<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Karl Wolfskehl: Str&#246;me einander befruchtenden Lebens</title>
	<atom:link href="http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/</link>
	<description>das offizielle Blog des ZVAB rund um antiquarische und vergriffene Bücher - Literatur, Kolumnen, Lesetipps und Autoren-Nachrufe.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 14:55:55 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Von umflorten Berges Kimme &#171; The Prenzlauer Berger</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/comment-page-1/#comment-10886</link>
		<dc:creator>Von umflorten Berges Kimme &#171; The Prenzlauer Berger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2008 07:06:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/#comment-10886</guid>
		<description>[...] Karl Wolfskehl [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Karl Wolfskehl [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eva-Maria Klatt</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/comment-page-1/#comment-10689</link>
		<dc:creator>Eva-Maria Klatt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 14:13:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/#comment-10689</guid>
		<description>nicht zu vergessen, die opulente und empathische Biographie(2005 Wallstein, G&#246;ttingen) &#252;ber Karl Wolfskehl von Friedrich Voit, dem in Auckland lehrenden und forschenden Germanisten - bei Karlauf &#252;brigens zitiert! Ein tief Verwobensein jenseits aller Literatur auch in unser Leben, das der Nachgeborenen, ist das Schicksal des j&#252;dischen Deutschen Karl Wolfskehl aus Darmstadt, dessen j&#252;ngerer Bruder Eduard, ein Ingenieur, 1943 in dem sogenannten Arbeitslager Frankfurt-Heddernheim &quot;starb&quot; - auch dies w&#228;re noch aufzuarbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nicht zu vergessen, die opulente und empathische Biographie(2005 Wallstein, G&#246;ttingen) &#252;ber Karl Wolfskehl von Friedrich Voit, dem in Auckland lehrenden und forschenden Germanisten &#8211; bei Karlauf &#252;brigens zitiert! Ein tief Verwobensein jenseits aller Literatur auch in unser Leben, das der Nachgeborenen, ist das Schicksal des j&#252;dischen Deutschen Karl Wolfskehl aus Darmstadt, dessen j&#252;ngerer Bruder Eduard, ein Ingenieur, 1943 in dem sogenannten Arbeitslager Frankfurt-Heddernheim &#8220;starb&#8221; &#8211; auch dies w&#228;re noch aufzuarbeiten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Armer</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/comment-page-1/#comment-10614</link>
		<dc:creator>Jörg Armer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 11:30:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/#comment-10614</guid>
		<description>Hinweisen m&#246;chte ich auf den sehr interessanten Sammel-band: Wolfskehl, Karl: Gedichte, Essays, Briefe, J&#252;discher Verlag, Frankfurt am Main, 1999. Zum ersten Male ein Querschnitt durch das Gesamtwerk sowie auf den, verdienstvollerweise von Manfred Schl&#246;sser erarbeiteten u. in seinem Verlag (Agora,1969)herausge- gebenen Ausstellungskatalog &quot;Karl Wolfskehl. 1869-1969&quot;. Eine Fundgrube f&#252;r Wolfskehl-Interessierte!
Bisher nicht erw&#228;hnt wurden die umfangreichen Briefwechsel von K.W., so die mit Friedrich Gundolf (2 Bde.),Albert Verwey, Briefwechsel aus Neuseeland (2 Bde.),Briefwechsel aus Italien. Informativ auch unter anderen der Beitrag von Ute Oelmann in: Karl Wolfs- kehl. T&#252;binger Symposium zum 50. Todestag, Stauffen- burg Verlag, 1999: &quot;Ein wenig geduld und viel eingebung&quot;. Zum Briefwechsel zwischen Stefen George  und Karl Wolfskehl. Im ZVAB sind auch Widmungsexem- plare von K.W.zu finden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hinweisen m&#246;chte ich auf den sehr interessanten Sammel-band: Wolfskehl, Karl: Gedichte, Essays, Briefe, J&#252;discher Verlag, Frankfurt am Main, 1999. Zum ersten Male ein Querschnitt durch das Gesamtwerk sowie auf den, verdienstvollerweise von Manfred Schl&#246;sser erarbeiteten u. in seinem Verlag (Agora,1969)herausge- gebenen Ausstellungskatalog &#8220;Karl Wolfskehl. 1869-1969&#8243;. Eine Fundgrube f&#252;r Wolfskehl-Interessierte!<br />
Bisher nicht erw&#228;hnt wurden die umfangreichen Briefwechsel von K.W., so die mit Friedrich Gundolf (2 Bde.),Albert Verwey, Briefwechsel aus Neuseeland (2 Bde.),Briefwechsel aus Italien. Informativ auch unter anderen der Beitrag von Ute Oelmann in: Karl Wolfs- kehl. T&#252;binger Symposium zum 50. Todestag, Stauffen- burg Verlag, 1999: &#8220;Ein wenig geduld und viel eingebung&#8221;. Zum Briefwechsel zwischen Stefen George  und Karl Wolfskehl. Im ZVAB sind auch Widmungsexem- plare von K.W.zu finden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: M.H.</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/comment-page-1/#comment-10587</link>
		<dc:creator>M.H.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 15:30:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/#comment-10587</guid>
		<description>Es ist wohl ein Fehler, Wolfskehl von George zu trennen. Und wenn Sie Wolfskehl und George politisch auseinanderdividieren, den einen mit Karlauf zum “Ahnherrn jeder nationalen Bewegung” machen und den anderen zum Opfer jener „nationalen Bewegung“, so werden Sie sich den Zugang zum Verst&#228;ndnis des k&#252;nstlerischen (und patriotischen*) Anspruches beider verstellen. Karlauf verkennt, da&#223; wenn sich George in seiner Abfuhr an die Nazis zum „Ahnherrn jeder nationalen Bewegung“ erkl&#228;rt, er dies gegen die Nazis erkl&#228;rt. Wie Wolfskehl ist George ein Autor des Exils und das trotzige Bekenntnis von Wolfskehl: „Ich war Deutsch und ich war Ich. ... Ob im Osten, ob im Westen: Wo ich bin ist Deutscher Geist“ ist eben mit George gleichgesinnter Anspruch gegen die Nazis! (An die Deutschen) Soll sagen, wir - nicht ihr - sind die Ahnherrn des deutschen Geistes. „Alle meine Pulse pochen, Von dem Rufe: auf und fort“ (auch George flieht aus Deutschland, besucht noch ein letztes Mal das Elternhaus). Wie Wolfskehl den Meister zum Zeugen aufruft, so zeugt auch Wolfskehl f&#252;r den toten Freund (und Meister): 
„Weit aus heilig weissem Feuer
Reckt die Hand und heischt der Meister:
&#220;berdaure! Bleib am Steuer!
Selige See lacht, Land ergleisst!
Wo du bist, du Immertreuer,
Wo du bist, du Freier, Freister,
Du der wahrt und wagt und preist -
Wo du bist, ist Deutscher Geist!“
Es hat mich immer sehr verwundert, wie dies Klare eingetr&#252;bt werden konnte.

Wolfskehl ist der „Mann der tausend F&#252;hlungen“ (von Benjamin) genannt worden, in diesem Sinne ist auch sein Interesse f&#252;r „esoterische Gedankeng&#228;nge“ zu verstehen. Ob er da gleich ein Anh&#228;nger genannt werden kann, ist mir fragw&#252;rdig. In einem Querschnitt-Heft &#252;ber Esoterik hat Wolfskehl &#252;ber die Esoteriker das sch&#246;ne ironische Bonmot geschrieben, da&#223; diese „Im Dr&#252;ben fischen“ w&#252;rden. 
„Allem Fl&#252;chtigen sich vertrauen
Heisst es - l&#228;chle weil du lernst.
Wenn du nicht mehr spielen kannst
Flieht dich stumm auch Meister Ernst.“ (Wolfskehl)

Pathos und Witz schlie&#223;en sich in diesem Falle nicht aus, wer ihm das eine oder andere abschneidet, erzeugt Schieflagen.
findet
Marcus Haucke, Berlin (wo vier graphische Bl&#228;tter zu Wolfskehl von Marcus Behmer h&#228;ngen, f&#252;r MB war er der Lichtbringer).

* „Aber im Herzen die Heimat
Wahre, die von dir schied,
Hege die heilige Keimsaat,
H&#252;t ihr Geheimnis im Lied.“ (Wolfskehl) (Mit Nationalismus oder Deutscht&#252;melei hat dies ganz und gar nichts zu tun, selbst nicht im 1. Weltkrieg)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wohl ein Fehler, Wolfskehl von George zu trennen. Und wenn Sie Wolfskehl und George politisch auseinanderdividieren, den einen mit Karlauf zum “Ahnherrn jeder nationalen Bewegung” machen und den anderen zum Opfer jener „nationalen Bewegung“, so werden Sie sich den Zugang zum Verst&#228;ndnis des k&#252;nstlerischen (und patriotischen*) Anspruches beider verstellen. Karlauf verkennt, da&#223; wenn sich George in seiner Abfuhr an die Nazis zum „Ahnherrn jeder nationalen Bewegung“ erkl&#228;rt, er dies gegen die Nazis erkl&#228;rt. Wie Wolfskehl ist George ein Autor des Exils und das trotzige Bekenntnis von Wolfskehl: „Ich war Deutsch und ich war Ich. &#8230; Ob im Osten, ob im Westen: Wo ich bin ist Deutscher Geist“ ist eben mit George gleichgesinnter Anspruch gegen die Nazis! (An die Deutschen) Soll sagen, wir &#8211; nicht ihr &#8211; sind die Ahnherrn des deutschen Geistes. „Alle meine Pulse pochen, Von dem Rufe: auf und fort“ (auch George flieht aus Deutschland, besucht noch ein letztes Mal das Elternhaus). Wie Wolfskehl den Meister zum Zeugen aufruft, so zeugt auch Wolfskehl f&#252;r den toten Freund (und Meister):<br />
„Weit aus heilig weissem Feuer<br />
Reckt die Hand und heischt der Meister:<br />
&#220;berdaure! Bleib am Steuer!<br />
Selige See lacht, Land ergleisst!<br />
Wo du bist, du Immertreuer,<br />
Wo du bist, du Freier, Freister,<br />
Du der wahrt und wagt und preist -<br />
Wo du bist, ist Deutscher Geist!“<br />
Es hat mich immer sehr verwundert, wie dies Klare eingetr&#252;bt werden konnte.</p>
<p>Wolfskehl ist der „Mann der tausend F&#252;hlungen“ (von Benjamin) genannt worden, in diesem Sinne ist auch sein Interesse f&#252;r „esoterische Gedankeng&#228;nge“ zu verstehen. Ob er da gleich ein Anh&#228;nger genannt werden kann, ist mir fragw&#252;rdig. In einem Querschnitt-Heft &#252;ber Esoterik hat Wolfskehl &#252;ber die Esoteriker das sch&#246;ne ironische Bonmot geschrieben, da&#223; diese „Im Dr&#252;ben fischen“ w&#252;rden.<br />
„Allem Fl&#252;chtigen sich vertrauen<br />
Heisst es &#8211; l&#228;chle weil du lernst.<br />
Wenn du nicht mehr spielen kannst<br />
Flieht dich stumm auch Meister Ernst.“ (Wolfskehl)</p>
<p>Pathos und Witz schlie&#223;en sich in diesem Falle nicht aus, wer ihm das eine oder andere abschneidet, erzeugt Schieflagen.<br />
findet<br />
Marcus Haucke, Berlin (wo vier graphische Bl&#228;tter zu Wolfskehl von Marcus Behmer h&#228;ngen, f&#252;r MB war er der Lichtbringer).</p>
<p>* „Aber im Herzen die Heimat<br />
Wahre, die von dir schied,<br />
Hege die heilige Keimsaat,<br />
H&#252;t ihr Geheimnis im Lied.“ (Wolfskehl) (Mit Nationalismus oder Deutscht&#252;melei hat dies ganz und gar nichts zu tun, selbst nicht im 1. Weltkrieg)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ansgar</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/comment-page-1/#comment-10583</link>
		<dc:creator>Ansgar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 06:47:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/#comment-10583</guid>
		<description>&quot; [...] und f&#252;hrt inhaltlich das Grauen des Sehers vorm aufziehenden Faschismus aus.&quot;
W&#228;re es m&#246;glich, politologische Begriffe sauber und nicht im Sinne von Kampfbegriffen zu verwenden (oder wenn, dann zumindest dies auch kennzeichnen)? In Italien, dem ersten Ziel seiner Emigartion, konnte nicht von einem aufziehenden Faschismus gesprochen werden - der war dort etabliert und dennoch zog es Wolfskehl dorthin und er blieb dort auch f&#252;nf Jahre. Wenn schon verarbeitete Wolfskehl den aufziehenden Nationalsozialismus - aber den in diesem Zusammenhang als Faschismus zu bezeichnen ist &#228;hhhm &quot;schwer verst&#228;ndlich&quot; und unsauber ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8221; [...] und f&#252;hrt inhaltlich das Grauen des Sehers vorm aufziehenden Faschismus aus.&#8221;<br />
W&#228;re es m&#246;glich, politologische Begriffe sauber und nicht im Sinne von Kampfbegriffen zu verwenden (oder wenn, dann zumindest dies auch kennzeichnen)? In Italien, dem ersten Ziel seiner Emigartion, konnte nicht von einem aufziehenden Faschismus gesprochen werden &#8211; der war dort etabliert und dennoch zog es Wolfskehl dorthin und er blieb dort auch f&#252;nf Jahre. Wenn schon verarbeitete Wolfskehl den aufziehenden Nationalsozialismus &#8211; aber den in diesem Zusammenhang als Faschismus zu bezeichnen ist &#228;hhhm &#8220;schwer verst&#228;ndlich&#8221; und unsauber &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dieter Hilger</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/comment-page-1/#comment-10582</link>
		<dc:creator>Dieter Hilger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 18:34:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/#comment-10582</guid>
		<description>So unbekannt ist Karl Wolfskehl auch wieder nicht. Er war einer der grossen Bibliophilen des angehenden 20. Jahrhunderts und hat eine erlesene Bibliothek aufgebaut. Seine Artikel zur Liebe zu B&#252;chern sind legend&#228;r, vor allem sein Gedicht &quot;B&#252;cher, B&#252;cher, B&#252;cher&quot;, eine Mischung aus komischen, derbdrolligen Elementen und Passagen, die man in Bibliophilenstammb&#252;cher schreiben m&#246;chte oder sollte. Die Tragik des Exils empfindet man vor allem in dem kleinen schmalen Band &quot;Die Stimme spricht&quot;, Zeilen fast wie ein Schrei, die ganze Sehnsucht nach der Heimat ausdr&#252;ckend und die Verlorenheit im Exil. Ein besonders sch&#246;nes schriftstellerisches Denkmal hat William Matheson im Jahre 1974 ver&#246;ffentlicht. Er schildert einen Besuch am Grabe von Karl Wolfskehl. Auf seinem Grabstein steht: Karl Wolfskehl, 1869 - 1948, Exul Poeta. Karl Wolfskehl, ein Dichter, der unbedingt wiederzuentdecken ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So unbekannt ist Karl Wolfskehl auch wieder nicht. Er war einer der grossen Bibliophilen des angehenden 20. Jahrhunderts und hat eine erlesene Bibliothek aufgebaut. Seine Artikel zur Liebe zu B&#252;chern sind legend&#228;r, vor allem sein Gedicht &#8220;B&#252;cher, B&#252;cher, B&#252;cher&#8221;, eine Mischung aus komischen, derbdrolligen Elementen und Passagen, die man in Bibliophilenstammb&#252;cher schreiben m&#246;chte oder sollte. Die Tragik des Exils empfindet man vor allem in dem kleinen schmalen Band &#8220;Die Stimme spricht&#8221;, Zeilen fast wie ein Schrei, die ganze Sehnsucht nach der Heimat ausdr&#252;ckend und die Verlorenheit im Exil. Ein besonders sch&#246;nes schriftstellerisches Denkmal hat William Matheson im Jahre 1974 ver&#246;ffentlicht. Er schildert einen Besuch am Grabe von Karl Wolfskehl. Auf seinem Grabstein steht: Karl Wolfskehl, 1869 &#8211; 1948, Exul Poeta. Karl Wolfskehl, ein Dichter, der unbedingt wiederzuentdecken ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Friedrich Meyer</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/comment-page-1/#comment-10581</link>
		<dc:creator>Rainer Friedrich Meyer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 18:32:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/2008/03/18/karl-wolfskehl-stroeme-einander-befruchtenden-lebens/#comment-10581</guid>
		<description>Man k&#246;nnte hier beif&#252;gen, da&#223; es eine Bibliographie der Werke Karl Wolfskehls gibt: Manfred Schl&#246;sser: „Karl Wolfskehl. Eine Bibliographie.“ Darmstadt: Erato-Presse, 1971, die neben den &#220;bertragungen aus verschiedenen Sprachen, von W. herausgegebenen Publikationen, Zeitschriftenver&#246;ffentlichungen etc vor allem die selbst&#228;ndigen Werke umfa&#223;t – 29 St&#252;ck.
Als guter Geist der Rupprecht Presse, siehe deren „Portr&#228;t“ meines lieben Freundes Arnulf Backe (dort S. 24 ff.) war er mitverantwortlich f&#252;r die inhaltliche Breite des Ehmckeschen Verlagsprogramms, das sich nicht auf den Kanon des Erhabenen, dauernd wiedergedruckten kaprizierte, sondern Nebenwegen der Geistes- und Kulturgeschichte folgte, denen man noch heute nachsp&#252;ren sollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man k&#246;nnte hier beif&#252;gen, da&#223; es eine Bibliographie der Werke Karl Wolfskehls gibt: Manfred Schl&#246;sser: „Karl Wolfskehl. Eine Bibliographie.“ Darmstadt: Erato-Presse, 1971, die neben den &#220;bertragungen aus verschiedenen Sprachen, von W. herausgegebenen Publikationen, Zeitschriftenver&#246;ffentlichungen etc vor allem die selbst&#228;ndigen Werke umfa&#223;t – 29 St&#252;ck.<br />
Als guter Geist der Rupprecht Presse, siehe deren „Portr&#228;t“ meines lieben Freundes Arnulf Backe (dort S. 24 ff.) war er mitverantwortlich f&#252;r die inhaltliche Breite des Ehmckeschen Verlagsprogramms, das sich nicht auf den Kanon des Erhabenen, dauernd wiedergedruckten kaprizierte, sondern Nebenwegen der Geistes- und Kulturgeschichte folgte, denen man noch heute nachsp&#252;ren sollte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

