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Schutzengel aus Porzellan

von konecny

Zum Glück hält mich Karin für einen blöden und ungebildeten Tschechen, der nicht mal weiß, dass es Engel gibt. Meine Schriftstellerei aber toleriert sie. Als Fußballersatz. In einem ganzheitlichen Haushalt ohne Glotze und Triebe muss sich ja auch der Mann irgendwie austoben. Meine Bücher liest Karin grundsätzlich nicht, und so kann ich mich in aller Öffentlichkeit über unser Privatleben ausbreiten. Karin nimmt meine Bücher so wenig wahr, dass ich den Schlüsselroman unserer Ehe sogar In Karin nennen konnte – ohne dass sie’s bis jetzt erfahren hat. Meinem schmählichen Treiben wurde erst durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe Einhalt geboten.

„Das Bundesverfassungsgericht hat den Roman Esra von Maxim Biller verboten“, sagte Karin am Frühstückstisch beim Blättern in der Zeitung. „Weil er sich in dem Buch über das Geschlechtsleben seiner Ex-Freundin ausgelassen hatte. Und jetzt muss Biller an seine Ex-Freundin noch 50 000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Ihre Mutter will von Biller auch 50 000 Euro haben.“

„Haben sie’s zu dritt getrieben?“, fragte ich.

„Du hast echt keine Ahnung!“, sagte Karin. „Solche Schriftsteller, die sich über das Privatleben von anderen Leuten auslassen, sollte man gleich einsperren.“ Karin kommt aus Niederbayern. In Niederbayern wird die Freiheit christlicher Prägung nun mal sehr hoch geschätzt.

„Da hätte man auch Thomas Mann und Franz Kafka einsperren müssen“, sagte ich. „Kafka hat ja wohl mehr über seinen Vater hergezogen als Maxim Biller über seine Ex-Freundin. Zum Glück für die Moderne hat’s damals keine schlauen Rechtsanwälte gegeben, die aus armen Schriftstellern so viel Kohle für ihre Mandanten rausholen wollten. Ich muss jetzt zum Flohmarkt! Bis dann!“ Zuerst fuhr ich aber zur Post, um mir vom Bankautomaten 50 Euro auszuleihen. Der Automat hielt mir einen kleinen Vortrag über meine Bonität, rückte den Fünfziger aber dann doch noch raus. „Das ist der letzte!“, sagte er. Glücklich trabte ich zur Rennbahn nach Daglfing! Mann! Wenn ich mir dort am Flohmarkt den verbotenen Esra-Roman von Maxim Biller schnappen und ihn dann weiter verkaufen könnte, wäre ich ein reicher Mann! Nach dem hochrichterlichen Verbot war das Buch seltener als die Titel der verfemten Dichter nach der Bücherverbrennung. Die wenigen bis dahin ausgelieferten Exemplare wurden bei eBay bereits für 200 Euro gehandelt.

Ich stöberte in einer Wühlkiste rum, zog aber nicht Billers Esra heraus, sondern den Roman Fräulein Ursula des verstorbenen Heiner Link. Einmal war nach seiner Lesung ein Mann zu Heiner gekommen, um sich von ihm ein Buch signieren zu lassen. „Ich bin eins von diesen Arschlöchern, über die Sie in ihrer Geschichte hergezogen haben“, sagte der Mann. „Ich bin auch Rechtsanwalt. Dürfte ich Sie um eine schöne Widmung bitten?“

„Klar!“, sagte Heiner und schrieb ihm rein: „Und Sie können mich auch am Arsch lecken!“ Ach, Heiner! Unentwegt schreibt das Leben Geschichten für dich, und du bist nicht mehr da!

„Sie haben nicht zufällig den verbotenen Roman von Maxim Biller?“, fragte ich die hübsche, etwa sechzigjährige Flohmarkthändlerin.

„Habe ich nicht!“, sagte sie. „Was für ein Zufall! Grade hab ich in der Süddeutschen den Artikel von Heribert Prantl zu diesen Gerichtsurteilen über Maxim Biller gelesen. Hören Sie sich an, was Prantl schreibt: ‚Früher ist die Kunstfreiheit vom Staatsanwalt beeinträchtigt worden, der hat zensiert. Jetzt ist es der Rechtsanwalt, der die Kunst in den Griff nimmt, weil er für seine Mandanten Geld rausholen will.’”

„Da mag er recht haben!“, sagte ich und trottete grübelnd weiter.

„Pass auf, dass du meinen Schutzengel nicht zertrampelst!“ Ich wachte aus meinen Grübeleien auf. Ein Penner glotzte mich an. Langhaarig, bärtig, ungepflegt, in einem langen Ledermantel, der schon während des Goldfiebers am Inn seine besten Zeiten hinter sich hatte. Vor seinen Füßen stand ein großer, bunt bemalter Porzellanengel – Kitsch der gröbsten Sorte. Ansonsten bot der Typ gar nichts an. Nur den großen Porzellanengel. Zwischen den voll beladenen Tapeziertischen seiner Nachbarn wirkte der Penner wie ein Reduktionist. Echt sympathisch!

„Was hältst du von den Rechtsanwälten?“, fragte ich ihn mangels anderer Inspiration.

„In einem Rechtsstaat bist du vor allem sicher, nur nicht vor einem Rechtsanwalt“, antwortete er gleich einem Philosoph. „Vor einem Rechtsanwalt kann dich nur mein Schutzengel schützen!“

„Danke!“, sagte ich. „Brauche ich nicht!“

„Was machst du so?“, fragte er.

„Bin Schriftsteller!“, sagte ich.

„Dann brauchst du unbedingt einen Schutzengel!“, sagte er. „Der Schutzengel kann dir echt aus der Patsche helfen!“

„Was kostet der?“, fragte ich.

„Fünfzig Euro!“ Ich gab ihm den Fünfziger und packte den Scheißengel in meinen Rucksack. Würde das gute Stück irgendwo in ’ne Mülltonne hauen. Doch gerade heute war ich so am Grübeln über die Freiheit der Kunst, dass ich sogar meinen Schutzengel zu entsorgen vergaß. Zwei Stunden später tauchte ich mit dem schweren Rucksack wieder zu Hause auf. Unser Gespräch ging weiter, als wäre ich nur kurz auf dem Klo gewesen.

„Ja, was soll Billers Ex-Freundin jetzt machen?“, fragte Karin. „Die Arme! Jetzt denkt jeder in Deutschland, dass sie im Bett wilde Sachen treibt!“

„Das stimmt!“, sagte ich. „Nach ihrer Klage weiß wirklich jeder Trottel, dass sie Maxim Billers Esra ist. Jede Zeitung hat schon drüber geschrieben. Wenn sie nicht geklagt hätte, wäre der Roman längst verramscht und keiner hätte über ihr Geschlechtsleben Bescheid gewusst. Literatur hat in der sozialen Marktwirtschaft keine großen Überlebenschancen!“

„Willst du der armen Ex-Freundin von Biller unterstellen, dass sie nur die 50 000 Euro abstauben wollte?“

„Um Gottes Willen!“, sagte ich. „Aber was kann der Autor schon dafür? Jede Kunst ist autobiografisch. Du kannst für eine Geschichte ja nicht mehr aus dir herausholen, als das, was du in deinem Leben erfahren hast!“

„Klar können begabte Künstler das!“, sagte Karin. „Sie haben ja im Unterschied zu dir ihre Phantasie! Kunstwerke sind Erleuchtungen, die einem großen Künstler von göttlichen Mächten diktiert werden!“

„Das denken die deutschen Richter wohl auch“, sagte ich. „Sonst würden sie ja nicht einen Roman verbieten, bloß weil sich drin jemand wieder erkannt hat!“ Ich redete mich weiter in Rage: „Jedes Buch ist autobiografisch, verdammt! Ständig fragt mich jemand, wer sich denn hinter meinem Ich-Erzähler verstecken würde: ‚Wohl nicht der Jaromir? Hihihi?’ Na klar verstecke ich mich dahinter! Wer denn sonst? Mutter Teresa? Und deswegen muss Biller den Rest seines Lebens Bastei-Lübbe-Horrorhefte schreiben, um das Schmerzensgeld an seine Freundin abzuarbeiten? Das ist das Ende der Literatur!“

Mit offenem Mund guckte mich Karin während meines Gefühlsausbruchs an. Ich hielt inne. Plötzlich fiel mir etwas anderes ein: Mann! In meinen Geschichten könnten sich ja Tausende von Karins wiedererkennen! Karin kommt aus Niederbayern, glaubt an Engel… ja, Scheiße – jede Karin ab vierzig glaubt an Engel! So sind Frauen nun mal! Würden mich jetzt Tausende von Karins auf 50 000 Euro verklagen? Weil ich in meinen Büchern eine Karin habe, die an Engel glaubt und mit der ich zu allem Überfluss herumvögele? Zwar nur so einmal im Jahr, aber immerhin! „Das wäre super!“, fügte ich wie in Trance hinzu.

„Was?“, fragte Karin.

„Na, wenn ich jemandem 50 000 Euro Schmerzensgeld zahlen müsste! Da würde ich mir wie ein reicher Mann vorkommen.“

„Das kannst du locker haben!“, sagte Karin, und erst jetzt wurde mir die ganze Tragweite meines Geredes klar. Verdammt! Warum hatte ich gerade vor Karin für die Freiheit der Kunst kämpfen müssen, he? Ich Depp! Vor Karin, die samt ihrer Möpse und ihrer Möse in meinem Roman In Karin steckte?

„Ich würde doch nie etwas über unser Geschlechtsleben schreiben!“ sagte ich.

„Das wäre für die Leser auch ziemlich langweilig!“, sagte Karin. „Bei der Lektüre über deine Liebeskünste würde jede Frau sofort einschlafen. Ich möchte mir trotzdem deine Bücher angucken!“

„Ich hab keine mehr!“, sagte ich. So blöd, meine Schmähwerke über unser Geschlechtsleben zu Hause rumliegen zu lassen, war ich dann doch nicht.

„Dann müssen wir welche bestellen!“, sagte sie.

„Schau!“, sagte ich. „Ich hab dir vom Flohmarkt einen wunderschönen Engel mitgebracht.“

Misstrauisch guckte Karin in meinen Rucksack, aber gleich darauf strahlte sie und zog den Porzellanengel heraus. „Oh, wie schön!“, sagte sie. „Hast du den wirklich für mich gekauft? Und ich dachte, du glaubst nicht an Engel…“

„An Schutzengel schon!“, sagte ich und fing an, ihre Schultern zu massieren.

„Ach!“, sagte sie nach einem Weilchen. „Vielleicht ist es doch besser, wenn ich deine Bücher nicht lese.“ Und dann vergaß sie endlich die Schriftstellerei und ließ sich in eine schöne, entspanntere Welt hinein massieren. Und ich bekam auch etwas: eine neue Geschichte, die mich keiner Strafverfolgung aussetzen wird. Denn unbesorgt darfst du in einem Buch schreiben, wie Karin stöhnt, wenn du ihr die Schultern massierst. Das erlaubt sogar das Bundesverfassungsgericht! Echt! Nur der Sex wurde zum Tabu erklärt. Das Stöhnen bei der Schultermassage hingegen bleibt Stoff für die Literatur!

Von nun an werde ich Karin wohl jeden Tag die Schultern massieren müssen. Damit sie entspannt bleibt und sich nie von mir scheiden lässt. Als Schriftsteller weiß ich ja selbst gut genug, wie schnell man die Vergangenheit beschönigt. Sicher würde Karin nach ein paar Jahren Trennung sogar mich durch eine rosa Brille sehen und sich sagen: „Vielleicht war er doch nicht das blöde, ungebildete Arschloch, für das ich ihn immer gehalten habe, sondern ein echter deutscher Schriftsteller. Ich sollte endlich eins seiner Bücher lesen…“ Und nur ein kurzer Blick ins Internet und sie sieht, wie ich mal in ihr gewesen bin. In Karin! Klar glaube ich jetzt an meinen Schutzengel. An einen Schutzengel aus buntem Porzellan. Der hat mir nämlich aus der Patsche geholfen!

21. April 2008

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8 Kommentare

  1. Uwe Gaitzsch schrieb am April 21, 2008:

    Die schönste Antwort auf die Frage, wieviel Autobiografie in den Texten stecke, beantwortete mal ein Slammer (ich hab leider wirklich vergessen, wer es war):

    50 % denke ich mir aus.
    Und die andere Hälfte ist komplett gelogen.

  2. Jaromir Konecny schrieb am April 23, 2008:

    Hallo Uwe,

    ein schönes Bonmot. Stammt wohl nicht von mir, oder? Mich bezeichnet man ja auch als Slammer.

    Ich denke trotzdem, dass jedes Buch “autobiographisch” ist – auch jedes Fachbuch – das heißt das Ergebnis der “Gesamterfahrung” eines Schriftstellers, erlebt oder angelesen, was auch immer. Alles andere würde gegen das Gödelsche Unvollständigkeitstheorem verstoßen, nach dem mit Mitteln der Mathematik nicht alle mathematischen Sätze bewiesen werden können. Ein System kann sich nun mal nicht selbst erklären, oder anders gesagt, ein System kann aus sich selbst nur das herausholen, was im System auch steckt. Wenn man hier an göttliche Eingebungen von außen glaubt, muss man wohl auch an Gott glauben, und an den glaube ich nicht. Selbstverständlich kann der Schriftsteller mit Hilfe “seiner Mittel” lügen und vertuschen, bis sich keiner mehr hinter seinen Figuren entdeckt – das heißt dann Geschichtenerzählen. Mit der Phantasie wird’s wohl so ähnlich sein, wie mit dem freien Willen.

    Liebe Grüße

    Jaromir

  3. Uwe Gaitzsch schrieb am April 24, 2008:

    Nee, du warst es nicht, könnte Mirco Buchwitz oder Tilmann Birr gewesen sein.

    Zu Gödel: Da der eigene Erfahrungsschatz ja nicht nur aus den eigenen Erlebnissen besteht, sondern gelesene, erzählte, ja sogar frei erfundene dazugehören, steckt wohl nur ein bisschen Autobiografie in jedem Text.

    Viel Spaß,
    Uwe

  4. Jaromir Konecny schrieb am April 30, 2008:

    Lieber Uwe,

    dann bleibt’s zumindest in der Familie. Ich kenne ja Mirco und Tilmann.

    Das Gelesene und Gehörte usw. gehören selbstverständlich zum “Autobiographischen”, nur das “frei Erfundene” müsste man wohl vorerst definieren. Das “frei Erfundene” kommt schon verdammt nah der “göttlichen Eingebung” und wenn man diese zusätzliche Annahme – Gott – (ist auch nicht von mir sondern von Laplace) nicht machen muss, bleibt einem halt abzuwarten, bis uns die Gehirnforscher das “frei Erfundene” irgendwann erklären.

    Liebe Grüße

    Jaromir

  5. Heiko Schmidt schrieb am May 7, 2008:

    Sag mal Jaromir,

    beunruhigt es Dich nicht irgendwie, dass es in letzter Zeit kaum mehr , äh: kontroverse Kommentare zu Deinen Texten gibt? Wirst Du alt?

    Viele Grüße,
    Heiko

  6. Jaromir Konecny schrieb am May 7, 2008:

    Einen schönen Abend wünsche ich Heiko,

    so schlimm ist es nicht, ich kriege hier ja auch Privatpost meiner Kritiker. Ausserdem hoffe ich doch, innerhalb von drei Monaten nicht so alt werden zu können. In München ist der Frühling angebrochen, und wir sprühen gerade vor Saft. Seid Ihr in Berlin auch schon so weit?

    Aber ich gebe zu, etwas Unterhaltung würde nicht schaden. Speziell bei diesem Text habe ich mir eine rege Diskussion erhofft, war neugierig, wie die Leute zu Fall Ezra stehen und zum “Autobiographischen in der Literatur” und zur Zensur, aber es tut sich nix. Mag sein, dass ich mich im Titel “Schutzengel aus Porzellan” etwas vergriffen habe. Ich finde den Titel immer noch ganz schön poetisch und zu der Geschichte wunderbar passend, andererseits ist “Schutzengel aus Porzellan” auch terminus technicus – manch ein potentieller Leser sagt sich wohl, Porzellanfiguren interessieren mich nicht, und klickt lieber etwas Ansprechenderes an.

    Vielleicht ist aber nur der Frühling schuld daran! Im Frühling braucht man keine Schutzengel und Zensur schon überhaupt nicht, im Frühling ist das schöne Leben angesagt.

    Liebe Grüße nach Berlin

    Jaromir

  7. Marie schrieb am May 13, 2008:

    Hey Jaromir! Nicht nur, dass ich ein Fan der ersten Stunde bin, ich bin auch vor einem Monat nach Berlin gezogen – ja, hier “saftelt” es auch schon (hihi). Ich finde auch, dass jeder nur das schreiben kann, was in seinem eigenen “Kopf”/Erfahrungsschatz/Universum/Leben vorhanden ist/passiert ist, also was soll diese ganze Verklagerei und Geldmacherei. Aber: Freiheit muß weh tun, sonst kann man sie nicht leben (nach Hans Söllner). Liebe Grüße in die Heimat!

  8. Jaromir Konecny schrieb am May 14, 2008:

    Hi Marie,

    und wie gefällt Dir das Leben in Berlin so?

    Ich bekenne mich auch zu Hans Söllner – obwohl ich noch in Bayern lebe. Mein grandioser Landsmann Bohumil Hrabal hat mal etwas in dem Sinn geschrieben, ein Buch müsse den Leser so verstören, dass er mittendrin in der Nacht aufspringt und zu dem Herrn Schriftsteller läuft, um ihm eins aufs Maul zu geben. Das sehen leider die wenigsten Lektoren so, und so gibt’s heutzutage in den Buchhandlungen Berge an behäbigem Lesefutter und glatter Informationsliteratur. Ich frag mich manchmal, ob so ein Walter Serner z. B. heute überhaupt einen Verlag finden würde. Oder Henry Miller. Oder eben Bohumil Hrabal. Freilich sind diese Autoren als “Klassiker” trotzdem Ikonen für Leute, die diese Autoren zu Zeiten als sie unbekannt waren, als “unliterarisch” oder “pornographisch” oder was auch immer abgestempelt hätten.

    Liebe Grüße, jetzt gerade aus meiner alten Heimat Mähren

    Jaromir


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