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	<title>Kommentare zu: Eine Frau mit Buch</title>
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	<link>http://blog.zvab.com/2009/03/02/eine-frau-mit-buch/</link>
	<description>das offizielle Blog des ZVAB rund um antiquarische und vergriffene Bücher - Literatur, Kolumnen, Lesetipps und Autoren-Nachrufe.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 14:55:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Bücherlei Weblog &#187; Blog Archive &#187; #327</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/03/02/eine-frau-mit-buch/comment-page-1/#comment-13308</link>
		<dc:creator>Bücherlei Weblog &#187; Blog Archive &#187; #327</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 06:39:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Technik Die sch&#246;nen Seiten der Globalisierung Omas Han am Tag der Arbeit M&#228;nner auf der Kirmes Eine Frau mit Buch Mein Irrglaube an den Janoschik Der freie Wille der Kneipenphilosophen Wer ist hier der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Technik Die sch&#246;nen Seiten der Globalisierung Omas Han am Tag der Arbeit M&#228;nner auf der Kirmes Eine Frau mit Buch Mein Irrglaube an den Janoschik Der freie Wille der Kneipenphilosophen Wer ist hier der [...]</p>
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		<title>Von: frau mit buch</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/03/02/eine-frau-mit-buch/comment-page-1/#comment-12146</link>
		<dc:creator>frau mit buch</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2009 10:46:01 +0000</pubDate>
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		<description>jeheeee!
mir hat das total gut gefallen!! 
sehr unterhaltsam und lebendig!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>jeheeee!<br />
mir hat das total gut gefallen!!<br />
sehr unterhaltsam und lebendig!</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Jaromir Konecny</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/03/02/eine-frau-mit-buch/comment-page-1/#comment-12074</link>
		<dc:creator>Jaromir Konecny</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 11:19:29 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Lilly,

bin jetzt immer noch auf Tour - deswegen nur kurz: Vielen Dank fuer die schoenen Worte! Und ich freue mich, dass wir - nach Deinem &quot;PS&quot; zu urteilen - so viel Gemeinsames haben. Ich hoffe, Du bist mir fuer das &quot;Du&quot; nicht boese.

Liebe Gruesse

Jaromir</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Lilly,</p>
<p>bin jetzt immer noch auf Tour &#8211; deswegen nur kurz: Vielen Dank fuer die schoenen Worte! Und ich freue mich, dass wir &#8211; nach Deinem &#8220;PS&#8221; zu urteilen &#8211; so viel Gemeinsames haben. Ich hoffe, Du bist mir fuer das &#8220;Du&#8221; nicht boese.</p>
<p>Liebe Gruesse</p>
<p>Jaromir</p>
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		<title>Von: lilly</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/03/02/eine-frau-mit-buch/comment-page-1/#comment-12059</link>
		<dc:creator>lilly</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 10:05:10 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Konecny, 

ich m&#246;chte mich herzlichst f&#252;r Ihre Antworten bedanken –  ich bin ja nur ein zuf&#228;lliger Entdecker Ihrer Seiten , als ich sie fand, war ich auf der Suche nach einer Wandgarderobe...
Umso sch&#246;ner finde ich sie jetzt (die neue Wandgarderobe ), als Symbol f&#252;r meinen literarischen Gl&#252;cksgriff...
 „In Karin“ konnte keine Probleme bei mir ausl&#246;sen, lediglich eine &#228;u&#223;erst gute und sch&#246;ne Stimmung beim Lesen, mit sehr sehr viel Lachen. Wenn man mich fragen w&#252;rde, ob ich eine Lieblingsliebesgeschichte (mag nicht unbedingt als solche eingestufte Geschichten, und Ihre ist es ja auch nicht ausschlie&#223;lich) h&#228;tte, m&#252;sste ich mit „In Karin“ antworten. Denn so viel W&#228;rme, Anpassungswilligkeit (wahnsinnig!), Mut und Entschlossenheit zum Leben zu zweit, habe ich bis jetzt noch in keinem anderen Buch entdecken k&#246;nnen. Die Geschichte ist so &#252;berzeugend, wirklich und ihr Witz macht sie so sehr glaubhaft, dass man denken m&#246;chte, so m&#252;sste eine Partnerschaft doch funktionieren...irgendwo habe ich gelesen – jetzt nur sehr frei und ungef&#228;hr -  dass aus jedem Buch nur der Affe hinausschaut, der auch hineinschaut. Ich glaube es. Jeder nimmt sich was anderes raus und mit und so gesehen beinhaltet eine geschriebene Geschichte unz&#228;hlige gelesenen. 
Es ist sch&#246;n und spannend zu lesen.
Ich habe „In Karin“ auf  den Gipfel  zum „Sputnik Sweetheart“ geschickt.

Liebe Gr&#252;&#223;e, Lilly

PS: Noch eine  Kleinigkeit in einer „Geheimschrift“: uz sa citim byt otravna, nemusite moje riadky komentovat, su bezvyznamne. Som velmi rada, ze som Vas objavila, ste zabavny, zaujimavy, vzdelany, bude mi p&#246;zitkom, citat Vase texty. Zelam Vam vela uspechu, na kazdej urovni!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Konecny, </p>
<p>ich m&#246;chte mich herzlichst f&#252;r Ihre Antworten bedanken –  ich bin ja nur ein zuf&#228;lliger Entdecker Ihrer Seiten , als ich sie fand, war ich auf der Suche nach einer Wandgarderobe&#8230;<br />
Umso sch&#246;ner finde ich sie jetzt (die neue Wandgarderobe ), als Symbol f&#252;r meinen literarischen Gl&#252;cksgriff&#8230;<br />
 „In Karin“ konnte keine Probleme bei mir ausl&#246;sen, lediglich eine &#228;u&#223;erst gute und sch&#246;ne Stimmung beim Lesen, mit sehr sehr viel Lachen. Wenn man mich fragen w&#252;rde, ob ich eine Lieblingsliebesgeschichte (mag nicht unbedingt als solche eingestufte Geschichten, und Ihre ist es ja auch nicht ausschlie&#223;lich) h&#228;tte, m&#252;sste ich mit „In Karin“ antworten. Denn so viel W&#228;rme, Anpassungswilligkeit (wahnsinnig!), Mut und Entschlossenheit zum Leben zu zweit, habe ich bis jetzt noch in keinem anderen Buch entdecken k&#246;nnen. Die Geschichte ist so &#252;berzeugend, wirklich und ihr Witz macht sie so sehr glaubhaft, dass man denken m&#246;chte, so m&#252;sste eine Partnerschaft doch funktionieren&#8230;irgendwo habe ich gelesen – jetzt nur sehr frei und ungef&#228;hr &#8211;  dass aus jedem Buch nur der Affe hinausschaut, der auch hineinschaut. Ich glaube es. Jeder nimmt sich was anderes raus und mit und so gesehen beinhaltet eine geschriebene Geschichte unz&#228;hlige gelesenen.<br />
Es ist sch&#246;n und spannend zu lesen.<br />
Ich habe „In Karin“ auf  den Gipfel  zum „Sputnik Sweetheart“ geschickt.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e, Lilly</p>
<p>PS: Noch eine  Kleinigkeit in einer „Geheimschrift“: uz sa citim byt otravna, nemusite moje riadky komentovat, su bezvyznamne. Som velmi rada, ze som Vas objavila, ste zabavny, zaujimavy, vzdelany, bude mi p&#246;zitkom, citat Vase texty. Zelam Vam vela uspechu, na kazdej urovni!</p>
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	<item>
		<title>Von: Jaromir Konecny</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/03/02/eine-frau-mit-buch/comment-page-1/#comment-12052</link>
		<dc:creator>Jaromir Konecny</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 13:56:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/?p=1847#comment-12052</guid>
		<description>Liebe Lilly,

danke! Lolita ist auch mein Kultroman, schon der Buchanfang mit den Humbert-Humbert-Spielereien literarisch unschlagbar. Obwohl ich das Buch schon einige Male gelesen habe, muss ich immer lachen, wenn ich&#039;s aufschlage. Ich verstehe aber auch Ihre Anfangsprobleme mit Lolita - ich habe mich bei der ersten Lekt&#252;re auch hin und wieder gefragt, ob das richtig ist, dass ich das Buch so gut finde. Es ist ein Kunstwerk, wie Sie sagen, und damit basta.

Ich hoffe, Sie bekommen jetzt &quot;In Karin&quot; keine gro&#223;en Probleme. Eigentlich hatte&#039;s zuerst nur etwa acht Karin-Geschichten gegeben, die ich hin und wieder auf der B&#252;hne vortrug. Irgendwann wollte ich aber ein Buch damit haben und da die deutschsprachige Buchwelt so romanfixiert ist, blieb mir nichts anderes &#252;brig, als zu den Geschichten eine Rahmenhandlung zu entwickeln. Dadurch leidet vielleicht etwas die Struktur des Romans. Das alte Problem eines B&#252;hnenliteraten: Man muss st&#228;ndig neue Kurzgeschichten schreiben, um auf den B&#252;hnen bestehen zu k&#246;nnen, und hat keine Zeit, einen Roman zu verfassen. Die B&#252;hnenliteraten leben ja nicht wie die normalen Autoren von den Stipendien und den Literaturpreisen und den Buchtantiemen sondern von den Auftrittshonoraren.

Liebe Gr&#252;&#223;e

Jaromir</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Lilly,</p>
<p>danke! Lolita ist auch mein Kultroman, schon der Buchanfang mit den Humbert-Humbert-Spielereien literarisch unschlagbar. Obwohl ich das Buch schon einige Male gelesen habe, muss ich immer lachen, wenn ich&#8217;s aufschlage. Ich verstehe aber auch Ihre Anfangsprobleme mit Lolita &#8211; ich habe mich bei der ersten Lekt&#252;re auch hin und wieder gefragt, ob das richtig ist, dass ich das Buch so gut finde. Es ist ein Kunstwerk, wie Sie sagen, und damit basta.</p>
<p>Ich hoffe, Sie bekommen jetzt &#8220;In Karin&#8221; keine gro&#223;en Probleme. Eigentlich hatte&#8217;s zuerst nur etwa acht Karin-Geschichten gegeben, die ich hin und wieder auf der B&#252;hne vortrug. Irgendwann wollte ich aber ein Buch damit haben und da die deutschsprachige Buchwelt so romanfixiert ist, blieb mir nichts anderes &#252;brig, als zu den Geschichten eine Rahmenhandlung zu entwickeln. Dadurch leidet vielleicht etwas die Struktur des Romans. Das alte Problem eines B&#252;hnenliteraten: Man muss st&#228;ndig neue Kurzgeschichten schreiben, um auf den B&#252;hnen bestehen zu k&#246;nnen, und hat keine Zeit, einen Roman zu verfassen. Die B&#252;hnenliteraten leben ja nicht wie die normalen Autoren von den Stipendien und den Literaturpreisen und den Buchtantiemen sondern von den Auftrittshonoraren.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Jaromir</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jaromir Konecny</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/03/02/eine-frau-mit-buch/comment-page-1/#comment-12051</link>
		<dc:creator>Jaromir Konecny</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 13:39:22 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Katrin,

ich treibe mich ja in allen Buchhandlungen rum. H&#228;tte ich aber f&#252;r diese Geschichte Deine wunderbare Buchhandlung nehmen sollen und schreiben, dass Du mich mit Wladimir Kaminer verwechselt hast? Du kennst mich ja!

Dass eine Frau mit Buch nur dem Buch all ihre Sinne &#246;ffnet, geh&#246;rt nun mal zu den tragischen - aber notwendigen - Seiten des Lebens.

Liebe Gr&#252;&#223;e

Jaromir</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Katrin,</p>
<p>ich treibe mich ja in allen Buchhandlungen rum. H&#228;tte ich aber f&#252;r diese Geschichte Deine wunderbare Buchhandlung nehmen sollen und schreiben, dass Du mich mit Wladimir Kaminer verwechselt hast? Du kennst mich ja!</p>
<p>Dass eine Frau mit Buch nur dem Buch all ihre Sinne &#246;ffnet, geh&#246;rt nun mal zu den tragischen &#8211; aber notwendigen &#8211; Seiten des Lebens.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Jaromir</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: lilly</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/03/02/eine-frau-mit-buch/comment-page-1/#comment-12047</link>
		<dc:creator>lilly</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 10:40:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/?p=1847#comment-12047</guid>
		<description>Lieber Herr Konecny,

Ihre M&#228;hrische Rhapsodie lie&#223; mich nicht erm&#252;den, so unterhaltsam wie sie ist! Zugegeben, die ersten Seiten sind wie Umstieg aus einem klimatisierten Zugabteil in ein menschenvolles, naturbelassenes, gewesen. Eigentlich habe ich mit Nabokovs Lolita (meine pers&#246;nliche Meinung – ein geniales  Kunstwerk!) anfangs mehr „Schwierigkeiten“ gehabt...Ihre M&#228;hrische Rhapsodie hat keinen einzigen Teil von mir beleidigt, so unverf&#228;lscht, ehrlich, nat&#252;rlich, ja, unschuldig! - weil frei von jeder Verstellung - Ihre Schilderungen sind... Herr Kundera schreibt, dass die Warteschlange vor den (warenleeren) Gesch&#228;ften unter Kommunisten leicht auszuhalten gewesen w&#228;re, w&#228;re nicht die Verherrlichung, der kommunistische Kitsch, &#252;berall pr&#228;sent gewesen...so empfinde ich Ihre symbolische Darstellung des „Realen Sozialismus“ als ein lesenswertes Werk, jenseits von Verherrlichung/Verteufelung, vom Kitsch – hier m&#246;chte ich wieder Herrn Kundera erw&#228;hnen – „von Verneinung der Schei&#223;e“...

Au&#223;erdem beinhaltet Ihr Buch so sehr viel anderes (au&#223;er der Ihnen vorgeworfenen Aneinanderreihung von Suff- und Kopulationsszenen), das ich entdecken konnte, das mich angenehmst ber&#252;hrt  und aufmerksam gemacht hat, dass ich gleich mit „In Karin“ zum Lesen begonnen habe...Wie Sie selbst sagen, gibt es nichts Sch&#246;neres, als wenn man mit einem Menschen /  einem Buch / die eigene Lebensphilosophie teilen kann...oder die eigene weiter ausbauen kann...

Da ich keine Lektorin, nur eine  Frau mit Buch, bin, m&#246;chte ich anschlie&#223;end nur noch sagen, Sie haben mir „gut geschmeckt“ – ich lese n&#228;mlich rein wegen des Genusses...

Liebe Gr&#252;&#223;e und sehr viel Freude mit Denken und Schreiben,

Lilly</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Konecny,</p>
<p>Ihre M&#228;hrische Rhapsodie lie&#223; mich nicht erm&#252;den, so unterhaltsam wie sie ist! Zugegeben, die ersten Seiten sind wie Umstieg aus einem klimatisierten Zugabteil in ein menschenvolles, naturbelassenes, gewesen. Eigentlich habe ich mit Nabokovs Lolita (meine pers&#246;nliche Meinung – ein geniales  Kunstwerk!) anfangs mehr „Schwierigkeiten“ gehabt&#8230;Ihre M&#228;hrische Rhapsodie hat keinen einzigen Teil von mir beleidigt, so unverf&#228;lscht, ehrlich, nat&#252;rlich, ja, unschuldig! &#8211; weil frei von jeder Verstellung &#8211; Ihre Schilderungen sind&#8230; Herr Kundera schreibt, dass die Warteschlange vor den (warenleeren) Gesch&#228;ften unter Kommunisten leicht auszuhalten gewesen w&#228;re, w&#228;re nicht die Verherrlichung, der kommunistische Kitsch, &#252;berall pr&#228;sent gewesen&#8230;so empfinde ich Ihre symbolische Darstellung des „Realen Sozialismus“ als ein lesenswertes Werk, jenseits von Verherrlichung/Verteufelung, vom Kitsch – hier m&#246;chte ich wieder Herrn Kundera erw&#228;hnen – „von Verneinung der Schei&#223;e“&#8230;</p>
<p>Au&#223;erdem beinhaltet Ihr Buch so sehr viel anderes (au&#223;er der Ihnen vorgeworfenen Aneinanderreihung von Suff- und Kopulationsszenen), das ich entdecken konnte, das mich angenehmst ber&#252;hrt  und aufmerksam gemacht hat, dass ich gleich mit „In Karin“ zum Lesen begonnen habe&#8230;Wie Sie selbst sagen, gibt es nichts Sch&#246;neres, als wenn man mit einem Menschen /  einem Buch / die eigene Lebensphilosophie teilen kann&#8230;oder die eigene weiter ausbauen kann&#8230;</p>
<p>Da ich keine Lektorin, nur eine  Frau mit Buch, bin, m&#246;chte ich anschlie&#223;end nur noch sagen, Sie haben mir „gut geschmeckt“ – ich lese n&#228;mlich rein wegen des Genusses&#8230;</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e und sehr viel Freude mit Denken und Schreiben,</p>
<p>Lilly</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Katrin Maschke</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/03/02/eine-frau-mit-buch/comment-page-1/#comment-12018</link>
		<dc:creator>Katrin Maschke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 21:15:15 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Jaromir,
ich bin ersch&#252;ttert--- was erwartest du von diesen B&#252;cherstaplerinnen bei Hugendubel?
Seufz!
Du solltest dich einfach mal in anderen Buchhandlungen rumtreiben ;-)
&#220;bringes: Frauen mit Buch sind total langweilig.....die lesen wo sie stehen und gehen....naja. Sonst h&#228;tten sie nicht schon alles von dir gelesen, bevor es erscheint.
lg
Katrin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jaromir,<br />
ich bin ersch&#252;ttert&#8212; was erwartest du von diesen B&#252;cherstaplerinnen bei Hugendubel?<br />
Seufz!<br />
Du solltest dich einfach mal in anderen Buchhandlungen rumtreiben ;-)<br />
&#220;bringes: Frauen mit Buch sind total langweilig&#8230;..die lesen wo sie stehen und gehen&#8230;.naja. Sonst h&#228;tten sie nicht schon alles von dir gelesen, bevor es erscheint.<br />
lg<br />
Katrin.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jaromir Konecny</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/03/02/eine-frau-mit-buch/comment-page-1/#comment-12016</link>
		<dc:creator>Jaromir Konecny</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 14:25:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/?p=1847#comment-12016</guid>
		<description>Hallo Lilly,

oh! Das freut mich sehr, dass Sie meine &quot;M&#228;hrische Rhapsodie&quot; gelesen haben. Danke! Anfang der 90er hat mir in ihrer Ablehnung des Buches eine Lektorin geschrieben: &quot;Die Aneinanderreihung von Suff- und Kopulationsszenen (in MR) erm&#252;det den Leser doch allzu sehr.&quot; So musste das Buch bei einem kleinen Verlag f&#252;r Undergroundliteratur (Ariel-Verlag) erscheinen. Ich hoffe, Sie haben sich beim Lesen nicht erm&#252;den lassen. Mit dem Suff und der Kopulation habe ich in dem Roman nur den Sozialismus symbolisch darstellen wollen - denn was war der Sozialismus anders als Suff und Kopulation?

Ich denke, f&#252;r Doktorspiele ist es nie zu sp&#228;t. Man soll ja nie aufh&#246;ren, nach dem Kind in sich zu suchen.

Liebe Gr&#252;&#223;e aus M&#252;nchen

Jaromir</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Lilly,</p>
<p>oh! Das freut mich sehr, dass Sie meine &#8220;M&#228;hrische Rhapsodie&#8221; gelesen haben. Danke! Anfang der 90er hat mir in ihrer Ablehnung des Buches eine Lektorin geschrieben: &#8220;Die Aneinanderreihung von Suff- und Kopulationsszenen (in MR) erm&#252;det den Leser doch allzu sehr.&#8221; So musste das Buch bei einem kleinen Verlag f&#252;r Undergroundliteratur (Ariel-Verlag) erscheinen. Ich hoffe, Sie haben sich beim Lesen nicht erm&#252;den lassen. Mit dem Suff und der Kopulation habe ich in dem Roman nur den Sozialismus symbolisch darstellen wollen &#8211; denn was war der Sozialismus anders als Suff und Kopulation?</p>
<p>Ich denke, f&#252;r Doktorspiele ist es nie zu sp&#228;t. Man soll ja nie aufh&#246;ren, nach dem Kind in sich zu suchen.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e aus M&#252;nchen</p>
<p>Jaromir</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jaromir Konecny</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2009/03/02/eine-frau-mit-buch/comment-page-1/#comment-12015</link>
		<dc:creator>Jaromir Konecny</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 14:13:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/?p=1847#comment-12015</guid>
		<description>Hallo Marc,

ich finde Kaminer schon lustig, muss aber auch zugeben, dass mir in seinen Geschichten das &quot;Literarische&quot; etwas abgeht. In den letzten Jahren sind die Buchhandlungen voll mit Was-mir-halt-so-passiert-ist-Literatur. Dass einem im Leben &quot;was passiert&quot;, ist meiner Meinung nach f&#252;r das Schreiben von Literatur notwendig, aber der Literat sollte das Leben &quot;verdichten&quot;, also nicht nur &quot;aufschreiben&quot;. Bohumil Hrabal hat sich &#246;fter zwar auch nur als &quot;Aufschreiber&quot; bezeichnet, doch seine Aufarbeitung des Erlebten war einfach gro&#223;e Poesie.

Ich komme gern mal zum Slam nach Ludwigsburg - wenn mich jemand einl&#228;dt. Wenn nicht, dann sehen wir uns wieder in Stuttgart. Dort bin ich ja ziemlich oft.

Liebe Gr&#252;&#223;e auch an Deine Freundin

Jaromir</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Marc,</p>
<p>ich finde Kaminer schon lustig, muss aber auch zugeben, dass mir in seinen Geschichten das &#8220;Literarische&#8221; etwas abgeht. In den letzten Jahren sind die Buchhandlungen voll mit Was-mir-halt-so-passiert-ist-Literatur. Dass einem im Leben &#8220;was passiert&#8221;, ist meiner Meinung nach f&#252;r das Schreiben von Literatur notwendig, aber der Literat sollte das Leben &#8220;verdichten&#8221;, also nicht nur &#8220;aufschreiben&#8221;. Bohumil Hrabal hat sich &#246;fter zwar auch nur als &#8220;Aufschreiber&#8221; bezeichnet, doch seine Aufarbeitung des Erlebten war einfach gro&#223;e Poesie.</p>
<p>Ich komme gern mal zum Slam nach Ludwigsburg &#8211; wenn mich jemand einl&#228;dt. Wenn nicht, dann sehen wir uns wieder in Stuttgart. Dort bin ich ja ziemlich oft.</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e auch an Deine Freundin</p>
<p>Jaromir</p>
]]></content:encoded>
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