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	<title>ZVABlog &#187; Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen</title>
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	<description>das offizielle Blog des ZVAB rund um antiquarische und vergriffene Bücher - Literatur, Kolumnen, Lesetipps und Autoren-Nachrufe.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 12:50:47 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Die Lisa</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2010/12/03/die-lisa/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 10:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[LesArt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch erz&#228;hlt die Lebensgeschichte einer Frau namens Lisa, die 1899 geboren wird und 90 Jahre Deutsche Geschichte miterlebt. Sie erlebt beide Weltkriege, die Teilung Deutschlands in BRD und DDR und endlich die Wiedervereinigung beider Staaten zum heutigen Deutschland. Indem wir Lisas Leben mitverfolgen, ergibt sich so ein &#220;berblick &#252;ber die gesamte neuere deutsche Geschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bildlinks"><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=kordon&amp;title=die+lisa"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/die_lisa.jpg" width="141" height="180" alt="Klaus Kordon (Text), Peter Schimmel (Ill.) Die Lisa" title="Klaus Kordon (Text), Peter Schimmel (Ill.) Die Lisa" /></a></div>
<p>Das Buch erz&#228;hlt die Lebensgeschichte einer Frau namens Lisa, die 1899 geboren wird und 90 Jahre Deutsche Geschichte miterlebt. Sie erlebt beide Weltkriege, die Teilung Deutschlands in BRD und DDR und endlich die Wiedervereinigung beider Staaten zum heutigen Deutschland. Indem wir Lisas Leben mitverfolgen, ergibt sich so ein &#220;berblick &#252;ber die gesamte neuere deutsche Geschichte bis in die 90er Jahre hinein. </p>
<p>Das Buch erz&#228;hlt dabei von den guten und den schlechten Seiten des Lebens in Deutschland. Es erz&#228;hlt von S&#246;hnen, V&#228;tern und Ehem&#228;nnern, die in den zwei Weltkriegen fallen, von j&#252;dischen Freunden, die von den Faschisten abgeholt werden, Trennungen ganzer Familien durch den Bau der Berliner Mauer. Aber es erz&#228;hlt auch von fr&#246;hlichen Tanzabenden und Hochzeiten.<br />
<span id="more-4805"></span><br />
Wenn es um die Geschichte Deutschlands geht, versucht der Autor neutral zu bleiben. So erz&#228;hlt er zum Beispiel, dass sich ein Sohn von Lisa entscheidet in der DDR zu leben, da er davon &#252;berzeugt ist, so an einem Staat mitzubauen, der sich f&#252;r Frieden und Gerechtigkeit einsetzten will. Lisa hingegen erlebt nur, dass sie ihren Sohn durch den Bau der Mauer nicht mehr sehen kann, sie vermisst ihn sehr.</p>
<p>Die Illustrationen von Peter Schimmel erg&#228;nzen die Geschichte gut und f&#252;gen ihr sogar noch etwas zum Nachdenken hinzu. So w&#228;hlt er oft Lisas Fenster als Motiv. So kann er die Sichtweise des Betrachters ver&#228;ndern und zum Teil auch beeinflussen. Manchmal schaut der Leser durch das Fenster in Lisas Wohnung hinein, ist also ein Betrachter von Au&#223;en. Es gibt aber auch Bilder, wo man durch Lisas Augen schaut, n&#228;mlich aus dem Fenster hinaus. Dadurch kann man sich gut in ihre Gef&#252;hle hineinversetzen, zum Beispiel, als sie miterleben muss, dass ihre j&#252;dische Freundin Else von den Nazis abgeholt wird und sie nicht wagt etwas dagegen zu unternehmen. Das Fenster, aus dem sie schaut gew&#228;hrt ihr Schutz vor den Nazis, trennt sie aber auch von ihrer Freundin, steht zwischen ihnen, da Lisa eben nur zuschaut und nichts unternimmt.</p>
<div class="bildrechts"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/Dez_100_3882.jpg" width="220" height="293" alt="LesArtige" title="LesArtige" /></div>
<p>Klaus Kordon l&#228;sst seine Geschichte in Berlin spielen. Wir haben uns gefragt, ob sich Lisas Leben genauso auch in einer anderen Stadt h&#228;tte abspielen k&#246;nnen, ob die Wahl des Ortes also zuf&#228;llig war. Uns schien es aber so, als w&#228;re Berlin, als Hauptstadt Deutschlands ein Ort gewesen ist, wo man immer mitten im Geschehen war. Hier wurden politische Entscheidungen getroffen, hier war man also immer hautnah dabei. Und gerade die Auswirkungen der Teilung Deutschlands auf das Leben der Menschen wird durch den Bau der Mauer in keiner anderen Stadt so deutlich, wie in Berlin.</p>
<p>Unsere Frage aber, ob alles Geschehen auch woanders h&#228;tte stattfinden k&#246;nnen, scheint sich auch der Illustrator gestellt zu haben. Denn in seinen Bildern l&#228;sst er bis auf bei einer Ausnahme nie deutlich erkennen, dass es sich bei Lisas Stadt um Berlin handelt. Zwar sieht man hohe H&#228;user und  Plakate, die auf eine Gro&#223;stadt hinweisen, doch davon gab es auch damals schon einige. So macht er deutlich, dass es auch in anderen St&#228;dten Deutschlands M&#228;nner gab, die in den Krieg ziehen mussten, dass auch in anderen St&#228;dten Juden verfolgt und deportiert wurden. Nur beim Bau der Mauer kann der Leser erkennen, dass es sich um Berlin handeln muss, denn nur hier wurde eine Stadt durch eine Mauer geteilt.</p>
<p>Wir fanden das Buch sehr interessant und spannend und denken, dass es ein toller Einstieg in den Geschichtsunterricht f&#252;r die f&#252;nfte oder sechste Klasse sein kann. Die gut und leicht verst&#228;ndlich erz&#228;hlte Geschichte gibt einen kurzen &#220;berblick &#252;ber die neuere deutsche Geschichte und macht neugierig auf mehr. Sarah zum Beispiel hat nach dem Lesen der Geschichte beschlossen das Tagebuch der Anne Frank zu lesen, um mehr &#252;ber die Situation j&#252;dische Menschen w&#228;hrend des Faschismus zu erfahren.</p>
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<a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=kordon&#038;title=die+lisa">Klaus Kordon (Text), Peter Schimmel (Ill.)</a><br />
<a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=kordon&#038;title=die+lisa"><strong>Die Lisa</strong></a><br />
ars edition, Z&#252;rich 1991
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<blockquote><p>
Hauptfigur dieses ungew&#246;hnlichen Kinderbuches ist Lisa: auf dem ersten Bild ist sie gerade geboren, auf dem letzten sehen wir sie als zahnlose Neunzigj&#228;hrige. Dazwischen liegen all die Ereignisse, die die gesellschaftlich-politische Entwicklung in unserem Jahrhundert gepr&#228;gt haben. Kriege und politische und gesellschaftliche Umbr&#252;che erlebt sie in ihrer Heimatstadt Berlin ebenso wie Kontinuit&#228;ten und Neuanf&#228;nge. Die ihr eigene Beharrlichkeit findet ihren Niederschlag nicht nur in Handlungen und Verhaltensweisen, sondern auch in Gef&#252;hlen und Gedanken. Die Vielschichtigkeit ihres Lebens ist in kurzen, schmucklosen S&#228;tzen angedeutet; gro&#223;formatige, karrikaturhafte Farbillustrationen von gro&#223;er Eigenst&#228;ndigkeit bieten zus&#228;tzliche Informationen. Gut geeignet als Einstieg in Gespr&#228;che &#252;ber fr&#252;her und heute oder &#252;ber die Auswirkungen von Politik auf den Alltag.</p>
<p>Besprechung aus der Zeitschrift „Roter Elefant“
</p></blockquote>
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		<title>Kai aus der Kiste</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2010/06/28/kai-aus-der-kiste/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 12:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbücher]]></category>
		<category><![CDATA[LesArt]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Durian]]></category>

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		<description><![CDATA[Kais Geschichte spielt im Berlin der 20er Jahre. Seine Familie ist sehr arm, denn ist ist die Zeit der gro&#223;en Inflation in Deutschland. Am liebsten verbringt der Junge seine Zeit mit seiner Bande „Die schwarze Hand“ auf der Stra&#223;e. Eines Tages erf&#228;hrt er von einem Freund, der in einem gro&#223;en, teuren Hotel arbeitet, dass ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?title=Kai+aus+der+Kiste"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/kai_kiste.jpg" width="114" height="180" alt="Wolf Durian - Kai aus der Kiste" title="Wolf Durian - Kai aus der Kiste" /></a></div>
<p>Kais Geschichte spielt im Berlin der 20er Jahre. Seine Familie ist sehr arm, denn ist ist die Zeit der gro&#223;en Inflation in Deutschland. Am liebsten verbringt der Junge seine Zeit mit seiner Bande „Die schwarze Hand“ auf der Stra&#223;e. Eines Tages erf&#228;hrt er von einem Freund, der in einem gro&#223;en, teuren Hotel arbeitet, dass ein Hotelgast, der Amerikaner Mr Mac Allen, einen „Reklamek&#246;nig“ sucht, also jemanden, der besonders gute Werbung machen kann. Dieser „Reklamek&#246;nig“ soll die Schokolade in Deutschland vermarkten, die Mr Mac Allen herstellt.<span id="more-4189"></span></p>
<div class="bildlinks"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/mavie.jpg" width="140" height="182" alt="Mavie, 12 Jahre" title="Mavie, 12 Jahre" /><br /><small>Mavie, 12 Jahre</small></div>
<p>Kai sieht seine gro&#223;e Chance gekommen: Mit einem Trick schmuggelt er sich in das Hotelzimmer des reichen Amerikaners, um sich f&#252;r den Job zu bewerben. Mr Mac Allen findet gefallen an dem frechen Jungen – doch es gibt einen starken Konkurrenten, den Werbefachmann Alexander Kubalki. Auch dieser will unbedingt Reklamek&#246;nig werden. Weil er sich nicht f&#252;r einen von beiden entscheiden kann, stellt Mr Mac Allen den Konkurrenten eine Aufgabe: Sie m&#252;ssen innerhalb von drei Tagen Werbung f&#252;r eine Schokolade machen. Wer dabei am erfolgreichsten ist, bekommt den Titel und darf auch die Werbung f&#252;r die Schokolade aus Amerika machen. Herr Kubalki ist fest entschlossen, zu gewinnen. Doch Kai hat gemeinsam mit seiner Bande einige raffinierte Ideen. Bei deren Umsetzung werden sie allerdings mehr als einmal von den Kriminalbeamten Schleicher und Krummblick gest&#246;rt, die schon seit geraumer Zeit hinter der Bande her sind&#8230;Wird Kai es schaffen, die Wette trotzdem zu gewinnen?</p>
<p>Ich empfehle dieses Buch, weil es sehr lustig und spannend geschrieben ist. Und das, obwohl das Buch bereits vor 85 Jahren ver&#246;ffentlicht wurde! Ein echter Klassiker also, den man unbedingt kennenlernen sollte!</p>
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<div class="s"><strong><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?title=Kai+aus+der+Kiste">Wolf Durian, Kai aus der Kiste</a></strong><br />
Erika Klopp Verlag, ab 8 Jahren</div>
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		</item>
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		<title>Celine oder Welche Farbe hat das Leben</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2010/02/22/celine-oder-welche-farbe-hat-das-leben/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 14:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Jugendbuch]]></category>
		<category><![CDATA[kinderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Kiril]]></category>
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		<description><![CDATA[Was Jugendliche &#252;ber das Buch denken: &#160;&#160;&#160;Kiril Dimova Leseeindr&#252;cke von Kiril Dimova (13 Jahre) Celine ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Stiefmutter zusammen in Chicago. Ihre Mutter ist als Forscherin in S&#252;damerika unterwegs, und auch ihr Vater ist selten zu Hause und l&#228;sst Celine mit ihrer Stiefmutter allein, dich sich zwar um das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="color: green; font-size: 10pt;"><strong>Was Jugendliche &#252;ber das Buch denken:</strong></div>
<div class="bildrechts"><img width="140" height="193" title="Kiril Dimova" alt="Kiril Dimova" src="http://blog.zvab.com/wp-content/kiril.jpg" /><br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;<small>Kiril Dimova</small></div>
<p><strong>Leseeindr&#252;cke von Kiril Dimova (13 Jahre)</strong><br />
Celine ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Stiefmutter zusammen in Chicago. Ihre Mutter ist als Forscherin in S&#252;damerika unterwegs, und auch ihr Vater ist selten zu Hause und l&#228;sst Celine mit ihrer Stiefmutter allein, dich sich zwar um das M&#228;dchen k&#252;mmert, aber genug eigene Dinge im Kopf hat. Darum ist Celine oft allein. Sie malt sehr gern, liest einen Haufen schwieriger B&#252;cher, schaut viel Fern und macht sich &#252;ber die Sendungen lustig.<br />
<span id="more-3630"></span><br />
Eines Tages steht ein kleiner Junge vor ihrer T&#252;r, dessen Eltern gerade dabei sind sich zu trennen. Er ist sehr traurig und allein und klingelt daher immer &#246;fter bei Celine. Erst ist sie etwas genervt von ihm, doch schon bald freut sie sich, Jake zu sehen und mit ihm zusammen Fern zu sehen. Bald lernt sie auch seinen Vater kennen, der K&#252;nstler ist und Celine sehr beeindruckt. Sie verliebt sich kurz in ihn, ich denke vor allem, weil sie auch gern K&#252;nstlerin werden m&#246;chte, und er ein Vorbild f&#252;r sie ist. Doch das geht auch wieder vorbei, als sie merkt, dass sie sich nur eingebildet hat, dass er ihre Gef&#252;hle erwidert.</p>
<p>Mit hat an dem Buch gefallen, dass Celine und Jake sich deshalb kennen lernen, weil sie beide einsam sind. Und obwohl sie so verschieden alt sind, verstehen sie sich bald gut, denn  beide machen sich &#252;ber viele Dinge Gedanken und denken sich gern Geschichten aus. Das Buch ist aber eher etwas f&#252;r M&#228;dchen, weil die Hauptperson ja auch ein M&#228;dchen ist. Aber ich w&#252;rde es auf jeden Fall empfehlen, weil es auf der einen Seite ernst und manchmal etwas traurig ist, auf der anderen Seite aber auch oft komisch und verdreht. Celine ist ein sehr merkw&#252;rdiges M&#228;dchen und macht vieles anders, als man es erwarten w&#252;rde. Aber das macht sie auch sehr spannend. Man kann sich &#252;berlegen, was man selbst in ihrer Situation getan h&#228;tte.</p>
<div style="color: green; font-size: 10pt;"><strong>Was Erwachsene &#252;ber das Buch denken:</strong></div>
<p>Erwachsene k&#246;nnten nach der Lekt&#252;re dieses psychologisch und sprachlich au&#223;ergew&#246;hnlichen Buches einmal versuchen, sich mit den Augen der 16j&#228;hrigen Ich-Erz&#228;hlerin zu sehen. Dieser Selbstversuch w&#228;re kein Vergn&#252;gen. Celines scharfsinnig-genaue Beobachtungen, verbal ausgedr&#252;ckt in bissig-ironischen Formulierungen, sind schmerzhafte Rundumschl&#228;ge, auch gegen sich selbst. Sie resultieren aus sehr komplizierten Beziehungen u.a. zur fast gleichaltrigen Stiefmutter, dem sich entziehenden Vater und der in S&#252;damerika lebenden Mutter&#8230; Aber Celine denkt auch &#252;ber Literatur (Salingers Holden Caulfield), &#252;ber Malerei als ihrem Ausdrucksmittel und &#252;ber das geliebte ironisch kommentierte Fernsehen nach. Sie und Jake, der 6j&#228;hrige Nachbarjunge, der die Trennung der Eltern nicht verkraftet und zu dem Celine fast m&#252;tterliche Gef&#252;hle hegt, zappen sich durch die Kan&#228;le. Beide spannen Bilder und Wunsch-Geschichten zusammen, bestimmen ihre Fernseh-Welt, nicht nur konsumtiv, sondern kreativ. Die sich vertiefende Beziehung zu Jake erm&#246;glicht fast unmerklich auch Celine, eigenes Verlassenwordensein zu verarbeiten.</p>
<p>Claudia Rouvel</p>
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<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=brock+cole&amp;title=celine+leben"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/celine.gif" width="65" height="115" alt="Brock Cole - Celine oder Welche Farbe hat das Leben" title="Brock Cole - Celine oder Welche Farbe hat das Leben" /></a></div>
<h3><em><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=brock+cole&amp;title=celine+leben">Celine oder Welche Farbe hat das Leben</a></em></h3>
<p>von Brock Cole</p>
<p>Aus dem Englischen von Sybil Gr&#228;fin Sch&#246;nfeldt</p>
<p>Carl Hanser Verlag
</p></div>
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		<title>G&#252;nter Saalmann &#8211; Ich bin der King</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/11/16/guenter-saalmann-ich-bin-der-king/</link>
		<comments>http://blog.zvab.com/2009/11/16/guenter-saalmann-ich-bin-der-king/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 08:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Rex ist sehr hoch angesehen an seiner Schule. Er tr&#228;gt immer die teuersten Klamotten und ist in den Augen der Mitsch&#252;ler ein cooler Typ. Als sein Vater aber seine Arbeitsstelle verliert, ver&#228;ndert sich sein Leben total. Nicht nur, dass Rex sich nicht mehr all die teuren Sachen leisten kann, seine Familie muss auch umziehen, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?author=saalmann&amp;title=ich+bin+der+king"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/6518946.jpg" width="99" height="160" alt="Ich bin der King" title="Ich bin der King" /></a></div>
<p>Rex ist sehr hoch angesehen an seiner Schule. Er tr&#228;gt immer die teuersten Klamotten und ist in den Augen der Mitsch&#252;ler ein cooler Typ. Als sein Vater aber seine Arbeitsstelle verliert, ver&#228;ndert sich sein Leben total. Nicht nur, dass Rex sich nicht mehr all die teuren Sachen leisten kann, seine Familie muss auch umziehen, in eine h&#228;ssliche Neubausiedlung, die er „Stalingrad“ nennt. Aber Rex l&#228;sst sich nicht unterkriegen: Er wird Mitglied und bald auch Anf&#252;hrer einer Gang und denkt sich die gef&#228;hrlichsten Sachen aus. Er macht zum Beispiel freeclimbing an einem Hochhaus und einige Autocrashes. Die Aktionen werden immer gef&#228;hrlicher, denn als Anf&#252;hrer muss er sich behaupten&#8230;<br />
<span id="more-2981"></span></p>
<div class="bildlinks"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/Lukas.jpg" width="175" height="219" alt="Lukas Wagner" title="Lukas Wagner" /><br /><small>Lukas Wagner, 14 Jahre</small></div>
<p>Der Titel „Ich bin der King“ passt zu dem Inhalt des Buches, weil Rex  &#252;bersetzt „K&#246;nig“ bedeutet und er sich im Laufe der Geschichte zum Gangboss aufschwingt. Das Cover des Buches gibt einen guten Einblick in das sp&#228;tere Leben von Rex, denn er ist ein selbstbewusster junger Mann (er hat gro&#223;e &#196;hnlichkeit mit James Dean, der ein amerikanischer Schauspieler war). Im Hintergrund sieht man einen Autocrash, weil der im Buch den Verlauf der Geschichte stark beeinflusst.</p>
<p>Ich lese zum ersten Mal so einen Mix aus Action und wahrem Leben. Diese Art Buch hat mir gut gefallen.</p>
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<div class="s"><strong><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?author=saalmann&amp;title=ich+bin+der+king">G&#252;nter Saalmann, Ich bin der King</a></strong><br />
Ravensburger
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		</item>
		<item>
		<title>Mythologie. Die Mythen der V&#246;lker – wunderbare Geschichten, die die Welt erkl&#228;ren</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/09/21/mythologie-die-mythen-der-voelker-wunderbare-geschichten-die-die-welt-erklaeren/</link>
		<comments>http://blog.zvab.com/2009/09/21/mythologie-die-mythen-der-voelker-wunderbare-geschichten-die-die-welt-erklaeren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 07:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<description><![CDATA[Leseeindr&#252;cke von Frieder Mall (11) und Sebastian Bahr (14) Im Mittelpunkt des Buches stehen die Mythologien verschiedener L&#228;nder und Kulturen. Man kann das Buch in die Themen &#220;berm&#228;chte, Macht der Natur und Anfang und Untergang der Welt unterteilen. &#160;&#160;&#160;Sebastian (14, links) &#160;&#160;&#160;und Frieder (11) In den 25 Kapiteln beschreiben viele Bilder das Denken verschiedener Kulturen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leseeindr&#252;cke von Frieder Mall (11) und Sebastian Bahr (14)</strong><br />
Im Mittelpunkt des Buches stehen die Mythologien verschiedener L&#228;nder und Kulturen. Man kann das Buch in die Themen &#220;berm&#228;chte, Macht der Natur und Anfang und Untergang der Welt unterteilen.<span id="more-2746"></span></p>
<div class="bildrechts"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/FriederuSeb.jpg" width="120" height="180" alt="" title="" /><br /><small>&nbsp;&nbsp;&nbsp;Sebastian (14, links)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;und Frieder (11)</small></div>
<p>In den 25 Kapiteln beschreiben viele Bilder das Denken verschiedener Kulturen zu den unterschiedlichen Themen. Kurze, sachliche Texte erl&#228;utern die einzelnen Bilder. Jedem einzelnen Kapitel vorangestellt ist ein kurzer, pr&#228;ziser Text, der das ganze Kapitel zusammenfasst. Insgesamt ist das Buch sehr informativ und spannend gemacht. Wir haben eine Menge Erstaunliches aus aller Welt erfahren, zum Beispiel, dass die Inkas das Datum f&#252;r den Weltuntergang berechnet haben. Wir w&#252;rden es allen empfehlen, die sich f&#252;r Mythologie interessieren und Sachb&#252;cher mit vielen Bildern m&#246;gen.</p>
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<div class="bildlinks"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/mythologie.jpg" width="112" height="144" alt="" title="Mythologie" /></div>
<p><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?title=mythologie+mythen+voelker+wunderbare"><strong>Mythologie. Die Mythen der V&#246;lker – wunderbare Geschichten, die die Welt erkl&#228;ren</strong></a><br />
von Neil Philip.</p>
<p>Aus der Reihe <a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?title=sehen+staunen+wissen">Sehen, Staunen, Wissen</a>.</p>
<p>Gerstenberg Verlag (2005)</p></div>
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		<title>Irma Krau&#223; &#8211; Arabella oder Die Bienenk&#246;nigin</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/08/10/irma-krauss-arabella-oder-die-bienenkoenigin/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 08:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[LesArt]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wir sind umgezogen von Augsburg hinaus aufs Land.“ Und das erfreut Benni nicht besonders. Denn dort ist alles anders&#8230; Da sind die Sailer-Truppe und die v&#246;llig ungewohnten Sitten der Dorfbewohner. Da ist Bennis v&#246;llig ver&#228;nderter Vater. Und schlie&#223;lich ist da Arabella, die so unglaublich bezaubernd ist, wenn sie alleine sind. Dem Leben auf dem Land [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?anyWords=Arabella+oder+Die+Bienenk%F6nigin"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/bienenkoenigin.jpg" width="155" height="219" alt="Irma Krau&#223; - Arabella oder Die Bienenk&#246;nigin" title="Irma Krau&#223; - Arabella oder Die Bienenk&#246;nigin" /></a></div>
<p>„Wir sind umgezogen von Augsburg hinaus aufs Land.“ Und das erfreut Benni nicht besonders. Denn dort ist alles anders&#8230;</p>
<p>Da sind die Sailer-Truppe und die v&#246;llig ungewohnten Sitten der Dorfbewohner. Da ist Bennis v&#246;llig ver&#228;nderter Vater. Und schlie&#223;lich ist da Arabella, die so unglaublich bezaubernd ist, wenn sie alleine sind.<br />
Dem Leben auf dem Land kann Benni dank Oma Friedl und dem alten Gregor dennoch bald etwas abgewinnen. Sie bringen ihm und den Lesern zum Beispiel viel &#252;ber Bienen und den Umgang mit ihnen bei.<br />
<span id="more-2522"></span></p>
<div class="bildlinks"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/Foto_Clara.jpg" width="175" height="188" alt="Clara Schattauer" title="Clara Schattauer" /><br /><small>Clara Schattauer, 14 Jahre</small></div>
<p>Alle Personen und sogar die Bienen werden, wie der zwar stille, ruhige aber gutherzige Gregor, charaktervoll und anschaulich beschrieben. Bennis zaghafte Liebe zu Arabella wird genauso sanft und einf&#252;hlsam dargestellt, wie alle anderen Gef&#252;hle, um die es in der Geschichte geht. Die Autorin Irma Krau&#223; erz&#228;hlt zum Beispiel sehr ergreifend von Bennis Trauer, als seinen geliebten Bienen etwas zust&#246;&#223;t. Diese authentischen Gef&#252;hle begleiten den Leser die ganze Zeit durch die Geschichte.</p>
<p>Ich finde, dass jeder, der gerne mitf&#252;hlt und sanfte Liebesgeschichten mag, dieses Buch lesen sollte!</p>
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<div class="s"><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?anyWords=Arabella+oder+Die+Bienenk%F6nigin"><strong>Irma Krau&#223;, Arabella oder Die Bienenk&#246;nigin</strong></a><br />
Beltz &amp; Gelberg
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		<title>Jules Feiffer &#8211; Der Mann an der Decke</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/06/22/jules-feiffer-der-mann-an-der-decke/</link>
		<comments>http://blog.zvab.com/2009/06/22/jules-feiffer-der-mann-an-der-decke/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 07:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderliteratur]]></category>

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		<description><![CDATA[Jimmy ist die Hauptperson in der Geschichte. Er findet, dass sein Vater ihn zu wenig beachtet und w&#252;nscht sich mehr Zuneigung und Anerkennung von ihm. Jimmy will Comiczeichner werden. Seine erste Figur ist „Indianer Jones“. Sein Vater wird eine Figur in diesem Comic. Jimmy hofft, dass sich sein Vater dar&#252;ber freut. Doch als seine Schwester [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?anyWords=jules+feiffer+der+mann+an+der+decke"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/jules_feiffer.jpg" width="200" height="298" alt="Jules Feiffer - Der Mann an der Decke" title="Jules Feiffer - Der Mann an der Decke" /></a></div>
<p>Jimmy ist die Hauptperson in der Geschichte. Er findet, dass sein Vater ihn zu wenig beachtet und w&#252;nscht sich mehr Zuneigung und Anerkennung von ihm. Jimmy will Comiczeichner werden. Seine erste Figur ist „Indianer Jones“. Sein Vater wird eine Figur in diesem Comic. Jimmy hofft, dass sich sein Vater dar&#252;ber freut. Doch als seine Schwester Lissi, den Comic dem Vater zeigt, regt sich der Vater sehr auf. Er ist beleidigt, weil er seine Figur h&#228;sslich findet. Da muss Jimmys Comic nat&#252;rlich verschwinden.<br />
Er erfindet eine neue Figur, Minimann. Diesen Comic zeigt er einem Jungen, Charly, dem „King“ der Schule. Er hofft, dass er, wenn Charly seine Comics gefallen, zu den Coolen an der Schule geh&#246;ren darf. Charly mag Jimmys Comics, findet sie aber etwas langweilig. Ab jetzt liefert Charly Jimmy Ideen f&#252;r die Comics.<br />
Jimmy hat auch einen Onkel, Lester, der Musicals schreibt. Er hat keinen Erfolg damit, aber er gibt nie auf. Zu Jimmy sagt er einmal, als der traurig ist, weil er keine H&#228;nde zeichnen kann, er m&#252;sse 1000-fach versagen. Dann w&#252;rde er es irgendwann k&#246;nnen. Onkel Lesters neustes Musical scheint diesen Satz zu best&#228;tigen, es wird ein Riesenerfolg. Doch am Broadway bekommt es nur schlechte Kritiken und wird abgesetzt. Da verliert Lester allen Mut.<br />
<span id="more-2373"></span><br />
Kann Jimmy ihm seinen Mut zur&#252;ckgeben, indem er ihm zeigt, dass sein Satz doch stimmt?<br />
Und wie kam Jimmy auf die Idee f&#252;r seine Comicfigur, den Deckenmann?</p>
<div class="bildrechts"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/LesArtige_Frieder.jpg" width="180" height="229" alt="Frieder Mall" title="Frieder Mall" /></div>
<p>Wie bei fast jedem Buch, hat der Titel etwas mit dem Inhalt zu tun. Der Deckenmann ist eine wichtige Figur in der Geschichte. Das Cover zeigt Jimmy. Er zeichnet gerade einen Comic. Deshalb passt es auch gut zu dem Buch. Auch der Klappentext passt. Er verspricht eine gute Geschichte.</p>
<p>Ich habe das Buch anhand des Klappentexts ausgesucht. Ich mag Comics. Es h&#246;rte sich gut an. Ich habe erwartet, dass es lustig, spannend und fesselnd ist. Und es war fesselnd, allerdings nicht so lustig. Es waren mehrere Comics und Bilder im Buch enthalten, die eine gro&#223;e Bereicherung f&#252;r das Buch sind.</p>
<p>Frieder Mall, 10 Jahre</p>
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<div class="s"><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?anyWords=jules+feiffer+der+mann+an+der+decke"><strong>Jules Feiffer, Der Mann an der Decke</strong></a><br />
Beltz &amp; Gelberg, 1996
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		<title>Hans Olsson &#8211; Rollenspiele</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/04/13/hans-olsson-rollenspiele/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 22:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[In Johans Leben scheint alles perfekt zu sein. Er hat die besten Freunde, die es gibt und seine Eltern sind total in Ordnung. Er spielt Basketball und ist sehr erfolgreich bei den M&#228;dchen! Doch genau das ist sein Problem! Die M&#228;dchen werfen sich ihm zu F&#252;&#223;en, aber er verliebt sich immer in Jungs. Das ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=olsson&amp;title=rollenspiele"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/rollenspiele.jpg" width="85" height="140" alt="Hans Olsson - Rollenspiele" title="Hans Olsson - Rollenspiele" /></a></div>
<p>In Johans Leben scheint alles perfekt zu sein. Er hat die besten Freunde, die es gibt und seine Eltern sind total in Ordnung. Er spielt Basketball und ist sehr erfolgreich bei den M&#228;dchen! Doch genau das ist sein Problem! Die M&#228;dchen werfen sich ihm zu F&#252;&#223;en, aber er verliebt sich immer in Jungs. Das ist Johans gro&#223;es Geheimnis, seiner Familie und seinen Freunden kann er sich nicht anvertrauen: Was w&#252;rden die wohl sagen?</p>
<p>Die Angst vor der Reaktion seiner Freunde l&#228;sst Johan fast verr&#252;ckt werden. Er ist sich sicher, dass sie angeekelt, entsetzt und geschockt reagieren w&#252;rden. Seine Angst  zieht ihn runter, er ist verzweifelt und manchmal sch&#228;mt er sich oder ekelt sich sogar vor sich selbst. Er l&#252;gt, macht Ausfl&#252;chte, um sein geheimes Leben zu verstecken und schauspielert. Er spielt in <strong><em><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=olsson&amp;title=rollenspiele">Rollenspiele</a></em></strong>!<span id="more-2099"></span></p>
<div class="bildlinks"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/LesArtige_Cora_Lou_Kutsch.jpg" width="155" height="219" alt="Cora-Lou Kutsch" title="Cora-Lou Kutsch" /></div>
<p>Sein Bed&#252;rfnis, verstanden und akzeptiert zu werden, so wie er ist, wird immer im Laufe der Geschichte immer st&#228;rker und besiegt auch ab und zu seine Angst. Am Ende kann Johan dieses Bed&#252;rfnis nicht weiter bek&#228;mpfen, denn es hat einen sehr starken Mitk&#228;mpfer bekommen: die Liebe. Er outet sich gegen&#252;ber seinen Freunden per Brief und l&#228;sst sie entscheiden, wie sie ihm am n&#228;chsten Tag gegen&#252;ber treten.</p>
<p>Mich hat der direkte, unumwundene und sehr emotionsvolle Erz&#228;hlstil am Anfang etwas verunsichert, doch ich hab mich schnell daran gew&#246;hnt. Die Geschichte von Johan ist ein Mix sehr verschiedener Stimmungen und Gef&#252;hle. Manchmal ist es ruhig, manchmal aufgeregt, schnell und knallhart. Dann kommen wieder sanftere und gef&#252;hlsvollere Stellen. </p>
<p>Das alles erscheint mir sehr nat&#252;rlich und real, so, als w&#228;re Johans Geschichte direkt aus dem Leben gegriffen. Das liegt auch daran, dass sie sehr detailtreu geschrieben ist.</p>
<p>Ich wei&#223; nicht, ob Jungen in meinem Alter mit dem Thema genauso leicht umgehen k&#246;nnen wie ich, weil es so direkt erz&#228;hlt wird und sie sich wahrscheinlich mehr angesprochen f&#252;hlen. </p>
<p>Mir hat das Buch aber gut gefallen. </p>
<p>Cora-Lou Kutsch, 14 Jahre</p>
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<div class="bildlinks"><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=olsson&amp;title=rollenspiele"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/rollenspiele.jpg" width="85" height="140" alt="Hans Olsson - Rollenspiele" title="Hans Olsson - Rollenspiele" /></a></div>
<p><a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=olsson&amp;title=rollenspiele"><strong><em>Rollenspiele</em></strong></a><br />
<strong>Autor: <a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=hans+olsson">Hans Olsson</a></strong><br />
Oetinger Verlag<br />
292 Seiten<br />
ab 14 Jahre<span style="height:35px; display: block;">&nbsp;</span>
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		</item>
		<item>
		<title>Russel Freedman &#8211; Die gro&#223;en H&#228;uptlinge</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/02/16/russel-freedman-die-grossen-haeuptlinge/</link>
		<comments>http://blog.zvab.com/2009/02/16/russel-freedman-die-grossen-haeuptlinge/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 07:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/?p=1780</guid>
		<description><![CDATA[Gemeinsame Rezension der LesArtigen Die gro&#223;en H&#228;uptlinge haben wir alle gelesen, weil wir gerne einmal &#252;ber ein Buch gemeinsam sprechen und schreiben wollten. Es hat uns allen gut gefallen, denn einige von uns lieben Sachb&#252;cher, die anderen lesen gerne Indianergeschichten oder historische Romane. Russel Freedman bringt dies in seinen H&#228;uptling-Portr&#228;ts zusammen. Bei dem Buch handelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinsame Rezension der LesArtigen</strong></p>
<div class="bildrechts"><a href="http://www.zvab.com/displayBookDetails.do?itemId=20720727&#038;b=1"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/freedman.jpg" width="140" height="199" alt="Russel Freedman - Die gro&#223;en H&#228;uptlinge" title="Russel Freedman - Die gro&#223;en H&#228;uptlinge" /></a></div>
<p><strong><em><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?author=freedman&amp;title=h%E4uptlinge">Die gro&#223;en H&#228;uptlinge</a></em></strong> haben wir alle gelesen, weil wir gerne einmal &#252;ber ein Buch gemeinsam sprechen und schreiben wollten. Es hat uns allen gut gefallen, denn einige von uns lieben Sachb&#252;cher, die anderen lesen gerne Indianergeschichten oder historische Romane. Russel Freedman bringt dies in seinen H&#228;uptling-Portr&#228;ts zusammen. Bei dem Buch handelt es sich um ein literarisch aufbereitetes Sachbuch, das sehr detailreich und sprachlich ausgeschm&#252;ckt sechs Indianerh&#228;uptlinge vorstellt. Nach einem einleitenden historischen Kapitel, folgen sechs Portr&#228;ts bedeutender Indianerh&#228;uptlinge. Der Autor erz&#228;hlt, wie sie sich mit ihrem Stamm bei der &#220;bernahme ihres Landes durch die Wei&#223;en verhalten haben. Lebensdaten, Lebensweisen, Kriege, Gef&#252;hle und Familienpolitik werden interessant und teilweise wie in einem Roman beschrieben. Jedes Portr&#228;t ist in sich abgeschlossen, sodass man nicht unbedingt das ganze Buch lesen muss, sondern nur die Kapitel zu den H&#228;uptlingen, die einen interessieren.<br />
<span id="more-1780"></span><br />
<strong><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?author=%22russell+freedman%22">Russel Freedman</a></strong> beschreibt sehr bildlich und schafft dadurch eine Atmosph&#228;re, die in die Zeit der Indianer zur&#252;ckversetzt. Die abgedruckten Fotos und Gem&#228;lde passen sehr gut zum Text, denn sie zeigen oft genau das, was er mit Worten beschreibt. Z.B. sieht man auf einem Gem&#228;lde Indianer in Kriegsbemalung, wie sie durch die Pr&#228;rie ziehen. Russel Freedman erz&#228;hlt auf den gleichen Seiten von einem Stamm, der in den Krieg zieht. Die Indiander, die er beschreibt sehen genauso aus, wie auf dem Gem&#228;lde. Schade ist es, dass die Gem&#228;lde alle schwarz-wei&#223; sind. Bei den Fotos ist das sicher im Original so, denn sie sind sehr alt. Am sch&#246;nsten sind die Fotos der H&#228;uptlinge. Jedem Portr&#228;t ist ein Foto des H&#228;uptlings und ein &#252;berlieferter Ausspruch vorangestellt. Das ist eine spannende Einleitung. Durch das Foto hat man gleich einen Eindruck von dem jeweiligen H&#228;uptling. Die Zitate machen Neugierig auf den Charakter und die Geschichte des H&#228;uptlings und sie ber&#252;hren das Herz. Danach folgt ein circa 20 bis 25 Seitenlanger Flie&#223;text, der die Besonderheiten des H&#228;uptlings in seinem Kampf um sein Land beschreibt. Bei der Beschreibung des Konflikts zwischen Indianern und Wei&#223;en ergreift Freedman keine Partei. Aber da der Schwerpunkt bei den Indianer liegt, erf&#228;hrt man viel von ihnen und kann sich ihn sie hineinversetzten und mit ihnen f&#252;hlen.</p>
<p>Im Gegensatz zu anderen Sachb&#252;chern, erf&#228;hrt der Leser aber bei <em>Die gro&#223;en H&#228;uptlinge</em> nicht, woher der Autor seine Informationen nimmt. Russel Freedman zitiert H&#228;uptlinge und Augenzeugenberichte, ohne Quellenangabe. F&#252;r die abgedruckten Bilder gibt es am Ende des Buches einen „Bildnachweis“. Die Textstellen werden nicht belegt. Um zu pr&#252;fen, ob der Autor uns auf keine falsche F&#228;hrte gef&#252;hrt hat und auch alles wahr ist, was er schreibt, haben wir seine Aussagen &#252;ber die H&#228;uptlinge im Internet &#252;berpr&#252;ft. Und festgestellt, dass er uns die Wahrheit erz&#228;hlt. Wir finden allerdings, dass dies ein wirklicher Kritikpunkt am Buch ist und wir haben uns gefragt, ob die Quellenangaben in der deutschen &#220;bersetzung weggefallen sind. Denn bei unserer Recherche haben wir auch festgestellt, dass Russel Freedman ein sehr bekannter und anerkannter Autor ist, der viele B&#252;cher geschrieben hat. </p>
<p>Das Buch ist etwas f&#252;r K&#228;mpfer, Romantiker und Leute, die einfach gerne Portr&#228;ts lesen. Es ist f&#252;r Indianerfans Gold wert und trifft wie ein Pfeil ins Herz. </p>
<p>Von Clara, Cora, Kiril, Sebastian und Vincent</p>
<p><strong>Die Portr&#228;ts</strong></p>
<p><strong>Chief Joseph (1840 – 1904)</strong></p>
<blockquote><p>„Vom augenblicklichen Stand der Sonne an will ich nie mehr gegen den wei&#223;en Mann k&#228;mpfen.“</p></blockquote>
<p>Das nahm sich Jospeh nach einer verlorenen Schlacht gegen die Wei&#223;en vor. Denn er war alt und Angst um seine Kinder und um seinen Stamm.<br />
Er erbte mit 31 Jahren von seinem Vater das H&#228;uptlingsamt und seinen Namen Er gibt ihm am Totenbett das Versprechen, auf sein Land, sein Volk und das Hab und Gut des Stammes Acht zu geben. Durch das Eindringen der Wei&#223;en, kann er das Versprechen nicht halten. Obwohl er nach einer Verlustreichen Schlacht beschlie&#223;t, nicht mehr gegen die Wei&#223;en zu k&#228;mpfen, schlie&#223;t sich der Stamm zu einer Armee zusammen und k&#228;mpft (ohne ihn) weiter, um das Unrecht, das ihnen geschah und ihre Toten zu r&#228;chen. So lebte Joseph einsam und seiner H&#228;uptlingsehre beraubt in einer Reservation.<br />
Mir gef&#228;llt, dass Freedman lebendig und aufregend von Krieg und Entt&#228;uschung erz&#228;hlt. Wie z.B. am Ende des Kapitels von Joseph. Es endet mit dem traurigen und einsamen Tod des H&#228;uptlings. Der Arzt der Reservation stellte als Todesursache ein gebrochenes Herz fest. Das bricht mir und sicherlich auch vielen Lesern das Herz. </p>
<p>Clara Schattauer, 13 Jahre</p>
<p><strong>Quanah Parker (circa 1840 – 1911)</strong></p>
<p>Als die Wei&#223;en in das Land der Indianer eindrangen und Anspruch auf deren Land erhoben, mussten die Indianer starke und kluge H&#228;uptlinge w&#228;hlen, die mutig genug waren, eine sehr wichtige Entscheidung f&#252;r ihren Stamm zu treffen. Einer davon war Quanah Parker. Er war H&#228;uptling der Kawahadis, die als sehr kriegerisch galten. In zahlreichen K&#228;mpfen gegen die Wei&#223;en bewies er seinen Mut und seine St&#228;rke. Doch er gab schlie&#223;lich die st&#228;ndigen Angriffe auf die Wei&#223;en auf, um seinen Stamm nicht weiter in Gefahr zu bringen. Er zog mit ihm in das Fort Sill Reservat. Dort wurde Parker zu einem wohlhabenden Bauer und Politiker. Als er ihm Jahr 1911 starb, hatte Quanah Parker den Ruf des reichsten Indianers von Amerika. Trotzdem hatte er sein Volk, seinen Stamm und seine Familie nie vergessen, was sehr f&#252;r ihn spricht und ihn mir sehr sympathisch macht.</p>
<p><strong>Sitting Bull (1831 – 1890)</strong></p>
<p>Das Portr&#228;t &#252;ber Sitting Bull ist das l&#228;ngste und letzte Kapitel aus dem Buch. Das liegt wahrscheinlich daran, dass er einer der wichtigsten H&#228;uptlinge im Krieg gegen die Wei&#223;en war. Sitting Bull hie&#223; unter den Indianern Tatanka-Yotanka und geh&#246;rt zum Volk der Lakota. Er f&#252;hrte viele Kriege an und besiegte wichtige Pers&#246;nlichkeiten der US-Armee, wie z. B. General Custer und sein siebtes Kavallerie Regiment. F&#252;r uns ist er eine sehr spannende Figur, weil es f&#252;r das Recht seines Stammes auf Freiheit gek&#228;mpft hat und nicht aufgab. Ihm wurde wie anderen H&#228;uptlingen auch angeboten in eine Reservation zu ziehen, doch er lehnte ab. Also beschlossen die Amerikaner ihn und seinen Stamm zu vertreiben. Er floh bis nach Kanada und musste schlie&#223;lich doch in eine Reservation. Er selber kapitulierte aber nie, deshalb hei&#223;t sein Eingangszitat auch: „Indianer! Es gibt keine mehr, nur noch mich!“</p>
<p>In der Reservation wurde er bei Unruhen von den Wei&#223;en erschossen, die ihn ihm weiterhin eine Gefahr sahen. Nach seinem Tod, kam das letzte Ende f&#252;r die Indianer – die Schlacht am Wounded Knee Creek, die auch als „Wounded-Knee-Massaker“ bekannt ist. Es setzt den Schlusspunkt des Kapitels. So hei&#223;en die letzten Worte: Die Indianer hatten den Westen verloren, von allem anderen ganz zu schweigen. Vielleicht waren ihnen die Worte Tatanka Yotankas (Sitting Bull) ein Trost, der einmal gesagt hatte: „Wenn ein Mensch etwas verliert, soll er zur&#252;ckgehen und sorgf&#228;ltig danach suchen. Dann wird er es auch finden.“</p>
<p><strong><a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?author=freedman&amp;title=h%E4uptlinge">So muss man dieses Buch suchen, um es zu finden, denn es ist vergriffen. Aber die Suche lohnt sich!</a></strong></p>
<p>Sebastian Bahr (13) und Vincent Viebig (12) mit Unterst&#252;tzung von Kiril Dimova (12</p>
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		<title>Rot, Wei&#223; &amp; Blau</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 07:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LesArtige</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein Glück! Kinderbücher rezensiert von den LesArtigen]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Briefroman]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Glück!]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbücher]]></category>
		<category><![CDATA[LesArt]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Jugendliche &#252;ber das Buch denken: Leseeindr&#252;cke von Sebastian Bahr (13 Jahre) In dem Buch Rot, Wei&#223; &#038; Blau von Robert Leeson geht es um Gawain, kurz Wain. Mit seiner Mutter und seinem Bruder Lance zieht er in eine neue Stadt, sein Vater ist (angeblich) im Falklandkrieg verschollen. Die Familie ist sehr milit&#228;risch, Heldentum und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="color:green;font-size:10pt;"><strong>Was Jugendliche &#252;ber das Buch denken:</strong></div>
<div class="bildlinks"><img src="http://blog.zvab.com/wp-content/sebastian3.jpg" width="140" height="195" alt="Sebastian Bahr" title="Sebastian Bahr" /></div>
<h4>Leseeindr&#252;cke von Sebastian Bahr<br />
(13 Jahre)</h4>
<p>In dem Buch <a href="http://www.zvab.com/quickSearch.do?anyWords=Robert+Leeson+Rot%2C+Wei%DF+Blau"><strong><em>Rot, Wei&#223; &#038; Blau</em></strong></a> von <a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?anyWords=&#038;author=robert+leeson">Robert Leeson</a> geht es um Gawain, kurz<br />
Wain. Mit seiner Mutter und seinem Bruder Lance zieht er in eine neue Stadt, sein Vater ist (angeblich) im Falklandkrieg verschollen. Die Familie ist sehr milit&#228;risch, Heldentum und Krieg spielen eine gro&#223;e Rolle. Wain setzt sich viel mit dem Thema Gewalt auseinander. Deshalb ist er in der Familie und in der Schule ein Au&#223;enseiter. Trotzdem findet er an der neuen Schule Freunde. Und er behauptet sich gegen seinen Bruder, der besser in die Familie passt als er.<br />
<span id="more-461"></span><br />
Mir gef&#228;llt das Buch schon deshalb, weil es interessant gestaltet ist: Inhaltlich und farblich ist das Buch dreigeteilt – das zeigt schon der Titel <em>Rot, Wei&#223; &#038; Blau</em>. Denn rot, wei&#223; und blau ist das Papier, das Wain von seiner Oma geschenkt bekommt und auf dem er dreimal in unterschiedlicher Form fast die gleiche Geschichte erz&#228;hlt. Die drei Farben und Erz&#228;hlformen wechseln sich kapitelweise ab. Allerdings hat nicht jede Farbe den gleichen Anteil an Text. Erst nach vier, f&#252;nf wei&#223;en und roten Kapiteln, folgt ein blaues Kapitel, indem alles was vorher schon passiert ist, noch einmal anders erz&#228;hlt wird.<br />
Die Farben erinnern mich sofort an die franz&#246;sische Flagge, doch da es um den Falklandkrieg geht und das Buch in England spielt, sind hier die Farben der englischen Flagge gemeint.</p>
<p><strong style="color: red;">Rot</strong><br />
Auf dem roten Papier schreibt Wain einen Briefroman. Hier erz&#228;hlt er von seinen wahren Gedanken. Am Rand der Seiten ist eine rot-wei&#223;e Illustration zu sehen, die zeigt, wie sich zwei Jungen einen Brief zuwerfen.</p>
<p><strong style="color: white; background-color: black;">Wei&#223;</strong><br />
Auf dem wei&#223;en Papier schreibt Wain einen Aufsatz f&#252;r die Schule. Dies ist die offizielle Version, seine wirklichen Gedanken schreibt Wain hier nicht auf. Am Rand der Seiten ist eine schwarz-wei&#223;e Illustration zu sehen, die gro&#223; einen F&#252;ller und Briefpapier zeigt, etwas kleiner drei scheibende Sch&#252;ler. </p>
<p><strong style="color: blue;">Blau</strong><br />
Auf dem blauen Papier schreibt Wain eine Art Fantasy-Roman, alles spielt nun im Mittelalter. Wenn sich z.B. Wains Bruder wieder auf dem Schulhof kloppt, bricht in der Mittelalterwelt ein Krieg aus. Am Rand der Seite ist eine blau-wei&#223;e Illustration zu sehen, die einen Ritter und einen Bettler zeigt.<br />
Ich finde diesen Teil am spannendsten, weil er in einer anderen Zeit spielt und es dem Autor sehr gut gelungen ist, Wains Alltag in dieser Welt zu beschreiben.</p>
<p>Das Buch gef&#228;llt mir sehr gut, weil ich so eine Geschichte noch nie gelesen habe. Obwohl sich vieles wiederholt, fand ich die Geschichte nie langweilig. Es ist nur Schade, dass der Fantasy-Teil nicht l&#228;nger war. </p>
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<div class="s"><strong><a href="http://www.zvab.com/quickSearch.do?anyWords=Robert+Leeson+Rot%2C+Wei%DF+Blau"><em>Rot, Wei&#223; &#038; Blau</em></a></strong><br />
<strong>Autor: <a href="http://www.zvab.com/basicSearch.do?anyWords=&#038;author=robert+leeson">Robert Leeson</a></strong><br />
Erika Klopp Verlag (1997)<br />
173 Seiten
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