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Esskultur

von konecny

„Wir saßen auf den strohgeflochtenen Stühlen im Esszimmer eines der köstlichen alten Landhäuser in der Umgebung von Paris.“

Gleich der erste Satz von Brechts Kurzgeschichte Esskultur machte mich glücklich. Boah! Jedes Dingwort so groß wie seine Information, jedes Wort in Reih und Glied. Wie Wortsoldaten! Vom Größten zum Kleinsten: Stühle, Esszimmer, Landhaus, Umgebung von Paris. Und ich hockte in der Umgebung von München! Genau gesagt in der S-Bahn! Nach einem Jahr Flüchtlingslager hatte man mich – den Tschechen – endlich unter die Deutschen gelassen..

Die S-Bahn rüttelte etwas. Schnell legte ich meine Hand auf den Topfdeckel neben mir. Immer wenn der Deckel hoch hüpfte, entwich aus dem Gulaschtopf eine dicke Knoblauchfahne. Die Nüstern der Fahrgäste blähten sich auf, ihre Nasenflügel flatterten auf der Suche nach der Duft-Quelle. Da! Sie sogen den Knoblauchduft tief ein und erschauerten vor Wonne. Danke Dir, Gott! Die Deutschen mögen Knoblauch!

In der Woche davor hatte ich wegen meiner Nikotinsucht eine brutal busige polnische Geistheilerin besucht, die unentwegt mit einem kleinen Holzengel spielte, der wie ein Dildo aussah. Nach der Behandlung rauchte ich Kette. So lud mich Frau Schrammel, eine Patientin der Polin und ansonsten eine Siddha-Yoga-Jüngerin, zu einer Gruppenmeditation in ihre Villa am Starnberger See ein. Jeder Teilnehmer sollte zum Abendessen der Yoga-Party etwas mitbringen. Tschechisches Bier hab ich in München leider nicht auftreiben können, tschechisches Gulasch aber würde die Yogis bei ihrem mentalen Flug sicher beflügeln. Mit Zwiebeln und Knoblauch hatte ich auf jeden Fall nicht gespart.

Die S-Bahn hielt kurz an und fuhr wieder los. „Ein Mann, der liest?“, sagte eine Frauenstimme. „Unglaublich!“ Ich hob den Kopf vom Buch. Boah! Sofort fiel mir die römische Provinz Rätien ein und die genetischen Folgen für Bayern! Diese Frau musste keine große Angst vor dem Ozonloch haben, ihre Haut dunkel, ihr Haar wie ein schwarzes Loch.

„Hi!“, sagte ich.

„Bist du Tscheche?“, fragte sie.

„Ja!“, antwortete ich, jetzt aber ohne Akzent. „Und du?“

„Ich bin die Moni!“, sagte sie und nahm mir den aufgeschlagenen Brecht-Band aus der Hand. „Aha! Esskultur! Die kenne ich aus meinem Uni-Seminar. In der Geschichte lästern doch Brechts französische Freunde über die Abneigung der Deutschen gegen alles Körperliche. Während sie und Brecht in einem Landhaus bei Paris warten, bis ein großes Rinderstück fertig gebraten wird. Brecht hat dann den Braten mit einem Gedicht verglichen.“

Das würde Brecht auch von meinem Gulasch sagen, dachte ich mir. Ein Gulasch wie ein Gedicht! Klar hatte ich heute Mittag nicht widerstehen können und mir gleich zwei fette Portionen reingezogen.

Moni las das Gerede eines Franzosen vor: „Die Philosophie der Deutschen ist überhaupt dazu da, sie zu lehren, wie man es macht, nicht zu leben. Materialismus mit 6 fleischlosen Tagen! Nehmen Sie die Liebe! Das ist bei den Deutschen eine Gemütsbewegung! Andere Bewegungen sind da kaum dabei.“

Aha! Bewegung?

„Weißt du was?“, sagte sie. „Brechts Franzosen hatten Recht. Wir Deutsche spinnen!“

„Echt?“, fragte ich. „Ich bin zu einem Siddha-Yoga-Sesshin eingeladen.“

Sie lachte laut auf, als ob ich etwas ganz Lustiges gesagt hätte. „Also sind die Tschechen genauso wie die Deutschen“, sagte sie. „Auch ihr habt den niedrigen Materialismus abgeschafft! Keine Freude mehr am schönen Rinderbraten!“

„Doch!“, sagte ich und klopfte auf den Gulaschtopf. Aber da kamen wir schon in Starnberg an. „Nur wenn du dich aufs Essen verstehst“, sagte mir Moni zum Abschied, „ist die Kultur auf deiner Seite.“ Sie ging eine Freundin besuchen, ich die Yogis.

Papperlapp! Dachte ich mir. Sicher verstehen sich die Deutschen auch aufs Essen! Doch gleich in der Küche von Frau Schrammel erlebte ich einen Kulturschock: Nudeln über Nudeln! Eine Nudelorgie der gröbsten Sorte! Nudelsalat neben Nudelsalat! Verdammt! Wollten sich die Yogis heute zunudeln? Was aber das Schlimmste war! Kein verdammtes Stück Fleisch klebte an den Nudeln! Kein Speck! Kein winziger Hackfleischbrösel! Keine Spaghetti Bolognese! Nur Erbsen und Broccoli und anderes ekliges Gemüse! Ja, sag mal! Haben die alle Magenkrebs, oder was?

Papperlapp! Dachte ich mir. Sicher verstehen sich die Deutschen auf Gulasch! Doch gleich in der Küche von Frau Schrammel erlebte ich einen Kulturschock: Nudeln über Nudeln! Eine Nudelorgie der gröbsten Sorte! Nudelsalat neben Nudelsalat! Verdammt! Wollten sich die Yogis heute zunudeln? Was aber das Schlimmste war! Kein verdammtes Stück Fleisch klebte an den Nudeln! Kein Speck! Kein winziger Hackfleischbrösel! Keine Spaghetti Bolognese! Nur Erbsen und Broccoli und anderes ekliges Gemüse! Ja, sag mal! Haben die alle Magenkrebs, oder was?

Meine Gastgeberin guckte in meinen Gulaschtopf. Die Knoblauchfahne trieb ihr Tränen in die Augen. „Fleisch?“, fragte sie.

Was sonst, verdammt? Wohl nicht Tofu!

„Wir sind alle Vegetarier!“, sagte sie.

„Da ist auch Knoblauch drin!“, sagte ich. „Und zwei Kilo Zwiebeln!“ Angewidert stellte sie den Topf auf ein kleines Tischchen in der Ecke, damit das Gulasch die schwulen Nudeln auf dem großen Küchentisch nicht ansteckte. Die restlichen Yogis beglotzten mich, als hätte ich sie vergiften wollen.

„Fleisch behindert den Energiefluss zwischen den Chakren!“, sagte ein Mann, der wie eine lebende Leiche aussah.

„Chakren?“, fragte ich.

„Chakren sind multidimensionale Energie-Wirbel innerhalb multidimensionaler, hochenergetischer Energie-Körper des Menschen aus reinen Licht-Geometrien“, sagte eine Magersüchtige.

„Alles klar!“, sagte ich. Scheiße! Waren die Deutschen doch etwas zu geistig veranlagt? Ich komme mit Gulasch, und die fangen gleich mit multidimensionalen Energie-Wirbeln an! Zum Glück schlug der indische Guru unten im Meditationskeller den Gong. Doch ans Glück hätte ich gar nicht denken sollen. Als ich die Treppe hinunter latschte, verspürte ich im Bauch eine kleine Blähung, die schnell größer wurde. Nanu? Fangen die Gulaschzwiebeln und der Knoblauch bereits zu gären an?

Unten warteten auf ihren Meditationskissen an die dreißig Leute. Mann, oh, Mann! Warum bloß hatte ich mich mit dieser Zwiebel- und Knoblauchbombe zugeknallt? Der Schneidersitz drückte meinen Darm zusammen, mit allerletzter Kraft konnte ich die Gase zurückdrängen, tief in meinen Bauch, wo sie sich in einer Darmblase zu konzentrieren anfingen. Jesses! Wozu ein Meditationskissen? Ich hatte Gas genug, um mich ein paar Stunden lang einige Zentimeter über dem Boden frei schwebend zu halten. Levitation, was, ihr Yogis!

Der dicke Guru tönte den Om-Laut an. Wir machten mit: „Ommmmm!“ Vor lauter Freude, dass die Körperschleusen endlich geöffnet wurden – oben wie unten! – begann mein Darm zu schlingern und sich zu schlängeln und zu wellen und zu wenden und trieb die Darmblase, die bereits zu einem kleinen Zeppelin angeschwollen war, im Sauseschritt zum Ausgang. Ich klappte den Mund zu und schickte einen resoluten Befehl an den Schließmuskel. Das Burgtor verteidigen! Nicht nachgeben! Damit keine Feinde entweichen! Zu spät! Die Gasblase riss den Schließmuskel auf wie ein Orkan, und in das herzergreifende „Om“ der Yogi-Jünger donnerte mein „Bummmmm“ herein und fegte das „Om“ davon. Die ganze Yogi-Sippe hörte auf, das Mantra zu singen. Und ich noch zweimal: „Bummmmm, Bumm“! Aller guten Dinge sind drei!

Mit vor Schreck geweiteten Augen starrten mich die Chakristen an, nur der indische Guru lächelte kurz und sagte: „Bumm auch schön Mantra! In India wir machen mnjam, mnjam und dann bumm, bumm. Das höflich!“

Tja! Super Esskultur! Doch für Dankbarkeit blieb mir echt keine Zeit. Ich spürte, wie sich in meinem Bauch eine neue Blase formte. „Entschuldigung!“, rief ich, sprang auf und ließ mich zur Tür hinaus düsen. Mann, oh, Mann! Ich trompetete mich die Treppe hinauf, bis ich ganz gasfrei wurde, und im Haus wieder nur das innige „Om“ von unten zu hören war. Wow! Was für eine Show hatte ich da wieder abgeliefert? ’ne heiße Tschechenshow! Nach Pan Tau kommt der Pan Furz! Und daran war nur dieses verfluchte Gulasch schuld! Jetzt kralle ich mir den Topf und nichts wie weg hier! Ich ließ noch einen fahren, so dass die Küchentür aufflog und erlebte gleich einen neuen Schock. Am Tisch stand Moni, das Mädchen aus der S-Bahn. Misstrauisch beäugte sie den Nudelnaufmarsch.

„Ah, da bist du ja“, sagte sie. „Ist Mutter unten?“

„Deine Mutter?“, fragte ich, doch meine Frage ging in einem gewaltigen „Om“ unter, das von unten hinaufdonnerte. Mein Bauch blähte sich sofort auf. Jetzt durfte ich nicht reden, sonst furze ich auch Moni zu. Ob sie so viel Esskultur vertragen würde?

„Mann bin ich hungrig!“, sagte Moni und beglotzte traurig die Nudeln. „Leider ist Mutter seit letztem Jahr eine militante Vegetarierin.“

„Magst du etwas vom Gulasch?“, fragte ich.

„Gulasch?“, fragte sie. „Mensch! Du hast Gulasch?“

„Jammmmm!“, sagte ich und zeigte ihr das duftende Töpfchen. „Deine Mutter wollte’s wegschütten.“

Starnbeger See

„Oh, Gott, oh, Gott!“ rief Moni, packte den Topf und stellte ihn auf den Ofen. In einer Viertelstunde hockten wir unten am See auf Strohmatten, über den Topf gebückt, und löffelten und löffelten. Das „Om“ aus den Kellerfenstern klang immer lieblicher in unseren Ohren.

„Oh, Gott, oh, Gott!“, rief Moni, packte den Topf und stellte ihn auf den Ofen. Eine Viertelstunde später hockten wir über den Topf gebückt auf Strohmatten unten am See und löffelten und löffelten.

So konnte ich diese Geschichte doch noch mit Bertolt Brecht beenden: „Wir saßen auf den strohgeflochtenen Matten im Garten eines der köstlichen alten Landhäuser in der Umgebung von München.“ Ich war glücklich! Die Deutschen verstanden sich auf Gulasch! Die Kultur war auf ihrer Seite.

„Ommmmm!“

3. August 2007

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12 Kommentare

  1. David Falstaff via Antiquariat Haucke schrieb am August 12, 2007:

    “Kritik aber kann man auch anders verstehen: als Beitrag zur Verständnisvertiefung und Reflexion der ästhetischen Mittel, die das sinnliche Vergnügen nicht mindert, sondern erhöht.” Sebastian Handke über das Ende der Filmkritik im Fernsehen (Helmut Merker). Dieses Medium “Buchwerbung” ist längst einen Schritt weiter gegangen. Indem die Beiträge “billig, schnell, anspruchslos” gemacht werden und indem die Kritiker als “schmollende Autisten” und “Spaßverderber” ausgeschlossen werden, wird eine eklige Mischung aus Event-Tamtam und Blog-Wart-Argwohn die letzten Aufrichtigen noch vergraulen. Die Beiträge von Dr. Jaromir sind von einer kaum erträglichen Seichtigkeit, diese Texte unter das Button “Brecht” zu deponieren, ist ärgerlich. Es ist, als würde man mit Appetit in etwas Unwürdiges beißen. Kritik kann das Malheur nicht ungeschehen machen, aber es kann mir den Appetit, die Lust zu leben (lesen), wiederbringen.

  2. ZVAB schrieb am August 13, 2007:

    Sehr geehrter Herr Falstaff,

    dass Ihnen die Lektüre der Texte von Jaromir Konecny hier kein Vergnügen bereitet, haben Sie ja bereits mehrfach kundgetan. Kritiker werden nicht ausgeschlossen, allerdings werden persönliche Angriffe und Beleidigungen nicht geduldet, nicht zuletzt auch aus dem Grund, weil der Seitenbetreiber für Kommentare haftbar gemacht werden kann.

  3. Jaromir Konecny schrieb am August 13, 2007:

    Danke an den anonymen ersten Kommentator und danke an das ZVAB. Es ist schon erstaunlich, welche Energie das Antiquariat Haucke entwickelt (oder Marcus, oder David Falstaff mittels Antiquariat Haucke oder wie auch immer der Herr am Ende heißt), um zu zeigen, dass ich keine Literatur schreibe. (Na, und?) Und das nachdem er sich von uns mittels eines Kommentars endgültig verabschiedet hat. Ich bekomme von ihm jetzt sogar Mails an meine Privatadresse. Tja, ist das Leben nicht ein Tollhaus?
    Liebe Grüße aus dem Urlaub
    Jaromir Konecny

  4. Anja schrieb am August 13, 2007:

    Hallo Jaromir! Du bist ja überall anzutreffen! Ich habe gerade dein Buch Hip ünd Hop und Trauermarsch gelesen. Danke für die Geschichte. Viele Grüße nach München. Anja

  5. David Falstaff via Antiquariat Haucke schrieb am August 13, 2007:

    Lieber Herr Jaromir Konecny,
    in der Tat habe ich mir fest vorgenommen, Ihre Beiträge zu umschiffen. Nur dies „Unwürdige“ wurde unter einem Bild von Brecht deponiert, ist es noch, den mag ich, schon bin ich voll draufgetreten. Und wie es so ist, wenn man in etwas Unwürdiges getreten ist, fühlt man einen Ärger. Den will man los werden und schreibt seinen Ärger von der Leber. Ist ja ein Blog. Und wir lernen ja so schnell, was ein Blog ist. Und so kühlt man sein Mütchen am bösen Spott: „a good wit will make use of any thing: / I will turn diseases to commodity“ (Falstaff) und muß dann erfahren, daß diese Verärgerung nicht ernst genommen wird, nicht von dem Lokalbesitzer und nicht vom Verursacher des Unwürdigen. Dann schreibt man diese Unwillensäußerung – I will turn diseases to commodity! – direkt an den Verursacher. Er ist ja auch derjenige, der dem Seitenbetreiber aus der Haftbarkeit entlassen könnte und Kritik zulassen. Denkste Puppe!
    Das zvab muß sich fragen lassen, was diese ganze Schose dann soll? Ein Literatur-Animateur, dem die Literatur gleichgültig ist, schadet letzt endlich der Sache. Das erst recht, wenn ihm der Sinn für Humor und Kritik ausgegangen ist.
    „Na, und?“ sagt er, Nu, na und? Was solls?
    Kann man seinen Bildschirm so einrichten, daß man diese Buttons nicht mehr dargestellt sieht?
    Jute Nacht auch!
    Marcus Haucke, Berlin

  6. Jaromir Konecny schrieb am August 14, 2007:

    Liebe Anja,
    ich bin ja überall anzutreffen, damit Du mich auch überall findest. Danke für den Zuspruch! Ich sitz jetzt gerade nicht in München sondern in Mähren, im Urlaub sozusagen. Ich hoffe, auch Du hast etwas Zeit – neben den Büchern – für die Sonne… gibt’s die in Deutschland überhaupt noch?
    Liebe Grüße
    Jaromir

  7. Jaromir Konecny schrieb am August 14, 2007:

    Tja, Herr Marcus Haucke,
    was soll ich schon einem Menschen antworten, der meine Schreibe als Dünnbier, Dünnpfiff, “Unwürdig”!!! usw. bezeichnet? Ausserdem in dieser chaotischen Manier voller Unterstellung? Ich verbiete Ihnen nicht das, was Sie als “Kritik” verkaufen wollen. Ich will einfach nicht meine Zeit mit sinnlosen Diskussionen und Rechtfertigungen verbringen. Es gibt Wichtigeres im Leben. Zum Beispiel schöne Bücher!
    Mit freundlichen Grüßen
    Jaromir Konecny

  8. Antiquariat Haucke schrieb am August 14, 2007:

    “Na wenn es so is’ Frau Pohl, dann ziehen Sie die Hose mal wieder hoch!” Da haben Sie ganz recht, zu “sinnlosen Diskussionen und Rechtfertigungen” müssen wir es wirklich nicht kommen lassen. “Papperlapp” ist ja och schon fast wieder jut. Verstehe Sie jetzt ein bißchen besser und auch Sie mich: “Unwürdig” mußte ich ja schreiben, um die Zensur zu umgehen. “Dünnpfiff” hab ich nie in den Mund genommen. Wenn ich wieder auf Sie stoße, werde ich weniger deutlich, dafür höflich; “Das war aber schön für einen Dienstag” grüßen. Sie werden mich dann auch wohl verstehen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Marcus Haucke

  9. Anja schrieb am August 18, 2007:

    Hallo Jaromir! Deutschland ist heute morgen voll Sonne. Hatte aber auch schon vorgesorgt und zwei Wochen Urlaub am Lago Maggiore gemacht und meinem Schwimm- und Lesebedürfnis gefrönt. Hatte Dich, die Grasharfe und den neuesten Harry Potter im Gepäck. Beim Packen der Bücher erinnerte ich mich, daß ich früher mal mehr Bücher von Dir besaß. War aber keins mehr in meinem Bücherregal aufzufinden. Das muss wohl an meiner Angewohnheit liegen meine Lieblingsbücher an meine Freunde weiter zu geben. Kommen dann meistens nicht mehr zurück. Na ja, dafür hab ich mir auch bestimmt mehr als die Hälfte meiner CDs garantiert nicht selbst gekauft. Viele Grüße (in den Urlaub?)Anja

  10. Jaromir Konecny schrieb am August 23, 2007:

    Liebe Anja,

    dass Du Harry Potter und mich so dicht einander in eine Tasche steckst, ehrt mich wirklich. Ich hoffe, Du hast uns auch beide zu Ende gelesen. Aber jetzt sollten wir vielleicht weiter privat mailen, damit ich hier nicht so hemmungslos meine Buecher bewerbe. Uebrigens… gerade ist mein neuester Roman “Jaeger des verlorenen Gluecks” erschienen… ach, man kann`s echt nicht lassen.

    Liebe Gruesse aus dem umlautlosen Kroatien

    Jaromir

  11. Julia Schöpf schrieb am August 26, 2007:

    Lieber Jaromir,
    meine persönliche – wenngleich natürlich unbedeutende Meinung im Vergleich zu einem Hr. Haucke – zu deinem Blog lautet: Es ist unterhaltsam, ironisch, mit leichter Hand formuliert und völlig anspruchslos (außer was deutsche Gulaschkultur angeht). Anspruchslos ist hier ausschließlich positiv gemeint: Der Blog hat keinen Anspruch, außer zu unterhalten. Und das tut er. Wenn man eine andere Auffassung von Humor hat, so möge man sich still ärgern (wenn es überhaupt nötig ist) und fürderhin nur noch “Literatur” lesen. Mir hat deine kleine Geschichte sehr gefallen!!

    Julia

  12. Jaromir Konecny schrieb am August 27, 2007:

    Liebe Julia,

    Du weisst schoene und weise Worte zu sagen. Und so muss ich sofort – hier in Kroatien – ein Pilsner Urquell auf Dich heben. Gulasch gibt`s hier leider auch nicht. Vielen Dank!

    Liebe Gruesse von der Insel

    Jaromir


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