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Helen Kim – Die Zeit des langen Regens

von lesartige
Helen Kim - Die Zeit des langen Regens

Die 11jährige Tschuni hat es nicht leicht, denn ihre Eltern stehen kurz vor einer Scheidung. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was vor sich geht, warum sich ihre Eltern streiten, was ihr Vater tut, was ihn abends zu spät nach Hause kommen lässt. Und als ob drei Schwestern und eine nörgelige Großmutter nicht schon genug wären, beschließt ihre Mutter, vorläufig noch einen Waisenjungen, Pjongsu, aufzunehmen. Das macht alles noch schwerer.

Das Buch ist ziemlich traurig, da alle zerstritten und wütend sind. Sie wissen nicht, wie sie mit ihrer Wut umgehen sollen und gehen gerade falsch mit ihr um.

Ich habe mir das Buch ausgesucht, weil ich ein bisschen mehr über die Traditionen, die in einer koreanischen Familie üblich sind, erfahren wollte, und ich habe auch einiges gelernt. Mir hat das Buch gefallen, weil es abwechslungsreich und in einer schönen Sprache geschrieben ist.

Der Klappentext fasst nur einen Teil des Buches und erklärt nicht wirklich um was es in der Geschichte geht. Auch das Cover und der Titel des Buches passen überhaupt nicht zum Inhalt der Geschichte. Das Cover zeigt nur die Landschaft, in der die Geschichte spielt: Korea. Im Buch aber geht es vor allem um Konflikte in einer Familie. Das kann man am Cover und dem Titel nicht erkennen.

Sarah Möricke, 10 Jahre

Helen Kim, Die Zeit des langen Regens
Fischer Schatzinsel, 1998
8. June 2009

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