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	<title>Kommentare zu: B&#252;cher f&#252;r die „Bl&#246;den“</title>
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	<description>das offizielle Blog des ZVAB rund um antiquarische und vergriffene Bücher - Literatur, Kolumnen, Lesetipps und Autoren-Nachrufe.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 14:55:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Bücherlei Weblog &#187; Blog Archive &#187; #327</title>
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		<dc:creator>Bücherlei Weblog &#187; Blog Archive &#187; #327</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 06:36:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] nicht nur die ganz normalen Leute! Die gr&#246;&#223;ten Deppen lasen! Sogar ich las&#8230;&#8221; (aus: B&#252;cher f&#252;r die Bl&#246;den) - Weitere gesammelte [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nicht nur die ganz normalen Leute! Die gr&#246;&#223;ten Deppen lasen! Sogar ich las&#8230;&#8221; (aus: B&#252;cher f&#252;r die Bl&#246;den) &#8211; Weitere gesammelte [...]</p>
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		<title>Von: Panorama &#171; The Outside of the Asylum</title>
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		<dc:creator>Panorama &#171; The Outside of the Asylum</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 08:50:36 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Wer nicht im Sozialismus gelebt hat, kann sich manches einfach nicht vorstellen. Literaturbegeisterte Proleten zum Beispiel. Einen wunderbaren und unbedingt lesenswerten R&#252;ckblick auf die rote Zeit gibt es hier: B&#252;cher f&#252;r die „Bl&#246;den“. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wer nicht im Sozialismus gelebt hat, kann sich manches einfach nicht vorstellen. Literaturbegeisterte Proleten zum Beispiel. Einen wunderbaren und unbedingt lesenswerten R&#252;ckblick auf die rote Zeit gibt es hier: B&#252;cher f&#252;r die „Bl&#246;den“. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: &#8220;Die größten Deppen lasen!&#8221; &#171; Zwischen den Seiten</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2007/07/03/buecher-fuer-die-bloeden/comment-page-1/#comment-11021</link>
		<dc:creator>&#8220;Die größten Deppen lasen!&#8221; &#171; Zwischen den Seiten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 14:18:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] &#124; Schlagworte: Ostalgie, Sozialismus, ZVAB &#124; &#160;  Mein Lieblings-Eintrag im ZVAB-Blog sind die &#8220;B&#252;cher f&#252;r die &#8216;Bl&#246;den&#8217;&#8221;. Wenn mir mal wieder richtig ostalgisch zumute ist, erinnert mich das an meine Wurzeln und bringt [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] | Schlagworte: Ostalgie, Sozialismus, ZVAB | &nbsp;  Mein Lieblings-Eintrag im ZVAB-Blog sind die &#8220;B&#252;cher f&#252;r die &#8216;Bl&#246;den&#8217;&#8221;. Wenn mir mal wieder richtig ostalgisch zumute ist, erinnert mich das an meine Wurzeln und bringt [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Jaromir Konecny</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2007/07/03/buecher-fuer-die-bloeden/comment-page-1/#comment-10217</link>
		<dc:creator>Jaromir Konecny</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 17:06:59 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Caro,

ich habe Deinen Kommentar gestern mittags gelesen, musste dann weg, aber mache mir seitdem Gedanken dr&#252;ber - Du hast bei mir also eine Menge angestossen.

Ich glaube langsam nicht, dass es in dieser verr&#252;ckten Medienwelt noch etwas geben k&#246;nnte, das viele Menschen gleichzeitig und geschlossen antreiben w&#252;rde, diese Welt zu verbessern, voranzubringen, zu &#228;ndern. In dem gnadenlos chaotischen Ideenkampf, den uns die Medien tagt&#228;glich vorf&#252;hren, wird jede Idee davongetrieben, bevor sie sich&#039;s auf ihrem erk&#228;mpften Thron nur etwas gem&#252;tlich machen k&#246;nnte. Vielleicht ist es auch in Ordnung so: Zu viele &quot;gute&quot; Ideen haben uns irgendwann sp&#228;ter schon eine Menge &#196;rger gebracht. Mir pers&#246;nlich gef&#228;llt &quot;das Ende der Ideologien&quot; (im Westen) ganz gut. Freilich m&#252;ssen wir um unsere Freiheit weiter k&#228;mpfen - dieser Kampf ist vielleicht nicht so spektakul&#228;r, wie der gegen eine handfeste politische Diktatur, und viel &quot;lokaler&quot;, doch genauso wichtig.

Zum Beispiel: Gegen Dummheit und Heuchelei. Und damit bin ich gleich bei Henry Miller angelangt und bei Deiner &quot;Lady Bitch&quot;. Wie Du andeutest, wollte Henry Miller damals sicher nicht mit seinem &quot;Wendekreis des Krebses&quot; provozieren. Er wollte einfach literarisch das Leben anpacken - so wie es nun mal war. Trotzdem wurde sein Buch von Heuchlern verboten. Von M&#228;nnern, die das Abschlachten der Menschen f&#252;r moralischer hielten als Millers schonungslose Darstellung dessen, was zwischen Mann und Frau, zwischen Mann und Mann damals wirklich abging: Auf der Strasse, in der Arbeit (eher im &quot;Wendekreis des Steinbocks&quot; thematisiert), in der Kneipe, im Bett. Miller wusste halt, die Gesellschaft beginne dort, wo sich zwei Leute treffen: Du und ich. Der Rest war f&#252;r Miller einfach Sprache - Sprache und Literatur. &quot;Obsz&#246;n ist f&#252;r mich die Atombombe!&quot; hat Henry Miller mal gesagt.

Obwohl du heutzutage in den Medien die verr&#252;cktesten Perversionen dargestellt und thematisiert bekommst, wird die normale Sexualit&#228;t, die wir Menschen t&#228;glich erleben, immer noch tabuisiert. Jeden Tag schlachten sich in der Glotze Tausende von Schauspielern ab, Menschen werden gefoltert, aufgeschlitzt, zerst&#252;ckelt - das ganze gilt als &quot;anst&#228;ndig&quot;. Nicht so &quot;dreckig&quot; auf jeden Fall wie eine explizite Sexdarstellung. Warum eigentlich? Warum sehen wir Sexualit&#228;t immer noch als etwas Schmutziges an? Schmuddliges? Wir Theoretiker der &quot;unbefleckten Empf&#228;gnis&quot;! Wie armselig sind wir, wenn wir durch solche &quot;Ideen&quot; die &quot;normale Empf&#228;gnis&quot; abzuwerten versuchen?.. Ist so was nicht wahrhaft &quot;schmutzig&quot;? Das Sch&#246;nste, was uns Gott gegeben hat, in den Dreck zu ziehen? Na, ja, ich gebe zu - ich glaube nicht an IHN. Und ich find&#039;s einfach ekelhaft vulg&#228;r (viel vulg&#228;rer als &quot;ficken&quot; zu sagen), wenn ein erwachsener Mann, der sich selbst l&#228;ngst verloren hat, &#252;ber die &quot;feuchten Phantasien&quot; eines 15j&#228;hrigen Jungen herzieht. Ich selbst hatte mit 15 keine anderen. Hab&#039;s nicht vergessen. Diese Phantasien haben mir damals ja ganz zu schaffen gemacht. Kann man sich aber bei diesem medialen Zustand wundern, dass hin und wieder eine &quot;Lady Bitch&quot; auftaucht, die diese unsere Verklemmtheit und Heuchelei zur Selbstdarstellung nutzt? Literatur, die nur wegen &quot;ficken&quot; und &quot;blasen&quot; geschrieben ist als Selbstzweck, w&#252;rde uns in einer &quot;normalen&quot; Welt vollkommen wurscht sein. &quot;Na, und?&quot;, w&#252;rden wir sagen. &quot;Hab ich auch schon gemacht!&quot; Leider leben wir in einer nicht &quot;normalen&quot; Welt (aus diesem Grund in einer ziemlich lustigen zum Gl&#252;ck). So gibt&#039;s wohl &quot;Ladies Bitches&quot; und Ejakulationsbarden auch, na, klar, die&#039;s immer noch in die Glotze schaffen. Aber jetzt mache ich Schluss - bevor ich heut noch ganz tiefsinnig werde.

Liebe Caro, danke f&#252;r Deinen anregenden Kommentar und den Zuspruch!

Liebe Gr&#252;&#223;e

Jaromir</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Caro,</p>
<p>ich habe Deinen Kommentar gestern mittags gelesen, musste dann weg, aber mache mir seitdem Gedanken dr&#252;ber &#8211; Du hast bei mir also eine Menge angestossen.</p>
<p>Ich glaube langsam nicht, dass es in dieser verr&#252;ckten Medienwelt noch etwas geben k&#246;nnte, das viele Menschen gleichzeitig und geschlossen antreiben w&#252;rde, diese Welt zu verbessern, voranzubringen, zu &#228;ndern. In dem gnadenlos chaotischen Ideenkampf, den uns die Medien tagt&#228;glich vorf&#252;hren, wird jede Idee davongetrieben, bevor sie sich&#8217;s auf ihrem erk&#228;mpften Thron nur etwas gem&#252;tlich machen k&#246;nnte. Vielleicht ist es auch in Ordnung so: Zu viele &#8220;gute&#8221; Ideen haben uns irgendwann sp&#228;ter schon eine Menge &#196;rger gebracht. Mir pers&#246;nlich gef&#228;llt &#8220;das Ende der Ideologien&#8221; (im Westen) ganz gut. Freilich m&#252;ssen wir um unsere Freiheit weiter k&#228;mpfen &#8211; dieser Kampf ist vielleicht nicht so spektakul&#228;r, wie der gegen eine handfeste politische Diktatur, und viel &#8220;lokaler&#8221;, doch genauso wichtig.</p>
<p>Zum Beispiel: Gegen Dummheit und Heuchelei. Und damit bin ich gleich bei Henry Miller angelangt und bei Deiner &#8220;Lady Bitch&#8221;. Wie Du andeutest, wollte Henry Miller damals sicher nicht mit seinem &#8220;Wendekreis des Krebses&#8221; provozieren. Er wollte einfach literarisch das Leben anpacken &#8211; so wie es nun mal war. Trotzdem wurde sein Buch von Heuchlern verboten. Von M&#228;nnern, die das Abschlachten der Menschen f&#252;r moralischer hielten als Millers schonungslose Darstellung dessen, was zwischen Mann und Frau, zwischen Mann und Mann damals wirklich abging: Auf der Strasse, in der Arbeit (eher im &#8220;Wendekreis des Steinbocks&#8221; thematisiert), in der Kneipe, im Bett. Miller wusste halt, die Gesellschaft beginne dort, wo sich zwei Leute treffen: Du und ich. Der Rest war f&#252;r Miller einfach Sprache &#8211; Sprache und Literatur. &#8220;Obsz&#246;n ist f&#252;r mich die Atombombe!&#8221; hat Henry Miller mal gesagt.</p>
<p>Obwohl du heutzutage in den Medien die verr&#252;cktesten Perversionen dargestellt und thematisiert bekommst, wird die normale Sexualit&#228;t, die wir Menschen t&#228;glich erleben, immer noch tabuisiert. Jeden Tag schlachten sich in der Glotze Tausende von Schauspielern ab, Menschen werden gefoltert, aufgeschlitzt, zerst&#252;ckelt &#8211; das ganze gilt als &#8220;anst&#228;ndig&#8221;. Nicht so &#8220;dreckig&#8221; auf jeden Fall wie eine explizite Sexdarstellung. Warum eigentlich? Warum sehen wir Sexualit&#228;t immer noch als etwas Schmutziges an? Schmuddliges? Wir Theoretiker der &#8220;unbefleckten Empf&#228;gnis&#8221;! Wie armselig sind wir, wenn wir durch solche &#8220;Ideen&#8221; die &#8220;normale Empf&#228;gnis&#8221; abzuwerten versuchen?.. Ist so was nicht wahrhaft &#8220;schmutzig&#8221;? Das Sch&#246;nste, was uns Gott gegeben hat, in den Dreck zu ziehen? Na, ja, ich gebe zu &#8211; ich glaube nicht an IHN. Und ich find&#8217;s einfach ekelhaft vulg&#228;r (viel vulg&#228;rer als &#8220;ficken&#8221; zu sagen), wenn ein erwachsener Mann, der sich selbst l&#228;ngst verloren hat, &#252;ber die &#8220;feuchten Phantasien&#8221; eines 15j&#228;hrigen Jungen herzieht. Ich selbst hatte mit 15 keine anderen. Hab&#8217;s nicht vergessen. Diese Phantasien haben mir damals ja ganz zu schaffen gemacht. Kann man sich aber bei diesem medialen Zustand wundern, dass hin und wieder eine &#8220;Lady Bitch&#8221; auftaucht, die diese unsere Verklemmtheit und Heuchelei zur Selbstdarstellung nutzt? Literatur, die nur wegen &#8220;ficken&#8221; und &#8220;blasen&#8221; geschrieben ist als Selbstzweck, w&#252;rde uns in einer &#8220;normalen&#8221; Welt vollkommen wurscht sein. &#8220;Na, und?&#8221;, w&#252;rden wir sagen. &#8220;Hab ich auch schon gemacht!&#8221; Leider leben wir in einer nicht &#8220;normalen&#8221; Welt (aus diesem Grund in einer ziemlich lustigen zum Gl&#252;ck). So gibt&#8217;s wohl &#8220;Ladies Bitches&#8221; und Ejakulationsbarden auch, na, klar, die&#8217;s immer noch in die Glotze schaffen. Aber jetzt mache ich Schluss &#8211; bevor ich heut noch ganz tiefsinnig werde.</p>
<p>Liebe Caro, danke f&#252;r Deinen anregenden Kommentar und den Zuspruch!</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Jaromir</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: caro</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2007/07/03/buecher-fuer-die-bloeden/comment-page-1/#comment-10191</link>
		<dc:creator>caro</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 11:34:32 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht weicht was ich jetzt schreibe etwas von der Intention Deines Textes ab und ich habe nicht die gesamte Diskussion verfolgt, jedoch m&#246;chte ich loswerden, dass mich deine Zeilen &#252;ber die Gier nach B&#252;chern w&#228;hrend des Sozialismus wirklich zum Gr&#252;beln bringt. 

Ich h&#228;tte gerne meine Freiheit erk&#228;mpft, sodass ich sie jetzt in vollen Z&#252;gen genie&#223;en k&#246;nnte. Gewusst, warum ich sie will, und wer sie mir warum nehmen m&#246;chte.

Ich bin 26 Jahre alt, gut beh&#252;tet und frei erzogen aufgewachsen, Gymnasium, Studium, bla, habe die regelrechte Lust an B&#252;chern, nach intellektueller Befriedigung (wenn es die den geben sollte) erst sp&#228;t nach 20 f&#252;r mich entdeckt. Von sozialistischen Zw&#228;ngen und subversiven Str&#246;mungen verstehe ich nichts, Aber ich beneide Menschen, die um ihre Freiheit k&#228;mpfen. Ich sehe nur die Freiheiten die wir haben und die nur wenige in Anspruch nehmen wollen. Ich finde es schade, dass es keine wirkliche Gegenbewegung f&#252;r irgendwas gibt, irgendetwas Sinnstiftendes, womit man sich identifizieren kann, Literatur, die Aufbegehren schafft. Ich w&#228;re sehr froh, Teil einer Jugendbewegung (gewesen) zu sein. Damit meine ich nicht, ein bisschen Bush-Polemik hier und G8-Proteste da. 

Vielleicht h&#228;tten dann auch die, wie Du sie nennst  &quot;Bl&#246;den&quot; ein Interesse am Lesen. Wenn die laut Zeugnis &quot;Schlauen&quot; nicht von ihrem Recht im urspr&#252;nglichen Sinne Gebrauch machen, wieso sollen es die, die es von ebendiesen nur als Hirnwichse vorgesetzt bekommen? 

Einen weitere Gesellschaftskrankheit scheint zu sein, dass wir zu wenig &#252;ber die Vork&#228;mpfer unserer Freiheit zu wissen scheinen. Vor kurzem finde ich auf Maischbergers Couch eine kleinhorizontig daherplappernde Lady Bitch Wieauchimmer, die noch nie etwas von Oswald Kolle geh&#246;rt hat (der nebenbei viel zu verw&#228;ssert redete) und sich als Vork&#228;mpferin einer neuen Frauenbewegung sieht, weil sie in ihren Raps jeden zweiten Satz die Worte &quot;ficken&quot; und &quot;blasen&quot; packt.

Und dann lese ich Henry Miller und m&#246;chte der Lady Bitch gerne das Buch in die Hand dr&#252;cken. 

K&#246;nnen wir heute noch gegen etwas sein und gleichzeitig wissen, wof&#252;r? Verzeiht meine Naivit&#228;t.. vielleicht bin ich auch zu jung um hier mitreden zu k&#246;nnen.


Ich bin hier &#252;brigens durch googlen nach dem &quot;Wendekreis des Krebses&quot; gelandet. Tolle Seite. Und vielen Dank f&#252;r die Denkanst&#246;&#223;e.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht weicht was ich jetzt schreibe etwas von der Intention Deines Textes ab und ich habe nicht die gesamte Diskussion verfolgt, jedoch m&#246;chte ich loswerden, dass mich deine Zeilen &#252;ber die Gier nach B&#252;chern w&#228;hrend des Sozialismus wirklich zum Gr&#252;beln bringt. </p>
<p>Ich h&#228;tte gerne meine Freiheit erk&#228;mpft, sodass ich sie jetzt in vollen Z&#252;gen genie&#223;en k&#246;nnte. Gewusst, warum ich sie will, und wer sie mir warum nehmen m&#246;chte.</p>
<p>Ich bin 26 Jahre alt, gut beh&#252;tet und frei erzogen aufgewachsen, Gymnasium, Studium, bla, habe die regelrechte Lust an B&#252;chern, nach intellektueller Befriedigung (wenn es die den geben sollte) erst sp&#228;t nach 20 f&#252;r mich entdeckt. Von sozialistischen Zw&#228;ngen und subversiven Str&#246;mungen verstehe ich nichts, Aber ich beneide Menschen, die um ihre Freiheit k&#228;mpfen. Ich sehe nur die Freiheiten die wir haben und die nur wenige in Anspruch nehmen wollen. Ich finde es schade, dass es keine wirkliche Gegenbewegung f&#252;r irgendwas gibt, irgendetwas Sinnstiftendes, womit man sich identifizieren kann, Literatur, die Aufbegehren schafft. Ich w&#228;re sehr froh, Teil einer Jugendbewegung (gewesen) zu sein. Damit meine ich nicht, ein bisschen Bush-Polemik hier und G8-Proteste da. </p>
<p>Vielleicht h&#228;tten dann auch die, wie Du sie nennst  &#8220;Bl&#246;den&#8221; ein Interesse am Lesen. Wenn die laut Zeugnis &#8220;Schlauen&#8221; nicht von ihrem Recht im urspr&#252;nglichen Sinne Gebrauch machen, wieso sollen es die, die es von ebendiesen nur als Hirnwichse vorgesetzt bekommen? </p>
<p>Einen weitere Gesellschaftskrankheit scheint zu sein, dass wir zu wenig &#252;ber die Vork&#228;mpfer unserer Freiheit zu wissen scheinen. Vor kurzem finde ich auf Maischbergers Couch eine kleinhorizontig daherplappernde Lady Bitch Wieauchimmer, die noch nie etwas von Oswald Kolle geh&#246;rt hat (der nebenbei viel zu verw&#228;ssert redete) und sich als Vork&#228;mpferin einer neuen Frauenbewegung sieht, weil sie in ihren Raps jeden zweiten Satz die Worte &#8220;ficken&#8221; und &#8220;blasen&#8221; packt.</p>
<p>Und dann lese ich Henry Miller und m&#246;chte der Lady Bitch gerne das Buch in die Hand dr&#252;cken. </p>
<p>K&#246;nnen wir heute noch gegen etwas sein und gleichzeitig wissen, wof&#252;r? Verzeiht meine Naivit&#228;t.. vielleicht bin ich auch zu jung um hier mitreden zu k&#246;nnen.</p>
<p>Ich bin hier &#252;brigens durch googlen nach dem &#8220;Wendekreis des Krebses&#8221; gelandet. Tolle Seite. Und vielen Dank f&#252;r die Denkanst&#246;&#223;e.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jaromir Konecny</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2007/07/03/buecher-fuer-die-bloeden/comment-page-1/#comment-10037</link>
		<dc:creator>Jaromir Konecny</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 20:33:56 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Emese,

in der soz. Tschechoslowakei haben wohl mehr Intellektuelle als Heizer oder Kulissenbauer im Theater gerabeitet (ein typischer Intellektuellenberuf nach dem sowjetischen Einmarsch) als Dozenten an den Unis. W&#228;hrend meines Milit&#228;rdienstes in Kosice (Kaschau in der Ostslowakei) hat uns unser &quot;Politruk&quot; (Absolvent der Hochschule f&#252;r Marxismus-Leninismus) erz&#228;hlt, dass Nil in Indien flie&#223;e, und russische Revolution&#228;re 1905 ihre Revolution eigentlich mit Absicht nur geprobt h&#228;tten - um sie erst 1917 ordentlich durchzuziehen. Die siegreichen Kommunisten sollten nun mal nicht durch Niederlagen beschmutzt werden. Wie dem auch sei. Ich habe immer Intellektuelle bewundert, die&#039;s trotz Widrigkeiten und trotz Lebens im Dreck geschafft haben, Intellektuelle zu bleiben. Oder noch Besseres: Neugierig, offen und Menschen!

Liebe Gr&#252;&#223;e

Jaromir

PS: Jonglieren tue ich auch, na, klar!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Emese,</p>
<p>in der soz. Tschechoslowakei haben wohl mehr Intellektuelle als Heizer oder Kulissenbauer im Theater gerabeitet (ein typischer Intellektuellenberuf nach dem sowjetischen Einmarsch) als Dozenten an den Unis. W&#228;hrend meines Milit&#228;rdienstes in Kosice (Kaschau in der Ostslowakei) hat uns unser &#8220;Politruk&#8221; (Absolvent der Hochschule f&#252;r Marxismus-Leninismus) erz&#228;hlt, dass Nil in Indien flie&#223;e, und russische Revolution&#228;re 1905 ihre Revolution eigentlich mit Absicht nur geprobt h&#228;tten &#8211; um sie erst 1917 ordentlich durchzuziehen. Die siegreichen Kommunisten sollten nun mal nicht durch Niederlagen beschmutzt werden. Wie dem auch sei. Ich habe immer Intellektuelle bewundert, die&#8217;s trotz Widrigkeiten und trotz Lebens im Dreck geschafft haben, Intellektuelle zu bleiben. Oder noch Besseres: Neugierig, offen und Menschen!</p>
<p>Liebe Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Jaromir</p>
<p>PS: Jonglieren tue ich auch, na, klar!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Emese</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2007/07/03/buecher-fuer-die-bloeden/comment-page-1/#comment-10030</link>
		<dc:creator>Emese</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 20:29:46 +0000</pubDate>
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		<description>um Ehrlich zu sein, hatte ich keine Lust, alle Kommentare runterzulesen. Ich kann nur herausstellen, dass in mir die K&#252;hnheit, mit der hier zu Beginn des Blogs festgestellt wird, es g&#228;be au&#223;erhalb akademischer Gefilde keine Intellektuellen, Staunen hervorruft. Ich lebe seit 23 Jahren im Rheinland, habe sozialistische Kinderkrippe und Kindergarten S&#252;d-Ost-Ungarns gerochen. Ich vermag jedoch immer noch nicht zu sagen, wo genau die Intellektuellen sich z. B. in K&#246;ln konzentrieren. Am ehesten wohl in der Karl-Rahner-Akademie, wo ich mal als Calvinist unter Jesuiten zu Gast war. Die Vortr&#228;ge dort kann ich nur weiterempfehlen. An der Universit&#228;t hingegen machen sich sogar in den sog. Orchideenf&#228;chern  langsam aber sicher die Proll-Studenten breit. Unter solchen verstehe ich Leute, die im Monat etwa 500Euro f&#252;r Bekleidung ausgeben und in der Bibliothek so laut an der Umkleide reden, dass Alle es h&#246;ren m&#252;ssen, prim&#228;r &#252;ber ihre Gelage am Wochenende und &#252;ber die M&#228;dels, die sie vernascht haben, sowie zu 80% Gel&#228;stere, wer wie aussieht. Manchmal denke ich, ich bin in so einer TV-Show-Arena, wo spartanische L&#228;stersitten herrschen (wer scheisse aussieht, wird die Klippen hinabgeworfen). Aber es ist die juristische Bibliothek Bonn, wo ich fachfremd gastiere. Empfehlen kann ich hingegen die Mathematiker. Kein Nimbus, aber sehr gute K&#246;pfe (statistisch), die neben maximal 4 Stunden leistbarer hoch konzentrierter Abstraktion viel Zeit zum Lesen, Jonglieren und Musik machen haben. 
An der Juristen/VWLer-Uni und v. a. in K&#246;ln hingegen kommt auf die Frage, ob x mit in die y-Theatervorstellung kommt ein- &quot;Theater?!-Datt is´mer zo vill Kultuur!! á la facon coloniensis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>um Ehrlich zu sein, hatte ich keine Lust, alle Kommentare runterzulesen. Ich kann nur herausstellen, dass in mir die K&#252;hnheit, mit der hier zu Beginn des Blogs festgestellt wird, es g&#228;be au&#223;erhalb akademischer Gefilde keine Intellektuellen, Staunen hervorruft. Ich lebe seit 23 Jahren im Rheinland, habe sozialistische Kinderkrippe und Kindergarten S&#252;d-Ost-Ungarns gerochen. Ich vermag jedoch immer noch nicht zu sagen, wo genau die Intellektuellen sich z. B. in K&#246;ln konzentrieren. Am ehesten wohl in der Karl-Rahner-Akademie, wo ich mal als Calvinist unter Jesuiten zu Gast war. Die Vortr&#228;ge dort kann ich nur weiterempfehlen. An der Universit&#228;t hingegen machen sich sogar in den sog. Orchideenf&#228;chern  langsam aber sicher die Proll-Studenten breit. Unter solchen verstehe ich Leute, die im Monat etwa 500Euro f&#252;r Bekleidung ausgeben und in der Bibliothek so laut an der Umkleide reden, dass Alle es h&#246;ren m&#252;ssen, prim&#228;r &#252;ber ihre Gelage am Wochenende und &#252;ber die M&#228;dels, die sie vernascht haben, sowie zu 80% Gel&#228;stere, wer wie aussieht. Manchmal denke ich, ich bin in so einer TV-Show-Arena, wo spartanische L&#228;stersitten herrschen (wer scheisse aussieht, wird die Klippen hinabgeworfen). Aber es ist die juristische Bibliothek Bonn, wo ich fachfremd gastiere. Empfehlen kann ich hingegen die Mathematiker. Kein Nimbus, aber sehr gute K&#246;pfe (statistisch), die neben maximal 4 Stunden leistbarer hoch konzentrierter Abstraktion viel Zeit zum Lesen, Jonglieren und Musik machen haben.<br />
An der Juristen/VWLer-Uni und v. a. in K&#246;ln hingegen kommt auf die Frage, ob x mit in die y-Theatervorstellung kommt ein- &#8220;Theater?!-Datt is´mer zo vill Kultuur!! á la facon coloniensis.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Schuck</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2007/07/03/buecher-fuer-die-bloeden/comment-page-1/#comment-9993</link>
		<dc:creator>Sebastian Schuck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 18:11:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/2007/07/03/buecher-fuer-die-bloeden/#comment-9993</guid>
		<description>Ich mal wieder:
 Irgendwas mache falsch! Wie kann &#039;Mann&#039; nur soviel Zeit zum bloglesen und schreiben haben - sich vor unschuldig-staunendem Publikum auf h&#246;chstniedrigem Niveau streiten, verklausulieren, Eitelkeiten betonen, Verletzungen pflegen. M&#252;sst ihr denn garkein G&#246;&#246;ld verdienen?
 Vielleicht hilft mir ja ein Anf&#228;ngerkurs f&#252;r Antiquare beim ZVAB.
 Oder ein Boxring f&#252;r euch, in dem die Kopfenergie wieder in den Bauch rutschen kann; oder ein grosses Bett &#039;f&#252;r noch tiefer&#039;...
 Jaromir, das mit dem Doc ist doch eigentlich lustig, und du solltest es als Kompliment von Professor Haucke verstehen. Nehmt euch doch nicht so &#228;rnst!
 Was hier wirklich fehlt, sind Frauen, glaube ich. Ihr Literatur-Machos merkt anscheinend garnicht, wieviel heisse Luft ihr unter Missbrauch von Zitaten und Gegenzitaten aus allen Kulturen fabriziert. Jedes dieser Originale entstammt einem kreativen, in der Regel f&#252;r seine Zeit und sein Metier fortschrittlichen Geist aus Fleisch und Blut. Bei euch bleibt leider nur der Geist...
 Bitte nicht (wieder) zensieren; ich meine es nicht b&#246;se! Nur direkt!!
 Sebastian Schuck.
CO-LIBRI - Sch&#246;ne, seltene und &#039;wichtige&#039; B&#252;cher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mal wieder:<br />
 Irgendwas mache falsch! Wie kann &#8216;Mann&#8217; nur soviel Zeit zum bloglesen und schreiben haben &#8211; sich vor unschuldig-staunendem Publikum auf h&#246;chstniedrigem Niveau streiten, verklausulieren, Eitelkeiten betonen, Verletzungen pflegen. M&#252;sst ihr denn garkein G&#246;&#246;ld verdienen?<br />
 Vielleicht hilft mir ja ein Anf&#228;ngerkurs f&#252;r Antiquare beim ZVAB.<br />
 Oder ein Boxring f&#252;r euch, in dem die Kopfenergie wieder in den Bauch rutschen kann; oder ein grosses Bett &#8216;f&#252;r noch tiefer&#8217;&#8230;<br />
 Jaromir, das mit dem Doc ist doch eigentlich lustig, und du solltest es als Kompliment von Professor Haucke verstehen. Nehmt euch doch nicht so &#228;rnst!<br />
 Was hier wirklich fehlt, sind Frauen, glaube ich. Ihr Literatur-Machos merkt anscheinend garnicht, wieviel heisse Luft ihr unter Missbrauch von Zitaten und Gegenzitaten aus allen Kulturen fabriziert. Jedes dieser Originale entstammt einem kreativen, in der Regel f&#252;r seine Zeit und sein Metier fortschrittlichen Geist aus Fleisch und Blut. Bei euch bleibt leider nur der Geist&#8230;<br />
 Bitte nicht (wieder) zensieren; ich meine es nicht b&#246;se! Nur direkt!!<br />
 Sebastian Schuck.<br />
CO-LIBRI &#8211; Sch&#246;ne, seltene und &#8216;wichtige&#8217; B&#252;cher.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jaromir Konecny</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2007/07/03/buecher-fuer-die-bloeden/comment-page-1/#comment-9717</link>
		<dc:creator>Jaromir Konecny</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jul 2007 13:20:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/2007/07/03/buecher-fuer-die-bloeden/#comment-9717</guid>
		<description>Hallo Paul,
an diese &quot;sch&#246;nen&quot; Zeiten erinnere ich mich auch. Trotzdem habe ich Henry Miller, Celine, Hamsun, Bukowski und viele andere wichtige Autoren erst im Westen kennenlernen d&#252;rfen - in der sozialistischen Tschechoslowakei gab es B&#252;cher dieser Schriftsteller einfach nicht. Sogar manche Texte von Bohumil Hrabal und anderen Tschechen habe ich erst hier unzensiert gelesen. Man konnte sich damals tats&#228;chlich mit fast jedem &#252;ber Literatur unterhalten - nur sagen konnte man nicht alles. Vielleicht waren&#039;s trotzdem sch&#246;ne Zeiten - zum Gl&#252;ck sind sie vorbei!
Liebe Gr&#252;&#223;e
Jaromir</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Paul,<br />
an diese &#8220;sch&#246;nen&#8221; Zeiten erinnere ich mich auch. Trotzdem habe ich Henry Miller, Celine, Hamsun, Bukowski und viele andere wichtige Autoren erst im Westen kennenlernen d&#252;rfen &#8211; in der sozialistischen Tschechoslowakei gab es B&#252;cher dieser Schriftsteller einfach nicht. Sogar manche Texte von Bohumil Hrabal und anderen Tschechen habe ich erst hier unzensiert gelesen. Man konnte sich damals tats&#228;chlich mit fast jedem &#252;ber Literatur unterhalten &#8211; nur sagen konnte man nicht alles. Vielleicht waren&#8217;s trotzdem sch&#246;ne Zeiten &#8211; zum Gl&#252;ck sind sie vorbei!<br />
Liebe Gr&#252;&#223;e<br />
Jaromir</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paul Grotowski</title>
		<link>http://blog.zvab.com/2007/07/03/buecher-fuer-die-bloeden/comment-page-1/#comment-9715</link>
		<dc:creator>Paul Grotowski</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jul 2007 17:27:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.zvab.com/2007/07/03/buecher-fuer-die-bloeden/#comment-9715</guid>
		<description>&quot;Im Sozialismus las bis auf die Asketen jeder, das war die zweite gute Seite des Sozialismus: Der Maurer las, der Traktorist, der Taxifahrer, die Kassiererin im Lebensmittelladen… aber nicht nur die ganz normalen Leute!&quot;
Das stimmt. Oft mit Wehmut schaue ich zur&#252;ck auf die Zeiten, in denen es ein Land gab, in dem man sich mat fast jedem und jeder &#252;ber Literatur unterhalten konnte. Das waren sch&#246;ne Zeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Im Sozialismus las bis auf die Asketen jeder, das war die zweite gute Seite des Sozialismus: Der Maurer las, der Traktorist, der Taxifahrer, die Kassiererin im Lebensmittelladen… aber nicht nur die ganz normalen Leute!&#8221;<br />
Das stimmt. Oft mit Wehmut schaue ich zur&#252;ck auf die Zeiten, in denen es ein Land gab, in dem man sich mat fast jedem und jeder &#252;ber Literatur unterhalten konnte. Das waren sch&#246;ne Zeiten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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