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Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher

Du Maurier Daphne – 100. Geburtstag

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Daphne Maurier
  Daphne du Maurier
  *1907 – †1989

Daphne du Maurier wurde am 13. Mai 1907 in London geboren. Ihren Ruhm hat sie nicht zuletzt Alfred Hitchcock zu verdanken, der u.a. ihre Kurzgeschichte Die Vögel und ihren Roman Rebecca kongenial verfilmte. Rebecca gewann 1940 einen Oscar. Mit 19 Jahren bereits beschloss Daphne du Maurier, sich von ihren Eltern finanziell unabhängig zu machen, um so auf eigenen Beinen zu stehen und ihr Leben nach ihren Wünschen zu gestalten. Mit ihrem Vater Sir Gerald du Maurier, der in der Schauspielbranche tätig war und als Theatermanager agierte, ihrer Mutter Muriel Beaumont und mit ihren beiden Schwestern Angela und Jeanne wuchs sie wohlbehütet in London und Paris auf. Zu ihren großen Leidenschaften zählten das Segeln und ausgedehnte Reisen, auf denen ihre ersten Kurzgeschichten entstanden. (Weiterlesen …)

ZVAB 11. Mai 2007

In Memoriam: Kurt Vonnegut

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Der deutschstämmige US-Schriftsteller Kurt Vonnegut (84) ist in New York an den Folgen einer Kopfverletzung, die er sich vor einigen Wochen bei einem Sturz zugezogen hatte, gestorben. Vonneguts Bestseller Schlachthof 5 wurde zur Bibel der Vietnamkrieg-Gegner. Außer Romanen schrieb der Kultautor Essays, Theaterstücke und Kurzgeschichten. Kurt Vonnegut wurde 1922 in Indianapolis geboren, studierte zunächst Biochemie und Anthropologie. Seit den 50er Jahre arbeitete er als freier Schriftsteller. Seine postmodernen Texte sind gekennzeichnet durch Science-Fiction-Elemente und pointierte politische Aussagen.
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ZVAB 13. April 2007

Jean Baudrillard gestorben

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Gestern verstarb der französische Philosoph und Soziologe Jean Baudrillard nach längerer Krankheit in Paris. Baudrillard, der sich selbst gelegentlich als “theoretischen Terroristen”? bezeichnete, wurde nur 77 Jahre alt.

Geboren wurde der “große postmoderne Bilderstürmer”?, wie ihn die SZ nannte, am 20. Juli 1929 in Reims. “Der Aufstand der Zeichen”, “Agonie des Realen” oder “Kool Killer” zählen zu den Klassikern der Postmoderne.

Für viele markierte Jean Baudrillard immer die allzeit gegenwärtige Position des rückhaltlosen Kulturpessimismus. Der große Kritiker provozierte unter anderem Skandale, mit Werken wie Der Golfkrieg hat nicht stattgefunden oder seinem „Requiem“ für das World Trade Center. Seine Analyse der Logik des Terrorismus brachte ihm sogar den Vorwurf des Sympathisantentums ein. „Ich bin Terrorist in dem Sinn, dass ich den Terrorismus zu lesen versuche dort, wo er ist“, konterte er damals.

ZVAB 7. März 2007

In Memoriam: Lothar-Günther Buchheim

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Lothar-Günther Buchheim
  Lothar-Günther Buchheim
  6.2.1918 – 22.2.2007

Der Kunstsammler und Autor Lothar-Günther Buchheim verstarb 89jährig in Feldafing am Starnberger See. Der unter anderem durch das Buch (1973) und die gleichnamige Filmadaption (1981) Das Boot (6 Oscar Nominierungen) bekannt gewordene Schriftsteller und Kunstsammler erlag am Abend des 22.02.2007 einem Herzversagen.

Lothar-Günther Buchheim publizierte nach seinem Werk Das Boot, einem der großen Bestseller der deutschsprachigen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg, unter anderem noch weitere erfolgreiche Romane. Mit den Fortsetzungen seiner Kriegserinnerungen Die Festung (1995) und Der Abschied (2000) erreichte er ebenfalls ein großes Publikum.

Zuletzt machte Buchheim aber durch sein Museum der Phantasie in Bernried am Starnberger See Schlagzeilen. (Weiterlesen …)

ZVAB 26. Februar 2007

Heinrich Heine letzter Dichter der Romantik

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Heinrich Heine (1797 – 1856) ist zugleich Vertreter und Überwinder der Romantik. Nicht ohne Grund nennt er seinen ersten Prosatext "Die Romantik". Doch sein Abstand zur Romantik wächst. Immer häufiger tauchen Ironie und Desillusion in seinen Werken auf. Häufig benutzt er romantische Stilmittel allein, um eine tiefgehende Reflexion zu erreichen. Seinen frühen literarischen Ruhm erlangt er durch seine "Reisebilder", mit denen er eine neue Form der Reiseliteratur begründet. Trotz seiner Individualität als Reisender hat Heinrich Heine eine tiefe Bindung zu seinem Vaterland, was nicht zuletzt in der "Harzreise" deutlich wird. Doch von ständiger Ausgrenzung und Diskriminierung verfolgt, geht Heine 1831 nach Paris ins Exil. (Weiterlesen …)

ZVAB 17. Februar 2007