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	<title>ZVABlog &#187; Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen</title>
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	<description>das offizielle Blog des ZVAB rund um antiquarische und vergriffene Bücher - Literatur, Kolumnen, Lesetipps und Autoren-Nachrufe.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Mar 2010 08:26:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Celine oder Welche Farbe hat das Leben</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2010/02/22/celine-oder-welche-farbe-hat-das-leben/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 14:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Celine]]></category>
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		<category><![CDATA[Kiril]]></category>
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		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Jugendliche &#252;ber das Buch denken:
&#160;&#160;&#160;Kiril Dimova
Leseeindr&#252;cke von Kiril Dimova (13 Jahre)
Celine ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Stiefmutter zusammen in Chicago. Ihre Mutter ist als Forscherin in S&#252;damerika unterwegs, und auch ihr Vater ist selten zu Hause und l&#228;sst Celine mit ihrer Stiefmutter allein, dich sich zwar um das M&#228;dchen k&#252;mmert, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="color: green; font-size: 10pt;"><strong>Was Jugendliche &#252;ber das Buch denken:</strong></div>
<div class="bildrechts"><img width="140" height="193" title="Kiril Dimova" alt="Kiril Dimova" src="http://blog.zvab.com/wp-content/kiril.jpg" /><br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;<small>Kiril Dimova</small></div>
<p><strong>Leseeindr&#252;cke von Kiril Dimova (13 Jahre)</strong><br />
Celine ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Stiefmutter zusammen in Chicago. Ihre Mutter ist als Forscherin in S&#252;damerika unterwegs, und auch ihr Vater ist selten zu Hause und l&#228;sst Celine mit ihrer Stiefmutter allein, dich sich zwar um das M&#228;dchen k&#252;mmert, aber genug eigene Dinge im Kopf hat. Darum ist Celine oft allein. Sie malt sehr gern, liest einen Haufen schwieriger B&#252;cher, schaut viel Fern und macht sich &#252;ber die Sendungen lustig.<br />
<span id="more-3630"></span><br />
Eines Tages steht ein kleiner Junge vor ihrer T&#252;r, dessen Eltern gerade dabei sind sich zu trennen. Er ist sehr traurig und allein und klingelt daher immer &#246;fter bei Celine. Erst ist sie etwas genervt von ihm, doch schon bald freut sie sich, Jake zu sehen und mit ihm zusammen Fern zu sehen. Bald lernt sie auch seinen Vater kennen, der K&#252;nstler ist und Celine sehr beeindruckt. Sie verliebt sich kurz in ihn, ich denke vor allem, weil sie auch gern K&#252;nstlerin werden m&#246;chte, und er ein Vorbild f&#252;r sie ist. Doch das geht auch wieder vorbei, als sie merkt, dass sie sich nur eingebildet hat, dass er ihre Gef&#252;hle erwidert.</p>
<p>Mit hat an dem Buch gefallen, dass Celine und Jake sich deshalb kennen lernen, weil sie beide einsam sind. Und obwohl sie so verschieden alt sind, verstehen sie sich bald gut, denn  beide machen sich &#252;ber viele Dinge Gedanken und denken sich gern Geschichten aus. Das Buch ist aber eher etwas f&#252;r M&#228;dchen, weil die Hauptperson ja auch ein M&#228;dchen ist. Aber ich w&#252;rde es auf jeden Fall empfehlen, weil es auf der einen Seite ernst und manchmal etwas traurig ist, auf der anderen Seite aber auch oft komisch und verdreht. Celine ist ein sehr merkw&#252;rdiges M&#228;dchen und macht vieles anders, als man es erwarten w&#252;rde. Aber das macht sie auch sehr spannend. Man kann sich &#252;berlegen, was man selbst in ihrer Situation getan h&#228;tte.</p>
<div style="color: green; font-size: 10pt;"><strong>Was Erwachsene &#252;ber das Buch denken:</strong></div>
<p>Erwachsene k&#246;nnten nach der Lekt&#252;re dieses psychologisch und sprachlich au&#223;ergew&#246;hnlichen Buches einmal versuchen, sich mit den Augen der 16j&#228;hrigen Ich-Erz&#228;hlerin zu sehen. Dieser Selbstversuch w&#228;re kein Vergn&#252;gen. Celines scharfsinnig-genaue Beobachtungen, verbal ausgedr&#252;ckt in bissig-ironischen Formulierungen, sind schmerzhafte Rundumschl&#228;ge, auch gegen sich selbst. Sie resultieren aus sehr komplizierten Beziehungen u.a. zur fast gleichaltrigen Stiefmutter, dem sich entziehenden Vater und der in S&#252;damerika lebenden Mutter&#8230; Aber Celine denkt auch &#252;ber Literatur (Salingers Holden Caulfield), &#252;ber Malerei als ihrem Ausdrucksmittel und &#252;ber das geliebte ironisch kommentierte Fernsehen nach. Sie und Jake, der 6j&#228;hrige Nachbarjunge, der die Trennung der Eltern nicht verkraftet und zu dem Celine fast m&#252;tterliche Gef&#252;hle hegt, zappen sich durch die Kan&#228;le. Beide spannen Bilder und Wunsch-Geschichten zusammen, bestimmen ihre Fernseh-Welt, nicht nur konsumtiv, sondern kreativ. Die sich vertiefende Beziehung zu Jake erm&#246;glicht fast unmerklich auch Celine, eigenes Verlassenwordensein zu verarbeiten.</p>
<p>Claudia Rouvel</p>
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<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=brock+cole&amp;title=celine+leben"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/celine.gif" width="65" height="115" alt="Brock Cole - Celine oder Welche Farbe hat das Leben" title="Brock Cole - Celine oder Welche Farbe hat das Leben" /></a></div>
<h3><em><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=brock+cole&amp;title=celine+leben">Celine oder Welche Farbe hat das Leben</a></em></h3>
<p>von Brock Cole</p>
<p>Aus dem Englischen von Sybil Gr&#228;fin Sch&#246;nfeldt</p>
<p>Carl Hanser Verlag
</p></div>
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		</item>
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		<title>G&#252;nter Saalmann &#8211; Ich bin der King</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/11/16/guenter-saalmann-ich-bin-der-king/</link>
		<comments>http://blog.zvab.com/2009/11/16/guenter-saalmann-ich-bin-der-king/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 08:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Rex ist sehr hoch angesehen an seiner Schule. Er tr&#228;gt immer die teuersten Klamotten und ist in den Augen der Mitsch&#252;ler ein cooler Typ. Als sein Vater aber seine Arbeitsstelle verliert, ver&#228;ndert sich sein Leben total. Nicht nur, dass Rex sich nicht mehr all die teuren Sachen leisten kann, seine Familie muss auch umziehen, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?author=saalmann&amp;title=ich+bin+der+king"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/6518946.jpg" width="99" height="160" alt="Ich bin der King" title="Ich bin der King" /></a></div>
<p>Rex ist sehr hoch angesehen an seiner Schule. Er tr&#228;gt immer die teuersten Klamotten und ist in den Augen der Mitsch&#252;ler ein cooler Typ. Als sein Vater aber seine Arbeitsstelle verliert, ver&#228;ndert sich sein Leben total. Nicht nur, dass Rex sich nicht mehr all die teuren Sachen leisten kann, seine Familie muss auch umziehen, in eine h&#228;ssliche Neubausiedlung, die er „Stalingrad“ nennt. Aber Rex l&#228;sst sich nicht unterkriegen: Er wird Mitglied und bald auch Anf&#252;hrer einer Gang und denkt sich die gef&#228;hrlichsten Sachen aus. Er macht zum Beispiel freeclimbing an einem Hochhaus und einige Autocrashes. Die Aktionen werden immer gef&#228;hrlicher, denn als Anf&#252;hrer muss er sich behaupten&#8230;<br />
<span id="more-2981"></span></p>
<div class="bildlinks"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/Lukas.jpg" width="175" height="219" alt="Lukas Wagner" title="Lukas Wagner" /><br /><small>Lukas Wagner, 14 Jahre</small></div>
<p>Der Titel „Ich bin der King“ passt zu dem Inhalt des Buches, weil Rex  &#252;bersetzt „K&#246;nig“ bedeutet und er sich im Laufe der Geschichte zum Gangboss aufschwingt. Das Cover des Buches gibt einen guten Einblick in das sp&#228;tere Leben von Rex, denn er ist ein selbstbewusster junger Mann (er hat gro&#223;e &#196;hnlichkeit mit James Dean, der ein amerikanischer Schauspieler war). Im Hintergrund sieht man einen Autocrash, weil der im Buch den Verlauf der Geschichte stark beeinflusst.</p>
<p>Ich lese zum ersten Mal so einen Mix aus Action und wahrem Leben. Diese Art Buch hat mir gut gefallen.</p>
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<div class="s"><strong><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?author=saalmann&amp;title=ich+bin+der+king">G&#252;nter Saalmann, Ich bin der King</a></strong><br />
Ravensburger
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		</item>
		<item>
		<title>Mythologie. Die Mythen der V&#246;lker – wunderbare Geschichten, die die Welt erkl&#228;ren</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/09/21/mythologie-die-mythen-der-voelker-wunderbare-geschichten-die-die-welt-erklaeren/</link>
		<comments>http://blog.zvab.com/2009/09/21/mythologie-die-mythen-der-voelker-wunderbare-geschichten-die-die-welt-erklaeren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 07:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
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		<description><![CDATA[Leseeindr&#252;cke von Frieder Mall (11) und Sebastian Bahr (14)
Im Mittelpunkt des Buches stehen die Mythologien verschiedener L&#228;nder und Kulturen. Man kann das Buch in die Themen &#220;berm&#228;chte, Macht der Natur und Anfang und Untergang der Welt unterteilen.
&#160;&#160;&#160;Sebastian (14, links)
&#160;&#160;&#160;und Frieder (11)
In den 25 Kapiteln beschreiben viele Bilder das Denken verschiedener Kulturen zu den unterschiedlichen Themen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leseeindr&#252;cke von Frieder Mall (11) und Sebastian Bahr (14)</strong><br />
Im Mittelpunkt des Buches stehen die Mythologien verschiedener L&#228;nder und Kulturen. Man kann das Buch in die Themen &#220;berm&#228;chte, Macht der Natur und Anfang und Untergang der Welt unterteilen.<span id="more-2746"></span></p>
<div class="bildrechts"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/FriederuSeb.jpg" width="120" height="180" alt="" title="" /><br /><small>&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sebastian (14, links)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;und Frieder (11)</small></div>
<p>In den 25 Kapiteln beschreiben viele Bilder das Denken verschiedener Kulturen zu den unterschiedlichen Themen. Kurze, sachliche Texte erl&#228;utern die einzelnen Bilder. Jedem einzelnen Kapitel vorangestellt ist ein kurzer, pr&#228;ziser Text, der das ganze Kapitel zusammenfasst. Insgesamt ist das Buch sehr informativ und spannend gemacht. Wir haben eine Menge Erstaunliches aus aller Welt erfahren, zum Beispiel, dass die Inkas das Datum f&#252;r den Weltuntergang berechnet haben. Wir w&#252;rden es allen empfehlen, die sich f&#252;r Mythologie interessieren und Sachb&#252;cher mit vielen Bildern m&#246;gen.</p>
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<div class="bildlinks"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/mythologie.jpg" width="112" height="144" alt="" title="Mythologie" /></div>
<p><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?title=mythologie+mythen+voelker+wunderbare"><strong>Mythologie. Die Mythen der V&#246;lker – wunderbare Geschichten, die die Welt erkl&#228;ren</strong></a><br />
von Neil Philip.</p>
<p>Aus der Reihe <a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?title=sehen+staunen+wissen">Sehen, Staunen, Wissen</a>.</p>
<p>Gerstenberg Verlag (2005)</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Irma Krau&#223; &#8211; Arabella oder Die Bienenk&#246;nigin</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/08/10/irma-krauss-arabella-oder-die-bienenkoenigin/</link>
		<comments>http://blog.zvab.com/2009/08/10/irma-krauss-arabella-oder-die-bienenkoenigin/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 08:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[LesArt]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Wir sind umgezogen von Augsburg hinaus aufs Land.“ Und das erfreut Benni nicht besonders. Denn dort ist alles anders&#8230;
Da sind die Sailer-Truppe und die v&#246;llig ungewohnten Sitten der Dorfbewohner. Da ist Bennis v&#246;llig ver&#228;nderter Vater. Und schlie&#223;lich ist da Arabella, die so unglaublich bezaubernd ist, wenn sie alleine sind.
Dem Leben auf dem Land kann Benni [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?anyWords=Arabella+oder+Die+Bienenk%F6nigin"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/bienenkoenigin.jpg" width="155" height="219" alt="Irma Krau&#223; - Arabella oder Die Bienenk&#246;nigin" title="Irma Krau&#223; - Arabella oder Die Bienenk&#246;nigin" /></a></div>
<p>„Wir sind umgezogen von Augsburg hinaus aufs Land.“ Und das erfreut Benni nicht besonders. Denn dort ist alles anders&#8230;</p>
<p>Da sind die Sailer-Truppe und die v&#246;llig ungewohnten Sitten der Dorfbewohner. Da ist Bennis v&#246;llig ver&#228;nderter Vater. Und schlie&#223;lich ist da Arabella, die so unglaublich bezaubernd ist, wenn sie alleine sind.<br />
Dem Leben auf dem Land kann Benni dank Oma Friedl und dem alten Gregor dennoch bald etwas abgewinnen. Sie bringen ihm und den Lesern zum Beispiel viel &#252;ber Bienen und den Umgang mit ihnen bei.<br />
<span id="more-2522"></span></p>
<div class="bildlinks"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/Foto_Clara.jpg" width="175" height="188" alt="Clara Schattauer" title="Clara Schattauer" /><br /><small>Clara Schattauer, 14 Jahre</small></div>
<p>Alle Personen und sogar die Bienen werden, wie der zwar stille, ruhige aber gutherzige Gregor, charaktervoll und anschaulich beschrieben. Bennis zaghafte Liebe zu Arabella wird genauso sanft und einf&#252;hlsam dargestellt, wie alle anderen Gef&#252;hle, um die es in der Geschichte geht. Die Autorin Irma Krau&#223; erz&#228;hlt zum Beispiel sehr ergreifend von Bennis Trauer, als seinen geliebten Bienen etwas zust&#246;&#223;t. Diese authentischen Gef&#252;hle begleiten den Leser die ganze Zeit durch die Geschichte.</p>
<p>Ich finde, dass jeder, der gerne mitf&#252;hlt und sanfte Liebesgeschichten mag, dieses Buch lesen sollte!</p>
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<div class="s"><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?anyWords=Arabella+oder+Die+Bienenk%F6nigin"><strong>Irma Krau&#223;, Arabella oder Die Bienenk&#246;nigin</strong></a><br />
Beltz &amp; Gelberg
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		</item>
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		<title>Jules Feiffer &#8211; Der Mann an der Decke</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/06/22/jules-feiffer-der-mann-an-der-decke/</link>
		<comments>http://blog.zvab.com/2009/06/22/jules-feiffer-der-mann-an-der-decke/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 07:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderliteratur]]></category>

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		<description><![CDATA[
Jimmy ist die Hauptperson in der Geschichte. Er findet, dass sein Vater ihn zu wenig beachtet und w&#252;nscht sich mehr Zuneigung und Anerkennung von ihm. Jimmy will Comiczeichner werden. Seine erste Figur ist „Indianer Jones“. Sein Vater wird eine Figur in diesem Comic. Jimmy hofft, dass sich sein Vater dar&#252;ber freut. Doch als seine Schwester [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?anyWords=jules+feiffer+der+mann+an+der+decke"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/jules_feiffer.jpg" width="200" height="298" alt="Jules Feiffer - Der Mann an der Decke" title="Jules Feiffer - Der Mann an der Decke" /></a></div>
<p>Jimmy ist die Hauptperson in der Geschichte. Er findet, dass sein Vater ihn zu wenig beachtet und w&#252;nscht sich mehr Zuneigung und Anerkennung von ihm. Jimmy will Comiczeichner werden. Seine erste Figur ist „Indianer Jones“. Sein Vater wird eine Figur in diesem Comic. Jimmy hofft, dass sich sein Vater dar&#252;ber freut. Doch als seine Schwester Lissi, den Comic dem Vater zeigt, regt sich der Vater sehr auf. Er ist beleidigt, weil er seine Figur h&#228;sslich findet. Da muss Jimmys Comic nat&#252;rlich verschwinden.<br />
Er erfindet eine neue Figur, Minimann. Diesen Comic zeigt er einem Jungen, Charly, dem „King“ der Schule. Er hofft, dass er, wenn Charly seine Comics gefallen, zu den Coolen an der Schule geh&#246;ren darf. Charly mag Jimmys Comics, findet sie aber etwas langweilig. Ab jetzt liefert Charly Jimmy Ideen f&#252;r die Comics.<br />
Jimmy hat auch einen Onkel, Lester, der Musicals schreibt. Er hat keinen Erfolg damit, aber er gibt nie auf. Zu Jimmy sagt er einmal, als der traurig ist, weil er keine H&#228;nde zeichnen kann, er m&#252;sse 1000-fach versagen. Dann w&#252;rde er es irgendwann k&#246;nnen. Onkel Lesters neustes Musical scheint diesen Satz zu best&#228;tigen, es wird ein Riesenerfolg. Doch am Broadway bekommt es nur schlechte Kritiken und wird abgesetzt. Da verliert Lester allen Mut.<br />
<span id="more-2373"></span><br />
Kann Jimmy ihm seinen Mut zur&#252;ckgeben, indem er ihm zeigt, dass sein Satz doch stimmt?<br />
Und wie kam Jimmy auf die Idee f&#252;r seine Comicfigur, den Deckenmann?</p>
<div class="bildrechts"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/LesArtige_Frieder.jpg" width="180" height="229" alt="Frieder Mall" title="Frieder Mall" /></div>
<p>Wie bei fast jedem Buch, hat der Titel etwas mit dem Inhalt zu tun. Der Deckenmann ist eine wichtige Figur in der Geschichte. Das Cover zeigt Jimmy. Er zeichnet gerade einen Comic. Deshalb passt es auch gut zu dem Buch. Auch der Klappentext passt. Er verspricht eine gute Geschichte.</p>
<p>Ich habe das Buch anhand des Klappentexts ausgesucht. Ich mag Comics. Es h&#246;rte sich gut an. Ich habe erwartet, dass es lustig, spannend und fesselnd ist. Und es war fesselnd, allerdings nicht so lustig. Es waren mehrere Comics und Bilder im Buch enthalten, die eine gro&#223;e Bereicherung f&#252;r das Buch sind.</p>
<p>Frieder Mall, 10 Jahre</p>
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<div class="s"><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?anyWords=jules+feiffer+der+mann+an+der+decke"><strong>Jules Feiffer, Der Mann an der Decke</strong></a><br />
Beltz &amp; Gelberg, 1996
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		</item>
		<item>
		<title>Hans Olsson &#8211; Rollenspiele</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/04/13/hans-olsson-rollenspiele/</link>
		<comments>http://blog.zvab.com/2009/04/13/hans-olsson-rollenspiele/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 22:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/?p=2099</guid>
		<description><![CDATA[
In Johans Leben scheint alles perfekt zu sein. Er hat die besten Freunde, die es gibt und seine Eltern sind total in Ordnung. Er spielt Basketball und ist sehr erfolgreich bei den M&#228;dchen! Doch genau das ist sein Problem! Die M&#228;dchen werfen sich ihm zu F&#252;&#223;en, aber er verliebt sich immer in Jungs. Das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=olsson&amp;title=rollenspiele"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/rollenspiele.jpg" width="85" height="140" alt="Hans Olsson - Rollenspiele" title="Hans Olsson - Rollenspiele" /></a></div>
<p>In Johans Leben scheint alles perfekt zu sein. Er hat die besten Freunde, die es gibt und seine Eltern sind total in Ordnung. Er spielt Basketball und ist sehr erfolgreich bei den M&#228;dchen! Doch genau das ist sein Problem! Die M&#228;dchen werfen sich ihm zu F&#252;&#223;en, aber er verliebt sich immer in Jungs. Das ist Johans gro&#223;es Geheimnis, seiner Familie und seinen Freunden kann er sich nicht anvertrauen: Was w&#252;rden die wohl sagen?</p>
<p>Die Angst vor der Reaktion seiner Freunde l&#228;sst Johan fast verr&#252;ckt werden. Er ist sich sicher, dass sie angeekelt, entsetzt und geschockt reagieren w&#252;rden. Seine Angst  zieht ihn runter, er ist verzweifelt und manchmal sch&#228;mt er sich oder ekelt sich sogar vor sich selbst. Er l&#252;gt, macht Ausfl&#252;chte, um sein geheimes Leben zu verstecken und schauspielert. Er spielt in <strong><em><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=olsson&amp;title=rollenspiele">Rollenspiele</a></em></strong>!<span id="more-2099"></span></p>
<div class="bildlinks"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/LesArtige_Cora_Lou_Kutsch.jpg" width="155" height="219" alt="Cora-Lou Kutsch" title="Cora-Lou Kutsch" /></div>
<p>Sein Bed&#252;rfnis, verstanden und akzeptiert zu werden, so wie er ist, wird immer im Laufe der Geschichte immer st&#228;rker und besiegt auch ab und zu seine Angst. Am Ende kann Johan dieses Bed&#252;rfnis nicht weiter bek&#228;mpfen, denn es hat einen sehr starken Mitk&#228;mpfer bekommen: die Liebe. Er outet sich gegen&#252;ber seinen Freunden per Brief und l&#228;sst sie entscheiden, wie sie ihm am n&#228;chsten Tag gegen&#252;ber treten.</p>
<p>Mich hat der direkte, unumwundene und sehr emotionsvolle Erz&#228;hlstil am Anfang etwas verunsichert, doch ich hab mich schnell daran gew&#246;hnt. Die Geschichte von Johan ist ein Mix sehr verschiedener Stimmungen und Gef&#252;hle. Manchmal ist es ruhig, manchmal aufgeregt, schnell und knallhart. Dann kommen wieder sanftere und gef&#252;hlsvollere Stellen. </p>
<p>Das alles erscheint mir sehr nat&#252;rlich und real, so, als w&#228;re Johans Geschichte direkt aus dem Leben gegriffen. Das liegt auch daran, dass sie sehr detailtreu geschrieben ist.</p>
<p>Ich wei&#223; nicht, ob Jungen in meinem Alter mit dem Thema genauso leicht umgehen k&#246;nnen wie ich, weil es so direkt erz&#228;hlt wird und sie sich wahrscheinlich mehr angesprochen f&#252;hlen. </p>
<p>Mir hat das Buch aber gut gefallen. </p>
<p>Cora-Lou Kutsch, 14 Jahre</p>
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<div class="bildlinks"><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=olsson&amp;title=rollenspiele"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/rollenspiele.jpg" width="85" height="140" alt="Hans Olsson - Rollenspiele" title="Hans Olsson - Rollenspiele" /></a></div>
<p><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=olsson&amp;title=rollenspiele"><strong><em>Rollenspiele</em></strong></a><br />
<strong>Autor: <a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=hans+olsson">Hans Olsson</a></strong><br />
Oetinger Verlag<br />
292 Seiten<br />
ab 14 Jahre<span style="height:35px; display: block;">&nbsp;</span>
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		<title>Russel Freedman &#8211; Die gro&#223;en H&#228;uptlinge</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/02/16/russel-freedman-die-grossen-haeuptlinge/</link>
		<comments>http://blog.zvab.com/2009/02/16/russel-freedman-die-grossen-haeuptlinge/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 07:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsame Rezension der LesArtigen

Die gro&#223;en H&#228;uptlinge haben wir alle gelesen, weil wir gerne einmal &#252;ber ein Buch gemeinsam sprechen und schreiben wollten. Es hat uns allen gut gefallen, denn einige von uns lieben Sachb&#252;cher, die anderen lesen gerne Indianergeschichten oder historische Romane. Russel Freedman bringt dies in seinen H&#228;uptling-Portr&#228;ts zusammen. Bei dem Buch handelt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinsame Rezension der LesArtigen</strong></p>
<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/displayBookDetails.do?itemId=20720727&#038;b=1"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/freedman.jpg" width="140" height="199" alt="Russel Freedman - Die gro&#223;en H&#228;uptlinge" title="Russel Freedman - Die gro&#223;en H&#228;uptlinge" /></a></div>
<p><strong><em><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?author=freedman&amp;title=h%E4uptlinge">Die gro&#223;en H&#228;uptlinge</a></em></strong> haben wir alle gelesen, weil wir gerne einmal &#252;ber ein Buch gemeinsam sprechen und schreiben wollten. Es hat uns allen gut gefallen, denn einige von uns lieben Sachb&#252;cher, die anderen lesen gerne Indianergeschichten oder historische Romane. Russel Freedman bringt dies in seinen H&#228;uptling-Portr&#228;ts zusammen. Bei dem Buch handelt es sich um ein literarisch aufbereitetes Sachbuch, das sehr detailreich und sprachlich ausgeschm&#252;ckt sechs Indianerh&#228;uptlinge vorstellt. Nach einem einleitenden historischen Kapitel, folgen sechs Portr&#228;ts bedeutender Indianerh&#228;uptlinge. Der Autor erz&#228;hlt, wie sie sich mit ihrem Stamm bei der &#220;bernahme ihres Landes durch die Wei&#223;en verhalten haben. Lebensdaten, Lebensweisen, Kriege, Gef&#252;hle und Familienpolitik werden interessant und teilweise wie in einem Roman beschrieben. Jedes Portr&#228;t ist in sich abgeschlossen, sodass man nicht unbedingt das ganze Buch lesen muss, sondern nur die Kapitel zu den H&#228;uptlingen, die einen interessieren.<br />
<span id="more-1780"></span><br />
<strong><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?author=%22russell+freedman%22">Russel Freedman</a></strong> beschreibt sehr bildlich und schafft dadurch eine Atmosph&#228;re, die in die Zeit der Indianer zur&#252;ckversetzt. Die abgedruckten Fotos und Gem&#228;lde passen sehr gut zum Text, denn sie zeigen oft genau das, was er mit Worten beschreibt. Z.B. sieht man auf einem Gem&#228;lde Indianer in Kriegsbemalung, wie sie durch die Pr&#228;rie ziehen. Russel Freedman erz&#228;hlt auf den gleichen Seiten von einem Stamm, der in den Krieg zieht. Die Indiander, die er beschreibt sehen genauso aus, wie auf dem Gem&#228;lde. Schade ist es, dass die Gem&#228;lde alle schwarz-wei&#223; sind. Bei den Fotos ist das sicher im Original so, denn sie sind sehr alt. Am sch&#246;nsten sind die Fotos der H&#228;uptlinge. Jedem Portr&#228;t ist ein Foto des H&#228;uptlings und ein &#252;berlieferter Ausspruch vorangestellt. Das ist eine spannende Einleitung. Durch das Foto hat man gleich einen Eindruck von dem jeweiligen H&#228;uptling. Die Zitate machen Neugierig auf den Charakter und die Geschichte des H&#228;uptlings und sie ber&#252;hren das Herz. Danach folgt ein circa 20 bis 25 Seitenlanger Flie&#223;text, der die Besonderheiten des H&#228;uptlings in seinem Kampf um sein Land beschreibt. Bei der Beschreibung des Konflikts zwischen Indianern und Wei&#223;en ergreift Freedman keine Partei. Aber da der Schwerpunkt bei den Indianer liegt, erf&#228;hrt man viel von ihnen und kann sich ihn sie hineinversetzten und mit ihnen f&#252;hlen.</p>
<p>Im Gegensatz zu anderen Sachb&#252;chern, erf&#228;hrt der Leser aber bei <em>Die gro&#223;en H&#228;uptlinge</em> nicht, woher der Autor seine Informationen nimmt. Russel Freedman zitiert H&#228;uptlinge und Augenzeugenberichte, ohne Quellenangabe. F&#252;r die abgedruckten Bilder gibt es am Ende des Buches einen „Bildnachweis“. Die Textstellen werden nicht belegt. Um zu pr&#252;fen, ob der Autor uns auf keine falsche F&#228;hrte gef&#252;hrt hat und auch alles wahr ist, was er schreibt, haben wir seine Aussagen &#252;ber die H&#228;uptlinge im Internet &#252;berpr&#252;ft. Und festgestellt, dass er uns die Wahrheit erz&#228;hlt. Wir finden allerdings, dass dies ein wirklicher Kritikpunkt am Buch ist und wir haben uns gefragt, ob die Quellenangaben in der deutschen &#220;bersetzung weggefallen sind. Denn bei unserer Recherche haben wir auch festgestellt, dass Russel Freedman ein sehr bekannter und anerkannter Autor ist, der viele B&#252;cher geschrieben hat. </p>
<p>Das Buch ist etwas f&#252;r K&#228;mpfer, Romantiker und Leute, die einfach gerne Portr&#228;ts lesen. Es ist f&#252;r Indianerfans Gold wert und trifft wie ein Pfeil ins Herz. </p>
<p>Von Clara, Cora, Kiril, Sebastian und Vincent</p>
<p><strong>Die Portr&#228;ts</strong></p>
<p><strong>Chief Joseph (1840 – 1904)</strong></p>
<blockquote><p>„Vom augenblicklichen Stand der Sonne an will ich nie mehr gegen den wei&#223;en Mann k&#228;mpfen.“</p></blockquote>
<p>Das nahm sich Jospeh nach einer verlorenen Schlacht gegen die Wei&#223;en vor. Denn er war alt und Angst um seine Kinder und um seinen Stamm.<br />
Er erbte mit 31 Jahren von seinem Vater das H&#228;uptlingsamt und seinen Namen Er gibt ihm am Totenbett das Versprechen, auf sein Land, sein Volk und das Hab und Gut des Stammes Acht zu geben. Durch das Eindringen der Wei&#223;en, kann er das Versprechen nicht halten. Obwohl er nach einer Verlustreichen Schlacht beschlie&#223;t, nicht mehr gegen die Wei&#223;en zu k&#228;mpfen, schlie&#223;t sich der Stamm zu einer Armee zusammen und k&#228;mpft (ohne ihn) weiter, um das Unrecht, das ihnen geschah und ihre Toten zu r&#228;chen. So lebte Joseph einsam und seiner H&#228;uptlingsehre beraubt in einer Reservation.<br />
Mir gef&#228;llt, dass Freedman lebendig und aufregend von Krieg und Entt&#228;uschung erz&#228;hlt. Wie z.B. am Ende des Kapitels von Joseph. Es endet mit dem traurigen und einsamen Tod des H&#228;uptlings. Der Arzt der Reservation stellte als Todesursache ein gebrochenes Herz fest. Das bricht mir und sicherlich auch vielen Lesern das Herz. </p>
<p>Clara Schattauer, 13 Jahre</p>
<p><strong>Quanah Parker (circa 1840 – 1911)</strong></p>
<p>Als die Wei&#223;en in das Land der Indianer eindrangen und Anspruch auf deren Land erhoben, mussten die Indianer starke und kluge H&#228;uptlinge w&#228;hlen, die mutig genug waren, eine sehr wichtige Entscheidung f&#252;r ihren Stamm zu treffen. Einer davon war Quanah Parker. Er war H&#228;uptling der Kawahadis, die als sehr kriegerisch galten. In zahlreichen K&#228;mpfen gegen die Wei&#223;en bewies er seinen Mut und seine St&#228;rke. Doch er gab schlie&#223;lich die st&#228;ndigen Angriffe auf die Wei&#223;en auf, um seinen Stamm nicht weiter in Gefahr zu bringen. Er zog mit ihm in das Fort Sill Reservat. Dort wurde Parker zu einem wohlhabenden Bauer und Politiker. Als er ihm Jahr 1911 starb, hatte Quanah Parker den Ruf des reichsten Indianers von Amerika. Trotzdem hatte er sein Volk, seinen Stamm und seine Familie nie vergessen, was sehr f&#252;r ihn spricht und ihn mir sehr sympathisch macht.</p>
<p><strong>Sitting Bull (1831 – 1890)</strong></p>
<p>Das Portr&#228;t &#252;ber Sitting Bull ist das l&#228;ngste und letzte Kapitel aus dem Buch. Das liegt wahrscheinlich daran, dass er einer der wichtigsten H&#228;uptlinge im Krieg gegen die Wei&#223;en war. Sitting Bull hie&#223; unter den Indianern Tatanka-Yotanka und geh&#246;rt zum Volk der Lakota. Er f&#252;hrte viele Kriege an und besiegte wichtige Pers&#246;nlichkeiten der US-Armee, wie z. B. General Custer und sein siebtes Kavallerie Regiment. F&#252;r uns ist er eine sehr spannende Figur, weil es f&#252;r das Recht seines Stammes auf Freiheit gek&#228;mpft hat und nicht aufgab. Ihm wurde wie anderen H&#228;uptlingen auch angeboten in eine Reservation zu ziehen, doch er lehnte ab. Also beschlossen die Amerikaner ihn und seinen Stamm zu vertreiben. Er floh bis nach Kanada und musste schlie&#223;lich doch in eine Reservation. Er selber kapitulierte aber nie, deshalb hei&#223;t sein Eingangszitat auch: „Indianer! Es gibt keine mehr, nur noch mich!“</p>
<p>In der Reservation wurde er bei Unruhen von den Wei&#223;en erschossen, die ihn ihm weiterhin eine Gefahr sahen. Nach seinem Tod, kam das letzte Ende f&#252;r die Indianer – die Schlacht am Wounded Knee Creek, die auch als „Wounded-Knee-Massaker“ bekannt ist. Es setzt den Schlusspunkt des Kapitels. So hei&#223;en die letzten Worte: Die Indianer hatten den Westen verloren, von allem anderen ganz zu schweigen. Vielleicht waren ihnen die Worte Tatanka Yotankas (Sitting Bull) ein Trost, der einmal gesagt hatte: „Wenn ein Mensch etwas verliert, soll er zur&#252;ckgehen und sorgf&#228;ltig danach suchen. Dann wird er es auch finden.“</p>
<p><strong><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?author=freedman&amp;title=h%E4uptlinge">So muss man dieses Buch suchen, um es zu finden, denn es ist vergriffen. Aber die Suche lohnt sich!</a></strong></p>
<p>Sebastian Bahr (13) und Vincent Viebig (12) mit Unterst&#252;tzung von Kiril Dimova (12</p>
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		<title>Rot, Wei&#223; &amp; Blau</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2008/08/18/rot-weiss-blau/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 07:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Briefroman]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Glück!]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbücher]]></category>
		<category><![CDATA[LesArt]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Jugendliche &#252;ber das Buch denken:

Leseeindr&#252;cke von Sebastian Bahr
(13 Jahre)
In dem Buch Rot, Wei&#223; &#038; Blau von Robert Leeson geht es um Gawain, kurz
Wain. Mit seiner Mutter und seinem Bruder Lance zieht er in eine neue Stadt, sein Vater ist (angeblich) im Falklandkrieg verschollen. Die Familie ist sehr milit&#228;risch, Heldentum und Krieg spielen eine gro&#223;e [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="color:green;font-size:10pt;"><strong>Was Jugendliche &#252;ber das Buch denken:</strong></div>
<div class="bildlinks"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/sebastian3.jpg" width="140" height="195" alt="Sebastian Bahr" title="Sebastian Bahr" /></div>
<h4>Leseeindr&#252;cke von Sebastian Bahr<br />
(13 Jahre)</h4>
<p>In dem Buch <a href="http://www.zvab.com/quickSearch.do?anyWords=Robert+Leeson+Rot%2C+Wei%DF+Blau"><strong><em>Rot, Wei&#223; &#038; Blau</em></strong></a> von <a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?anyWords=&#038;author=robert+leeson">Robert Leeson</a> geht es um Gawain, kurz<br />
Wain. Mit seiner Mutter und seinem Bruder Lance zieht er in eine neue Stadt, sein Vater ist (angeblich) im Falklandkrieg verschollen. Die Familie ist sehr milit&#228;risch, Heldentum und Krieg spielen eine gro&#223;e Rolle. Wain setzt sich viel mit dem Thema Gewalt auseinander. Deshalb ist er in der Familie und in der Schule ein Au&#223;enseiter. Trotzdem findet er an der neuen Schule Freunde. Und er behauptet sich gegen seinen Bruder, der besser in die Familie passt als er.<br />
<span id="more-461"></span><br />
Mir gef&#228;llt das Buch schon deshalb, weil es interessant gestaltet ist: Inhaltlich und farblich ist das Buch dreigeteilt – das zeigt schon der Titel <em>Rot, Wei&#223; &#038; Blau</em>. Denn rot, wei&#223; und blau ist das Papier, das Wain von seiner Oma geschenkt bekommt und auf dem er dreimal in unterschiedlicher Form fast die gleiche Geschichte erz&#228;hlt. Die drei Farben und Erz&#228;hlformen wechseln sich kapitelweise ab. Allerdings hat nicht jede Farbe den gleichen Anteil an Text. Erst nach vier, f&#252;nf wei&#223;en und roten Kapiteln, folgt ein blaues Kapitel, indem alles was vorher schon passiert ist, noch einmal anders erz&#228;hlt wird.<br />
Die Farben erinnern mich sofort an die franz&#246;sische Flagge, doch da es um den Falklandkrieg geht und das Buch in England spielt, sind hier die Farben der englischen Flagge gemeint.</p>
<p><strong style="color: red;">Rot</strong><br />
Auf dem roten Papier schreibt Wain einen Briefroman. Hier erz&#228;hlt er von seinen wahren Gedanken. Am Rand der Seiten ist eine rot-wei&#223;e Illustration zu sehen, die zeigt, wie sich zwei Jungen einen Brief zuwerfen.</p>
<p><strong style="color: white; background-color: black;">Wei&#223;</strong><br />
Auf dem wei&#223;en Papier schreibt Wain einen Aufsatz f&#252;r die Schule. Dies ist die offizielle Version, seine wirklichen Gedanken schreibt Wain hier nicht auf. Am Rand der Seiten ist eine schwarz-wei&#223;e Illustration zu sehen, die gro&#223; einen F&#252;ller und Briefpapier zeigt, etwas kleiner drei scheibende Sch&#252;ler. </p>
<p><strong style="color: blue;">Blau</strong><br />
Auf dem blauen Papier schreibt Wain eine Art Fantasy-Roman, alles spielt nun im Mittelalter. Wenn sich z.B. Wains Bruder wieder auf dem Schulhof kloppt, bricht in der Mittelalterwelt ein Krieg aus. Am Rand der Seite ist eine blau-wei&#223;e Illustration zu sehen, die einen Ritter und einen Bettler zeigt.<br />
Ich finde diesen Teil am spannendsten, weil er in einer anderen Zeit spielt und es dem Autor sehr gut gelungen ist, Wains Alltag in dieser Welt zu beschreiben.</p>
<p>Das Buch gef&#228;llt mir sehr gut, weil ich so eine Geschichte noch nie gelesen habe. Obwohl sich vieles wiederholt, fand ich die Geschichte nie langweilig. Es ist nur Schade, dass der Fantasy-Teil nicht l&#228;nger war. </p>
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<div class="s"><strong><a href="http://www.zvab.com/quickSearch.do?anyWords=Robert+Leeson+Rot%2C+Wei%DF+Blau"><em>Rot, Wei&#223; &#038; Blau</em></a></strong><br />
<strong>Autor: <a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?anyWords=&#038;author=robert+leeson">Robert Leeson</a></strong><br />
Erika Klopp Verlag (1997)<br />
173 Seiten
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		</item>
		<item>
		<title>Die gl&#252;cklichen Inseln hinter dem Winde</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2008/06/02/die-gluecklichen-inseln-hinter-dem-winde/</link>
		<comments>http://blog.zvab.com/2008/06/02/die-gluecklichen-inseln-hinter-dem-winde/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 11:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Glück!]]></category>
		<category><![CDATA[James Krüss]]></category>
		<category><![CDATA[kinderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Jugendliche &#252;ber das Buch denken:


Leseeindr&#252;cke von Clara Schattauer
(12 Jahre)

James Kr&#252;ss hat ein wunderbares Buch geschrieben. Es handelt von einem Kapit&#228;n, der durch Zufall in die Winde einer Inselgruppe ger&#228;t und von ihnen an Land getrieben wird. Dort wird er von Menschen und Tieren empfangen und bewirtet. 
Der Kapit&#228;n erz&#228;hlt dem Autor James Kr&#252;ss jeden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="color:green;font-size:10pt;"><strong>Was Jugendliche &#252;ber das Buch denken:</strong></div>
<p></p>
<div class="bildlinks"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/klara.jpg" width="140" height="187" alt="" title="" /></div>
<h4>Leseeindr&#252;cke von Clara Schattauer<br />
(12 Jahre)</h4>
<p></p>
<p>James Kr&#252;ss hat ein wunderbares Buch geschrieben. Es handelt von einem Kapit&#228;n, der durch Zufall in die Winde einer Inselgruppe ger&#228;t und von ihnen an Land getrieben wird. Dort wird er von Menschen und Tieren empfangen und bewirtet. </p>
<p>Der Kapit&#228;n erz&#228;hlt dem Autor James Kr&#252;ss jeden Abend bei einem Glas Wein in Tagebuchform von seinen Erlebnissen. Und es ist kein Wunder, dass James Kr&#252;ss diese aufschreiben musste, denn der Kapit&#228;n hat Au&#223;erordentliches erlebt. Die Inseln von denen er berichtet, sind etwas ganz besonders &#8211; auf ihnen ist jeder, ob Mensch, Pflanze oder Tier, gl&#252;cklich. Und die Gl&#252;cklichen Inseln sind genauso au&#223;ergew&#246;hnlich wie ihre Namen. Sie hei&#223;en u.a. Polipopaja, Mellifera, Paxos, Jou-Jou, Publa Cumba&#8230; Publa Cumba besteht zum Beispiel aus einem riesigen Napfkuchen, bei dessen Beschreibung mir das Wasser im Mund zusammengelaufen ist.<br />
<span id="more-236"></span><br />
Auf einer weiteren Insel leben alle ber&#252;hmten aber schon verstorbenen Maler. Dort gibt es einen Ort, an dem man seinen Traum malen kann. Hier wurde auch das Bild gemalt, dass auf dem Buchumschlag abgedruckt ist: es zeigt ein buntes, fr&#246;hliches Schiff, das durch die Nacht reist und auf dem der Kapit&#228;n mit seinen Passagieren steht. Wegen des h&#252;bschen Covers wollte ich das Buch unbedingt lesen. Die verschiedenen Inselwelten sind mit sehr vie Phantasie und Witz erdacht und beschrieben – das gef&#228;llt mir an dem Buch so gut. Alles ist wie aus einer Traumwelt, bunt und fr&#246;hlich. </p>
<p>Beim Lesen habe ich richtig Sehnsucht bekommen und wollte die Inseln unbedingt besuchen. Das Besondere an der Geschichte ist, dass sie sicherlich f&#252;r Kinder geschrieben ist, durch sch&#246;ne Formulierungen wie „Gl&#252;cklichen Tag meine Lieben“, Gedichte und viele Dialoge aber auch f&#252;r Gro&#223;e sch&#246;n zu lesen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="color:green;font-size:10pt;"><strong>Was Erwachsene &#252;ber das Buch denken:</strong></div>
<p></p>
<p>Abenteuerlich und paradiesisch sch&#246;n sind die Berichte des dalmatinischen Schiffkapit&#228;ns Daworin Madirankowitsch von den Gl&#252;cklichen Inseln hinter dem Winde -, will man dem alten Seeb&#228;ren Glauben schenken. Zun&#228;chst erstaunt von den Bewohnern der Inseln &#8211; die Dampferpassagiere werden an einem sogenannten M-Tag von einem Marder, einem Meerschweinchen und einem Murmeltier begr&#252;&#223;t &#8211; lernen Kapit&#228;n Dado und seine Mannschaft schnell, was es bedeutet, gl&#252;cklich zu sein. </p>
<p>Als G&#228;ste der Gl&#252;cklichen Inseln besucht der bunte Trupp mitsamt Maus und vier M&#246;wen die wichtigsten Orte und Sehensw&#252;rdigkeiten der Inselgruppe, die auf keiner Seekarte zu finden ist. Man kann auf  Zuckerpisten Ski fahren, in einem See aus Limonade rudern, die Welt durch Wunderbrillen betrachten und Leopard und Gazelle beobachten, die eintr&#228;chtig miteinander leben.<br />
Kr&#252;ss schildert ein modernes Bild der alten menschlichen Vorstellung vom Paradies, in dem Menschen und Tiere friedlich miteinander leben und die Menschen ihre Macht v&#246;llig abgegeben haben. </p>
<p>(Quelle: Klappentext) </p>
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<div style="font-size:11pt;"><a href="http://www.zvab.com/index.html?author=Kruess&#038;title=gluecklichen+Inseln+Winde"><em>Die gl&#252;cklichen Inseln hinter dem Winde</em></a></div>
<p>Autor: <a href="http://www.zvab.com/index.html?author=James+Kruess"><strong>James Kr&#252;ss</strong></a><br />
Carlsen,  Hamburg 2000, 259 S., ab 10 Jahre</div>
</div>
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</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Die letzten Riesen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 12:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Glück!]]></category>
		<category><![CDATA[Francis Plate]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbücher]]></category>
		<category><![CDATA[LesArt]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Jugendliche &#252;ber das Buch denken:

Leseeindr&#252;cke von Vincent Viebig
(11 Jahre)


„Es geschah w&#228;hrend eines Spaziergangs &#252;ber das Hafengel&#228;nde. Als ich jenen Gegenstand kaufte, der mein Leben ver&#228;ndern sollte &#8211; einen riesengro&#223;en Zahn.“ So beginnt das Buch von François Place, dass wie der Name schon sagt, von Riesen handelt. Es handelt von dem englischen Forscher Archibald Leopold [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="color:green;font-size:10pt;"><strong>Was Jugendliche &#252;ber das Buch denken:</strong></div>
<p></p>
<h4>Leseeindr&#252;cke von Vincent Viebig<br />
(11 Jahre)</h4>
<p></p>
<div class="bildlinks"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/vincent_ohne_logo.jpg" width="140" height="187" alt="" title="Vincent" /></div>
<p>„Es geschah w&#228;hrend eines Spaziergangs &#252;ber das Hafengel&#228;nde. Als ich jenen Gegenstand kaufte, der mein Leben ver&#228;ndern sollte &#8211; einen riesengro&#223;en Zahn.“ So beginnt das Buch von François Place, dass wie der Name schon sagt, von Riesen handelt. Es handelt von dem englischen Forscher Archibald Leopold Ruthmore, der sich im Jahre 1850 auf die Suche nach dem Ursprung des Zahns macht. Und dabei im Inneren Asiens die angeblich letzten Riesen dieser Welt entdeckt.<br />
<span id="more-237"></span><br />
Einmal angefangen, konnte ich dieses Buch nicht mehr weglegen. Ich musste es in einem Rutsch durchlesen. Die Reise des Forsches hat mich gefesselt, da sie sehr, sehr spannend erz&#228;hlt wird und mich mitgerissen hat. Die Geschichte ist in der Ich-Form geschrieben, der Forscher Archibald Leopold Ruthmore erz&#228;hlt. Er geht ins Detail, ohne dabei langweilig zu sein. Zum Beispiel berichtet er, wie er sich f&#252;hlte, als die M&#228;nner seiner Expedition massakriert werden. Ohne viele Worte zu verlieren oder langatmig zu sein. Und doch so, dass ich es mir beim Lesen genau vorstellen konnte. Das hat mir besonders gut gefallen. </p>
<p>Eine Art Nachwort stammt vom allwissenden Erz&#228;hler. Hier erf&#228;hrt der Leser, was aus Ruthmore nach seiner abenteuerlichen Reise zu den Riesen wird. Das Buch endet so, wie es beginnt, n&#228;mlich mit dem Zahn. Dort hei&#223;t es: „Aber niemals erz&#228;hlte er ihnen von jenem seltsamen Gegenstand, der in der Tiefe seines Seemannskoffers ruhte – dem Zahn eines Riesen.“ Au&#223;erdem hat das Buch viele anschauliche Illustrationen, die vor allem die Riesen zeigen. Mir war der Text aber wichtiger als die Bilder. Obwohl sie mir gefallen haben, hat mich vor allem die Geschichte fasziniert. Dieses Buch ist meiner Meinung nach f&#252;r 8-13 j&#228;hrige Jungen und M&#228;dchen geeignet, die wie ich, Abenteuergeschichten lieben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="color:green;font-size:10pt;"><strong>Was Erwachsene &#252;ber das Buch denken:</strong></div>
<p></p>
<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/index.html?author=Place&#038;title=letzten+Riesen"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/riesen.jpg" width="150" height="104" alt="" title="" /></a></div>
<p>Das ist der ergreifende Bericht des englischen Forschers Archibald Leopold Ruthmore &#252;ber seine aufsehenerregende und verh&#228;ngnisvolle Reise im Jahre 1850, bei der er im Innern Asiens die letzten Riesen dieser Welt entdeckte. Anlass der Reise war ein Zahn, genauer gesagt, ein Riesen-Backenzahn, mit seltsamen Gravuren. Und so begab sich Ruthmore auf die Suche nach Wesen, die im Besitz solch riesiger Z&#228;hne sein k&#246;nnten. Nach vielen Abenteuern und &#252;berstandenen Gefahren fand er sie endlich: die letzten Riesen. Das Buch erinnert an die Reiseerlebnisse des Swift´schen Gulliver. </p>
<p>Es erz&#228;hlt auf poetische Weise, wie der englische Forscher das wundersame Volk der Riesen kennen und lieben lernt. Doch die Geschichte endet tragisch: nach dem Erscheinen von Ruthmores Aufzeichnungen und Skizzen in einem neunb&#228;ndigen Riesenalmanach kann offensichtlich kein Mensch dieser Erde mehr leben, ohne die Riesen besichtigt zu haben. Den Ansturm der neugierigen Menge &#252;berleben die Riesen nicht. Auch die 37 aquarellierten Federzeichnungen, alle im gleichen Format, erz&#228;hlen von Entdeckung und Vernichtung. </p>
<p>Im Gegensatz zu Ruthmores Perspektive nehmen sie jedoch die Sicht der Riesen auf die Welt ein: alle Menschen sind winzig klein gezeichnet, Details erkennt der Betrachter fast nur mit der Lupe. Die Farben sind in gedeckten T&#246;nen gehalten, der Stimmung des Themas angemessen. </p>
<p>Tina Kemnitz (Quelle: Der Rote Elefant, Nr. 15, Berlin 1997)</p>
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<div style="font-size:11pt;"><a href="http://www.zvab.com/index.html?author=Place&#038;title=letzten+Riesen"><em>Die letzten Riesen</em></a></div>
<p>Autor: <a href="http://www.zvab.com/index.html?author=Francois+Place"><strong>Francois Place</strong></a><br />
Ill. v. Autor<br />
Aus d. Franz. v. Marie Luise Knott<br />
C. Bertelsmann Verl., M&#252;nchen 1996, 78 S., ab 10 J.</div>
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