strassburg i.E.

Carte-de-Visite, 1895. Fotograf: Louis Frohwein, Strassburg i.E.

Millionen Menschen liessen sich in den Fotoateliers in ganz Europa, in den Vereinigten Staaten und in Russland ablichten. Die Fotos wurden leidenschaftlich zwischen Familienangehörigen und Freunden geteilt. Man gab sein Carte-de-Visite-Foto bei Besuchen ab und verteilte sie bei Feiern und an Festtagen. So entstand das Erinnerungsbuch oder Familienalbum, das man stolz seinen Besuchern zeigte. Die Fotos wurden einfach in die dafür vorgesehenen Schlitze hinter ein Passpartout gesteckt. Damit entfiel das bisherige mühsame Aufkleben der Bilder.

Zum Foto das passende Album – Carte-de-Visite-Alben überschwemmten den Markt

Der Markt wurde mit Carte-de-Visite-Alben schnell förmlich überschwemmt. Es gab einfache Ausführungen, die sich jeder Haushalt leisten konnte und regelrecht Luxusexemplare aus Leder, Plüsch, Stoffen oder Samt mit kostbaren Schließen und Verzierungen aus Bein, Perlmutt, oder sogar Edelsteinen. Viele dieser Alben haben die Zeiten überdauert und sind heute gesuchte Sammlerobjekte. Es gibt sogar Stücke mit eingebauten Spieldosen oder Uhren.

Kabinettfoto, um 1900. Fotograf: Atelier Pohl, Chemnitz.

Kabinettfoto, um 1900. Fotograf: Atelier Pohl, Chemnitz.

Werbewirksame Rückseiten – kunstvolle Reklame für Fotografen

Die geschäftstüchtigen Fotografen entdeckten schnell die Reklamewirksamkeit der Rückseiten der Carte-de-Visite-Fotos und verwendeten sie schon bald als Werbefläche für ihre Eigenwerbung. Anfangs wurden nur einfach Stempel verwendet, doch schon bald wetteiferten die Lichtbildkünstler um die prachtvollsten Aufdrucke. Der Ateliername wurde mit Blumenranken geschmückt, umrahmt mit Vögeln, Putten und Ornamenten oder auch mit Abbildungen von Kameras und dem Fotografen bei der Arbeit.

Werberückseite, um 1895. Fotograf: A. Jandorf & Co., Berlin.

Werberückseite, um 1895.
Fotograf: A. Jandorf & Co., Berlin.

Man prahlte mit errungenen Auszeichnungen, Medaillen und adeliger Kundschaft. Damals war Deutschland ja noch in zahlreiche kleine Länder, Fürstentümer und Staaten zersplittert und so gab es manchen Hof-Fotografen. Diese überaus kitschig bis kunstvoll gestalteten Rückseiten sind oft interessanter als die Porträt-Fotografie auf der Bildseite. Und viele Carte-de-Visite-Fotos werden heute gerade wegen ihrer Rückseiten gesammelt, die viele Rückschlüsse auf die Fotografiegeschichte zulassen.

Sammlerpreise für Carte-de-Visite-Fotos und -Alben

Die Preise für Carte-de-Visite-Fotos hängen sehr stark vom abgebildeten Motiv, dem Fotografen und der gestalteten Rückseite ab. Das Spektrum reicht von unter 5 Euro bis zu etwa 100 Euro. Spitzenstücke erzielen auch höhere Preise. Bei den Alben (ohne Fotos) bewegen sich die Preise zwischen 20 bis weit über 1.000 Euro. Gerade bei den Alben sollten Sie auf den Erhaltungszustand achten. Häufig sind die Papp-Stege, die die Bilder halten, eingerissen oder fehlen sogar ganz. Beim Einstecken der Fotos sollte man sehr vorsichtig sein, da diese schmalen Papp-Stege sehr empfindlich sind.

Kabinettfoto, um 1900. Fotograf: Ernst Rost, Dresden.

Kabinettfoto, um 1900. Fotograf: Ernst Rost, Dresden.

Es gibt noch zahllose Carte-de-Visite-Fotos auf Flohmärkten, im Handel und bei Online-Auktionen. Eine Spezialisierung auf ein Gebiet ist sinnvoll, da man sonst von der Vielzahl an Material förmlich erschlagen wird. Sammeln Sie doch Fotos von Fotografen aus Ihrer Heimat oder nur Bilder von Uniformierten oder von Männern mit Vollbärten. Ihr Geldbeutel wird es Ihnen danken.

Die Fotosammlung des Münchner Stadtmuseums

Die Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum hat eine große Sammlung zum Thema Carte-de-Visite-Fotografie. Neben über 2.500 Alben umfaßt die Sammlung zahllose Carte-de-Visite-Fotos und andere Belege zum Thema.

Einkaufsquellen für Sammler

Im ZVAB gibt es zahlreiche alte Original-Fotografien zu entdecken. Weitere Bezugsquellen sind natürlich Flohmärkte und die bekannten Online-Auktionshäuser. Hier kann man noch manchmal Schnäppchen machen, wenn man ganze Konvolute kauft. Übrigens werden in Kleinanzeigen oder auch bei ebay Carte-de-Visite-Fotos gern mit CDV abgekürzt. Kontakt zu anderen Sammlern können Sie über das SammlerNet.de knüpfen. Hier finden Sie bestimmt auch den einen oder anderen Tauschpartner.

29. June 2016

Buch in Fraktur, ein Mängelexemplar?

von Martina Berg (Die Bücher-Berg)

Da schickt mir doch heute ein Kunde ein bestelltes Buch wieder zurück und beschwert sich, wie ich es denn wagen könnte, “unlesbare Bücher” zu verkaufen. Es handelte sich um eine zweibändige Ausgabe von Gustav Freytags “Die Ahnen” aus den 1930er Jahren. Und “unlesbar” war die Ausgabe für den Kunden, weil sie in Fraktur gedruckt war.

Es war übrigens nicht der erste Fall dieser Art. Daher schreibe ich schon seit vielen Jahren in die Beschreibung eines solchen Buches den Hinweis “Schrift: Fraktur (Alt-Deutsch)”. Das “Alt-Deutsch” ist zwar typografisch nicht ganz korrekt, wird aber von den meisten verstanden. Wer also Fraktur nicht lesen kann, sollte zumindest meine Artikelbeschreibungen aufmerksam lesen und dann von einer Bestellung Abstand nehmen (oder eine andere, für ihn “lesbare” Ausgabe kaufen).

Nun habe ich mir aber gedacht, ich nehme diese Rücksendung zum Anlaß, um hier und jetzt ein wenig über Fraktur- und Sütterlin-Schrift zu plaudern.

Frakturschrift

Frakturschrift

 

Entwickler der leicht verspielten und doch etwas kantigen Sütterlin-Schrift war der Grafiker Ludwig Sütterlin (1865-1917). Im Auftrag des preussischen Kultusministeriums schuf er 1911 diese Schreibschrift-Variante der damals gebräuchlichen Fraktur-Druckschrift.

Sütterlin-Schrift

Sütterlin-Schrift

 

Ab 1924 bis 1941 lernten alle deutschen Lese- und Schreibanfänger die nach ihrem Erfinder benannte Sütterlin-Schrift statt der zuvor üblichen Kurrent-Schrift.

Kurrent-Schrift

Kurrent-Schrift

 

Im Dritten Reich förderte man zunächst die Verwendung der sogenannten gebrochenen Schriften Fraktur, Kurrent und Sütterlin als deutsche Schriften. 1941 wurden diese Schriften aber dann plötzlich durch einen Erlass Martin Bormanns als Judenlettern in allen deutschen Schulen verboten. Fortan lernten die Schüler die Deutsche Normalschrift, eine lateinische Schriftvariante.

Deutsche Normalschrift

Deutsche Normalschrift

 

Nach dem Krieg entdeckte man die Schnörkelbuchstaben der Sütterlin wieder: in der DDR benutzte man die Schrift bis in die 1960er Jahre. Und westdeutsche Schüler lernten Sütterlin in einigen Bundesländern noch bis in die 1970er Jahre hinein – allerdings nur zusätzlich zur heute gebräuchlichen lateinischen Schreibschrift.

Wer sich eingehender über diese alten deutschen Schriften informieren möchte, dem empfehle ich die Seite des Bundes für deutsche Schrift und Sprache e.V.. Im dortigen Netzladen gibt es sehr nützliche Übersichtstafeln, die beim Lesen- und Schreibenlernen sehr hilfreich sind.

Ich hatte übrigens in der Grundschule (1966 bis 1969) “Schönschreiben” als Unterrichtsfach – dort lernte ich noch in Sütterlin zu schreiben. Das habe ich allerdings fast wieder verlernt – lesen kann ich es heute nur noch mit Mühe. Fraktur-Schrift dagegen kann ich fließend lesen.

Wie sieht das bei Ihnen aus? Was können Sie lesen – Sütterlin oder Fraktur? Oder beides nicht? Ist für Sie ein in Fraktur gedrucktes antiquarisches Buch auch ein “Mängel-Exemplar”, dass Sie zurückschicken würden?

13. May 2016

Kennen Sie Romain Rolland? Wir gratulieren dem Nobelpreisträger von 1915 zum 150. Geburtstag

von Larissa Dawirs
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Der französische Schriftsteller und Musikkritiker wurde am 29.01.1866 geboren. Bekanntheit erlangt er insbesondere durch sein erstes erzählendes Werk Jean-Christophe (1904-1912). Die Geschichte des fiktiven deutschen Komponisten Johann-Christoph wird in 10 Bänden erzählt. Romain Rolland schafft damit nicht nur einen Welterfolg, sondern erschafft außerdem eine neue Untergattung zum Roman, den sogenannten Roman-Fleuve.

Neben Erzählungen verfasste Rolland außerdem verschiedene Biographien über wichtige Persönlichkeiten aus seinen Interessengebieten Kunst und Musik. Von 1903 bis 1911 widmete er sich Beethoven, Michelangelo, Händel und schließlich Tolstoi. Auch die Welt des Drama war Teil seines Schaffensbereichs, wobei seine Werke in den frühen Jahren häufig unveröffentlicht blieben. Der Erfolg trat um die Jahrhundertwende mit den Stücken Aërt und Les Loups ein und umfasste nach 40 Jahren ein Gesamtwerk von acht Dramen zur französischen Revolution.

Nicht nur die Beschäftigung mit den vergangenen politischen Großereignissen, sondern auch die politische Entwicklung Europas zu seinen Lebzeiten beeinflussten den Schriftsteller. Aus der Schweiz beobachtete er die Entwicklungen des ersten Weltkriegs und verfasste die Artikelserie “Au-dessus de la mêlée” (1915; dt. “Über dem Schlachtgetümmel”). Für diesen literarischen Friedensbeitrag und seinen Roman-Fleuve wurde Romain Rolland mit dem Literaturnobelpreis 1915 ausgezeichnet.

Trotz der bedeutenden Auszeichnung hat sein Bekanntheitsgrad in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer mehr abgenommen, so dass heute kaum noch Werke von Romain Rolland gelesen werden. Heute gratulieren wir zum 150. Geburtstag des großen Unbekannten. Feiern Sie mit und entdecken Sie seine Werke neu!

 

29. January 2016

Vor 50 Jahren lässt Günter Grass den Aufstand auferstehen

von Larissa Dawirs
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Am 15.01.1966 wird im Berliner Schillertheater Die Plebejer proben den Aufstand von Günter Grass uraufgeführt. Das politisch-motivierte Theaterstück dreht sich um die zentrale Figur „Chef“ – eine nicht namentliche Darstellung des Dramatikers Berthold Brecht – und thematisiert eine Shakespeare-Inszenierung vor dem Hintergrund des Volksaufstandes am 17. Juni 1953 in der DDR.
Zunächst bringt dieser Stoff vom vermeintlichen Versagen der Intellektuellen dem Autor keine Lorbeeren ein.

Marcel Reich-Ranicki titelt in der Zeit vom 21.01.1966 Trauerspiel von einem deutschen Trauerspiel und auch die Politik in BRD und DDR spricht von „Anti-Brecht-Stück“ bzw. „antikommunistischen Vorbehalten gegen Andersdenkende.“ Und doch findet Reich-Ranicki schließlich auch positive Worte zu Motiven, Szenerie und Ausdruck für diesen „Gesprächsgegenstand von hoher Bedeutung.“

Am 17. Juni 2003 zum 50. Jahrestag des Aufstandes liest Grass sein Werk selbst live für rbb und Radio Bremen und auch fast alle ARD-Kulturwellen übertragen die Lesung. Seit 2012 ist diese Theaterlesung beim Steidl Verlag auch als Hörbuch erhältlich.

Grass selbst erinnert sich wie folgt an die Entstehung seines Werks:

„Es ging in vier Akten um die Macht und die Ohnmacht, um geplante und spontane Revolution, um die Frage, ob Shakespeare sich ändern lasse, um Normerhöhungen und einen zerfetzten roten Lappen, um Worte und Gegenworte, um Hochmütige und Kleinmütige, um Panzer und Steinewerfer, um einen verregneten Arbeiteraufstand, der, kaum war er niedergeschlagen, auf den 17. Juni datiert, zur Volkserhebung verfälscht und zum Feiertag verklärt wurde.“

Heute, am 15. Januar 2016 jährt sich die Uraufführung zum 50. Mal. Günter Grass ist letztes Jahr verstorben, eine Jubiläumsaufführung wird es nicht geben. Dennoch lohnt es sich „Die Plebejer proben den Aufstand“ nocheinmal anzuhören oder zu lesen und damit das vielleicht umstrittenste Drama des Nobelpreisträgers zu feiern – ob Trauerspiel oder nicht.

15. January 2016

Martin Walser stirbt nicht aus

von Larissa Dawirs
Sterbender-Mann

Heute erscheint Martin Walsers neuester Roman Ein sterbender Mann. Trotz des pessimistisch anmutenden Titels handelt das aktuelle Buch aus der Feder des bekannten Erzählers nicht nur von Verlust und Verrat und – in deren Folge – dem Wunsch nach dem Sterben, sondern ist gleichermaßen geprägt von den großen Emotionen der Liebe und des Tangos.

Der Spiegel beschreibt “einen herrlich leichten, selbstironischen, tragisch-schönen Roman”, während die FAZ von “einer absichtsvoll vertrackten Parodie über die Sprache der Liebe im Alter” spricht. In welche Richtung es tatsächlich geht, hängt vermutlich von dem jeweiligen Leser ab. Eindeutig ist jedenfalls, dass Walser bereits vor der tatsächlichen Veröffentlichung wieder viel diskutiert wird.

Die Publikation eines neuen Werks rückt immer auch den Werdegang des Autors ins Rampenlicht. So sieht die Süddeutsche Zeitung thematische Parallelen zu Ein liebender Mann (2008) und der Tagesspiegel erkennt eine ähnliche Erzählweise wie in Das 13. Kapitel (2012).

Auch die Leserschaft erinnert sich an die vorangegangen Schriften und der ein oder andere schaut vielleicht auch in sein Bücherregal, auf der Suche nach seiner Sammlung oder einem besonderen Stück von eben diesem Autor. In unserem virtuellen Bücherregal, respektive dem ZVAB-Katalog, finden sich natürlich einige besondere Ausgaben von Martin Walsers Werken. Außerdem gibt es auch eine Menge anderer Ausgaben, um eine Martin Walser Sammlung zu komplettieren.

Während die Presse nun bereits munkelt, der neue Roman mute wie ein Abschied vom Schreiben an, bleibt dem Leser immer die Gewissheit, dass der Autor Martin Walser, mit seinen Höhen und Tiefen des Lebens, uns noch eine ganze Weile erhalten bleiben wird – zumindest in unseren Bücherregalen.

 

Eine kleine Auswahl besonderer Ausgaben

Seine erste Veröffentlichung von Erzählungen Ein Flugzeug über dem Haus und andere Geschichten (1955) enthält eine Widmung Walsers an den Verleger Albrecht Knaus.

Ehen-in-Phillipsburg

 

Walsers erster Roman Ehen in Phillipsburg (1957) ) ist mit einer persönlichen Widmung Walsers an einen ehemaligen Lehrer oder auch als signierte Erstausgabe zu haben.

 

Aber auch aktuellere Werke, zum Beispiel Die Amerikareise oder Das geschundene Tier sind als signierte Erstausgaben vorhanden.

8. January 2016

TERRA Utopische Romane – eine interessante Heftromanreihe

von Martina Berg (Die Bücher-Berg)

terrasonderband
Die Heftromanreihe “TERRA – Utopische Romane” erschien von 1957 bis 1968 im Moewig-Verlag München. Die ersten hundert Hefte dieser Science Fiction-Reihe waren Nachdrucke von Leihbüchern. Insgesamt gab es 555 Hefte.

Danach erschienen dann recht hochwertige, spannende Romane von Kurt Mahr und Hans Kneifel, die zum Genre Abenteuer-Science Fiction gehören. Auch deutsche Nachwuchsautoren wurden gefördert und natürlich auch gedruckt.

Bekannte englischsprachige Science Fiction-Autoren wie Jack Vance, William Voltz und Robert A. Heinlein bereicherten die auch heute noch wirklich lesenswerte Heftreihe.

Die Hefte sind im Antiquariatshandel noch recht häufig und so kann man mit relativ geringem finanziellen Aufwand eine komplette Sammlung aufbauen. In gutem Zustand kostet ein TERRA-Heft etwa 1-2 Euro. Einzelne, besonders gesuchte Ausgaben wie zum Beispiel die Nr. 546 von Hans Kneifel “Der Kampf um das Vulkan-System” kommen etwas teurer (5 bis 8 Euro).

Und wer die Hefte “nur” lesen möchte kann zu schlechter erhaltenen Ausgaben greifen, die es schon für 10 bis 50 Cents gibt. Ein wirklich hochwertiges und preiswertes Lesevergnügen für jeden Science Fiction-Fan!

Ergänzt wurde die TERRA-Reihe durch zwei Subreihen: TERRA Sonderband und TERRA Extra. Die TERRA Sonderbände waren die Vorläufer der später erscheinenden TERRA-Taschenbücher. Ab 1958 erschien monatlich ein kleineres Heft mit 96 Seiten. Insgesamt gab es 99 TERRA Sonderbände. 1965 wurde mit der Nummer 100 das TERRA Taschenbuch aus der Taufe gehoben.

TERRA Extra erschien ab 1962 als Nachdruckreihe – ersichtlich durch den Untertitel “SF-Bestseller in Neuauflage”. Mit dem Ende der TERRA-Reihe 1968 wurde auch TERRA Extra nach 182 Ausgaben eingestellt.

Auch TERRA Sonderband und TERRA Extra sind aufgrund der damaligen doch recht hohen Auflage noch oft im Antiquariatshandel und auf Flohmärkten zu finden. Preislich bewegen sie sich im gleichen Rahmen wie die TERRA-Hefte. Viel Lesespaß für wenig Geld – gerade Liebhaber klassischer Science Fiction sollten sich das eine oder andere oder auch alle Hefte zur Lektüre vormerken.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, findet beim ZVAB eine große Auswahl der diversen TERRA-Reihen.

20. October 2015

3 wirksame Methoden gegen stinkende, riechende, muffige Bücher

von Martina Berg (Die Bücher-Berg)

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Lange haben Sie es gesucht und nun endlich auch im Internet gefunden: Ihr ganz spezielles Lieblingsbuch. Voller Freude haben Sie die Büchersendung ausgepackt, das Buch aufgeblättert und nun das: modriger Geruch schlägt Ihnen entgegen. So intensiv, dass Ihnen die Lektüre keinen wirklichen Spaß macht.

Was nun? Das Buch zurück schicken? Obwohl Sie doch so lange danach gesucht haben? Das muss nicht sein, denn es gibt Möglichkeiten, unangenehme Gerüche aus Büchern zu vertreiben. Ich stelle Ihnen hier einige vor.

Wie entstehen muffige Buchgerüche?

Nässe ist der größte Feind von Papier und Büchern. Oft werden Bücher unsachgemäß in feuchten Kellern oder Dachböden gelagert. Da Papier sehr stark Feuchtigkeit anzieht, wird es dort schon nach kurzer zu einem idealen Nährboden für Schimmelsporen. Und die verursachen übliche Gerüche.

Bücher mit einem regelrechten Schimmelüberzug sind meist nicht mehr zu retten, die sollten entsorgt werden. Nur besondere Raritäten können vielleicht noch von einem Buchrestaurator gerettet werden.

Aber auch in der scheinbar trockenen Wohnung nehmen Bücher (oder genauer gesagt das Papier) im Laufe der Zeit alle Wohnungsgerüche auf. Essensdüfte, Kerzenrauch, Kaminfeuer, Parfüms und auch Körperausdünstungen sorgen für den muffigen Buchgeruch. Besonders unangenehm empfinde ich persönlich auch den Zigarettenrauch, der Büchern aus Haushalten von Kettenrauchern entströmt.

Gerade bei Büchern, die einem sehr am Herzen liegen, lohnt es sich, zur Geruchsvertreibung eine der folgenden Methoden auszuprobieren:

1. Die Gefrier-Methode

Erforderliches Material: Zeitungspapier, Plastiktüte, Tesafilm, Gefrierfach oder Gefriertruhe.

Wichtig: nehmen Sie keine druckfrischen Zeitungen für diesen und den folgenden Tipp. Die führen zu vermeidbaren Problemen mit abfärbender Druckerschwärze. Um das zu vermeiden, nehmen Sie nur Zeitungen, die mindestens 14 Tage alt sind. Alternativ können Sie aber auch Papiermülltüten verwenden.

Packen Sie das Buch in das Zeitungspapier ein. Dabei muss das Papier das Buch komplett umhüllen. Verkleben Sie die Ränder gut mit Tesafilm. Jetzt kommt das Päckchen in eine Plastiktüte, die Sie ebenfalls gut zukleben. Je weniger Luft in der Tüte ist, umso besser funktioniert das „entmuffen“.

Das so gepackte Buchpaket kommt nun für etwa 10 bis 12 Stunden in die Tiefkühlung (Gefrierfach oder Kühltruhe). Nach dieser Zeit holen Sie das Buch wieder heraus und packen es sofort aus. Damit die Kälte schnell entweichen kann, blättern Sie es mehrfach durch. Dabei werden Sie feststellen, dass der Geruch verschwunden ist.

2. Die Katzenstreu-Methode

Erforderliches Material: Zeitungspapier, Katzenstreu, Kiste und Tesafilm.

Wieder wird das Buch wie bereits bei der Gefrier-Methode beschrieben in Zeitungspapier verpackt. Dieses Paket legen Sie in eine etwas größere Kiste und bedecken es vollständig mit Katzenstreu. Jetzt arbeitet die Zeit für Sie, etwas Geduld sollten Sie aber haben: je nach Stärke des Geruchs dauert es etwa 4 bis 6 Wochen, bis der Muffgeruch verschwunden ist. Riecht es nach dieser Zeit immer noch, verbuddeln Sie es einfach nochmals für einige Wochen.

Die Katzenstreu-Methode ist übrigens mein bevorzugtes Anti-Geruchs-Verfahren. Bei mir liegen eigentlich immer mehrere Bücher in Katzenstreu-Kisten. Denn in meinem Antiquariat biete ich möglichst nur geruchsneutrale Werke an.

3. Die Natron-Methode

Erforderliches Material: Papiertüte, etwas Schnur, Papiertüte.

Nehmen Sie die Papiertüte, schütten Sie 2 Esslöffel Natron hinein und stecken anschließend das Buch hinein. Nun binden Sie mit der Schnur die Tüte zu und stellen sie für mindestens 7 Tage in eine trockene Ecke. Achten Sie darauf, dass Sie die Tüte nicht schütteln.

Nach einer Woche holen Sie das Buch wieder aus der Tüte, pusten eventuell anhaftendes Natron vom Buch und stellen fest, dass der Geruch verschwunden ist. Zigarettengestank bekommen Sie meist nicht im ersten Durchgang weg, wiederholen Sie den Vorgang notfalls mehrfach.

Leider gibt es bei Raucherbüchern auch ganz extreme Fälle, bei denen keine dieser Methoden hilft. Dann können Sie dieses Buch entweder wegwerfen oder Sie arrangieren sich mit dem Geruch. Ich tendiere in solchen Fällen zu ersterem.

Die Parfümierungs-Methode

Ich vertrete die Meinung, dass ein Buch nach Buch riechen sollte und nicht nach irgendwelchen künstlichen Duftstoffen. Darum halte ich von Vorschlägen, muffigen Geruch durch „liebliche Parfümdüfte“ zu überlagern, gar nichts. Ein Buch, das wie eine Parfümerie riecht, landet bei mir auch in einer Katzenstreu-Kiste.

So schützen Sie Ihre Bücher vor muffigen Gerüchen

Lagern Sie Ihre Bücher nie in einem feuchten Keller. Wenn Sie keine andere Wahl haben, besorgen Sie sich einen elektrischen Luftentfeuchter oder Bautrockner. Die ideale Luftfeuchtigkeit für die Lagerung von Büchern beträgt um die 55 %.

Wer mit Büchern leben will, wird Wohnungsgerüche nicht vermeiden können. Verschlossene Bücherregale (Glastüren) halten einen großen Teil der Gerüche aber ab und schützen Ihre Bücher dazu noch vor Staub.

 

23. June 2015

Zurück in die Kindheit

von ZVAB

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Bis heute haben sie sich als Lieblingsbücher von Kindern und Jugendlichen behauptet und sorgen auch bei Erwachsenen für nostalgische Erinnerungen: Kinderbuch-Klassiker. Jeder kennt und mag sie und kann auf Anhieb eine Reihe von Lieblingen und bekannten Titeln nennen. Ob deutsche oder englische oder französische Klassiker, sie begeistern Jung und Alt und haben sich über Generationen hinweg zu festen Institutionen entwickelt.

In unserem ZVAB-Special haben wir eine Reihe an bedeutenden Kinderbuch-Klassikern zusammengestellt. Angefangen mit Kinderbüchern, die vor 1900 erschienen sind, führt Sie unsere Liste durch die Jahrzehnte bis in die 80er Jahre hinein. Auch bekannte Jugendbücher durften nicht fehlen, so z.B. von Charles Dickens, Mark Twain oder Karl May.

Da es uns selbst schwer fiel in der großen Masse an tollen Kinderbüchern auszuwählen und unsere Liste daher natürlich nicht vollständig ist, haben wir uns sehr gefreut, dass uns einige Leserempfehlungen erreicht haben, von denen wir ein paar an dieser Stelle gerne berücksichtigen wollen:

Peterchens Mondfahrt – Gerdt von Bassewitz

Timm Thaler – James Krüss

Die Kinder aus Bullerbü – Astrid Lindgren

Heidi – Johanna Spyri

Trotzkopf – Emmy von Rhoden

Hanni und Nanni – Enid Blyton

Das doppelte Lottchen – Erich Kästner

Mary Poppins – P. L. Travers

Nonni-Bücher – Jon Svensson

Nesthäckchen-Bände – Else Ury

Urmel aus dem Eis – Max Kruse

Pünktchen und Anton – Erich Kästner

Mein Urgroßvater und ich – James Krüss

Mio, mein Mio – Astrid Lindgren

Emil und die Detektive – Erich Kästner

Das kleine Ich bin ich – Mira Lobe

Doktor Dolittle – Hugh Lofting

 

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            Welche Kinderbuch-Klassiker haben wir noch vergessen?

18. June 2014

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