ZVABlog

Direkt zum Inhalt springen

Zur ZVAB Startseite

Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher

ZVABlog durchsuchen

  • Birgitt: Danke für die Tipps! Ich habe zwei Bücher aus verschiedenen Antiquariaten bestellt und war ENTSETZT! –...
  • Lutz: Ich habe das jetzt mit 3 Bänden eines alten Konversationslexikons versucht. Da hatten die Einbände sehr alte...
  • Björn: Guten Tag, Gibt es eigentlich auch Antiquariate, die auf Bücher spezialisiert sind die sich in keinem Register...
  • Georg Igl: Hallo, ja das sind gute Tips. Bei Katzenstreu würde ich welches aus reinem Bentonit empfehlen. Das ist...
  • Rannug: Das ist wirklich ein sehr guter Artikel und eine wirklich gute “Zustandsbeschreibung 221; dieser...

10 Jahre ZVAB – die schönsten Anekdoten

von zvab
10 Jahre ZVAB

Das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher feiert am 20. November 2006 sein 10jähriges Jubiläum.

Am 20.11.1996 hatte das ZVAB 20.000 Titel gelistet; diese Anzahl ist im Laufe der Jahre stetig gewachsen, so dass Sie heute aus mehr als 20 Millionen Artikeln im Bestand des ZVAB wählen können.

Feiern Sie mit uns! Nutzen Sie die Kommentarfunktion unterhalb dieses Artikels und schildern Sie uns kurz, wie Sie Ihren wertvollsten antiquarischen Schatz im ZVAB ausfindig machen konnten. Vielleicht haben Sie aber auch einen Verwandten mit einem längst verschollenen Buch aus Kindheitstagen erfreut oder im ZVAB Großmutters Kochbuch wiederentdeckt? Schicken Sie uns bis zum 20. November 2006 eine unterhaltsame, skurrile Anekdote oder Begebenheit rund um das ZVAB.

Unter allen Einsendern werden Geburtstagsüberraschungen verlost. Wir freuen uns auch über Kommentare zu unseren Kolumnen und Lesetipps.

Bitte beachten Sie, dass wir es uns aus Platzgründen vorbehalten müssen, Ihren Kommentar gegebenenfalls zu kürzen.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern:
Heide-Christel Krauss
Hans Peter Krähenbühl
Gert H. Köster
Renate Jürgensen
Wolfgang Liegl
Bernhard Freidl
Eva Mellert-Hartling
Rolf Wetjen
Hansgert Asmus
Christine Bonfert

31. October 2006

Stichwörter:

,

40 Kommentare

  1. Manfred Krabbe schrieb am November 2, 2006:

    Ich habe die Autobiographie von Iring Fetscher bei Ihnen bestellt und mit großem Interesse gelesen. Besonders überrascht war ich, als ich feststellte, dass der Vater von Iring, ein bekannter Dresdener Arzt, in den Tagebüchern von Viktor Klemperer sehr wohlwollend erwähnt wurde.
    So fand ich über das Interesse an einem (Iring Fetscher) einen größeren Zusammenhang, der mir wieder einmal deutlich machte, dass die wenigen “Guten” doch irgendwie zusammen finden!

  2. Hans Peter Krähenbühl schrieb am November 2, 2006:

    Ich bin ein Urgrossneffe von Karl Stauffer-Bern und mit ihm quasi aufgewachsen, weil alle, die ihn noch gekannt hatten, mir immer sagten, ich sei ihm aus dem Gesicht geschnitten.
    Gott sei Dank habe ich aber mein eigenes Gesicht. Keine Occasion, nur aus eines andern Gesicht geschnitten.
    Aber ich gleiche ihm äusserlich schon sonderbar genau. Das weiss ich heute, weil ich seit längerer Zeit schon an seinem Gesamtwerkverzeichnis arbeite. Vor mir hat das nie jemand für nötig oder wichtig genug befunden.
    Mein Vater besass früher einmal eine Liebhaberausgabe mit Tiefdrucken von Stauffers 37 Radierungen. Ich kenne Sie heute sehr genau, genauer als damals.
    Aber ich habe dieses grosse Buch, für Kinderhände viel zu klein, oft im Verborgenen durchgeblättert und diese fremden Köpfe bestaunt, auch diese, die mir später so gleichen sollten. Und dann kam ich in die Pubertät und verlor das Interesse an Stauffer wieder.
    Später, als ich zu Hause längst ausgezogen war, verkaufte mein Vater das Buch an einen Verwandten, weil er nach Spanien auswanderte. So kam ich nicht einmal mehr dazu, ihm darob einen Vorwurf zu machen.
    Als ich den Verlust des Werkes realisierte, fehlte mir das Buch sehr, ein Teil meiner Kindheitserinnerungen war verloren gegangen.
    Seit einiger Zeit befasse ich mich wieder intensiv mit Stauffer. Auf dem Internet bin ich auf den ZVAB gestossen und das Erste, was ich gesucht und auch gefunden habe, war besagte lange vermisste Liebhaberausgabe, welche ich auch gleich erstand, obwohl ich das Geld dazu eigentlich gar nicht hatte.
    Und wieder sitze ich oft am Tisch und blättere in dem so grossen Buch und freue mich. Wie damals als ich noch ein Kind war.

  3. Andreas Voigt schrieb am November 2, 2006:

    Sehr geehrte ZVAB-Gründer und Mitarbeiter,

    ZVAB war für mich die einzige Möglichkeit einige Reihen naturwissenschaftlicher und mathematischer Lehrbücher zu komplettieren. Das hätte auf anderen Wegen vermutlich ein ganzes Leben gedauert. Durch die Konkurrenz der Antiquariate bleiben die Preise auch in vernünftigen Regionen…

    Auch finde ich es prima, dass ZVAB international ist!

    Macht weiter so!!

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

    Andreas Voigt

  4. Gert H. Köster schrieb am November 2, 2006:

    Mein wertvollster Fund, den ich beim ZVAB nach vielen vergeblichen Anläufen anderswo machte, war die Schilderung des Krieges von 1866 durch Theodor Fontane, den meisten nur als Romanschriftsteller bekannt. Ich wurde fündig in Österreich, erhielt dann ein Exemplar des Zweibänders im Schuber, fast neuwertig. So komplettierte ich die Sammlung der drei Fontaneschen Kriegsberichte (1864, 1866, 1870/71).

    Gert H. Köster
    Osnabrück

  5. Anke Reichardt schrieb am November 2, 2006:

    Liebes ZVAB-Team,

    es ist nicht das einzelne Buch, welches ich im ZVAB gefunden habe, es ist die Summe aller Bücher, welche ich bei euch entdecken und kaufen konnte. Das ZVAB mit seinen Millionen Büchern ist zu einer festen Adresse des Bucheinkaufs geworden, dafür ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter!

    Liebe Grüße von Anke Reichardt.

  6. Chlaus Walter schrieb am November 2, 2006:

    Schöne Idee, nach unseren Sucherfolgen zu fragen. Sicher im Vordergrund für mich sind wiedergefundene Jugendbücher, die irgend ein lieber Kamerad einst nicht mehr zurückgab:

    Pinkerton Kathrene: “Zwei gute Partner”
    Figi: “Mowgli und Zigüüner erzählen” (Entstehung der Pfadfinderinnenabteilung Meilen) Scipio und Hannibal u.a.

    Völlig überwältigt war ich, als ich nach “Sieben mal sieben Jahre aus meinem Leben” des Zürcher Oberländer Volksschriftstellers Jakob Stutz (1801-77) suchte. Ich wusste, dass Neuauflagen aus den Jahren 1927, 1960 und 1987 gedruckt wurden.

    Dass aber sogar eine Erstausgabe aus dem Jahr 1853 angeboten wurde, konnte ich fast nicht glauben. Für einen sehr annehmbaren Preis erhielt ich nach wenigen Tagen das gut erhaltene, auf Schnur gebundene Buch inklusive der beiden eingebundenen Kupferstiche. Es nimmt inzwischen einen prominenten Platz auf meinem Büchergestell ein. Es half mir bei der Realisierung des folgenden Projektes:

    Einer seiner Nachfolger, das “Schuldenbäuerlein” (Johann Caspar Bühler 1850-1937) schrieb ab 1887 bis zu seinem Tod Feuilletons und publizierte aus diesem Material 1928 sein Buch “Anno dazuzmal”. Die (erste) Neuauflage erscheint am 2. Januar 2007 in meinem Verlag (Walter-Verlag, Postfach 121, CH-8706 Meilen).

    Mit freundlichen Grüssen

    Chlaus Walter

  7. R.Schulz schrieb am November 2, 2006:

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!!!
    Als jugendliches Kind übte der Bücherschrank meines Vaters eine sagenhafte Anziehung auf mich aus. Es gab ein Fach, das für mich verboten war. Diese Bücher las ich natürlich zuerst, ohne sie richtig zu verstehen. Vergessen habe ich die Borgiatriologie von L. Huna aber nicht und sie 35 Jahre lang gesucht, bis ich hier fündig wurde. Danke dafür und für viele andere Kostbarkeiten!! Ich empfehle Euch weiter!!!

  8. Wolfgang Liegl schrieb am November 2, 2006:

    Ich betreibe schon lange Jahre Familienforschung und in meiner Familie wurde immer wieder erzählt, das mein Urgroßvater Franz Liegl verstorben 1936 in Linz ein führender Okkultist in Österreich war und verschiedene Artikeln und Beiträge schrieb.

    Durch die Wirren des Krieges und davor wurden aber sämtliche Unterlagen vernichtet.

    Ich verbrachte sehr viel Zeit in der städtischen Archiven und des Landesarchiv fand aber nicht die Bestätigung darüber.

    Durch Zufall bekam ich von einen Linzer Antiquariat die E-Mail Adresse.

    Somit spielte ich mich damit und gab nach einigen Suchwörter den Namen meines Urgroßvater ein.

    Siehe da in einem Versandantiquariat in Bayern fand ich einen vierseitigen Beitrag von meinen Urgroßvater aus dem Jahre 1932.

    Somit konnte ich die Erzählungen mit einen Bericht dank Ihrer Einrichtung beweisen.

    Die zweite erfolgreiche Suche war, ich versuchte verzweifelt seit einigen Jahren das Buch SAGEN IN UND UM LINZ aus dem Jahre 1965 das in den Heimatblätter erschienen ist.

    Ich quälte damit fast alle Buchhandlungen in Linz, fand einige Auszüge im Internet bis ich es durch Zufall ich habe es inzwischen schon längst verworfen in Wien bei einen Antiquariat per Suchwort des ZVAB gefunden habe.

    Es ist eine tolle Einrichtung ich habe schon einige Bücher die vergriffen sind schon gefunden, da ich nebenbei auch Reiseleitung in Linz mache, finde ich immer schon längst vergriffene Bücher die mir weiterhelfen.

  9. Melanie Ogiermann schrieb am November 3, 2006:

    Hier habe ich schon einiges gefunden, aber der beste Fang war ein Handarbeitsbuch auch den 80er Jahren, das bei meiner Oma noch vorhanden war, bei dem aber ein Musterbogen fehlte, und justament der, wo ein Muster darauf war, welches meine Mutter sich ausgesucht hatte. Somit waren beide glücklich.

    Meinem Opa habe ich dafür ein altes Schulbuch aus seiner Kinderzeit besorgt. Es war zwar nicht genau seins, aber da es ihn an seine Schulzeit erinnerte, hat es ihm trotzdem gefallen (da er unter beginnender Demenz leidet, ist Erinnerung etwas ganz Wichtiges für ihn).

  10. helmut Henkel schrieb am November 3, 2006:

    Herzlichen Glückwunsch,
    durch Euch komme ich nicht nur günstig an ausgefallene Bücher dran, sondern lerne auch viele nette Leute kennen.
    Weiter so!!

  11. Heide-Christel Krauss schrieb am November 3, 2006:

    Herzlichen Glückwunsch zum 10-jährigen.
    Ich freue mich, dass es das ZVAB gibt.
    Im Sommer dieses Jahres durfte ich für einen Freund, der in München lebt und viele Antiquariate in Deutschland besuchte, ein äußerst seltenes Olympia-Buch finden und auch für ihn kaufen.
    Es war ein schönes Gefühl die Freude zu erleben, die ich damit bei ihm auslöste.
    Auf weitere gute Funde!

  12. Thomas Riederle schrieb am November 3, 2006:

    Ich bin ZVAB sehr dankbar, da hier schon viele alte paläontologische Veröffentlichungen aus aufgelösten Professorenbibliotheken gefunden habe, an die ich sonst nur schwer herangekommen wäre.

    Als Amateur-Paläontologe bin ich ein großer Fan der alten Forscher. Viele Erstbeschreibungen von fossilen Tieren und Pflanzen erfolgten dabei schon im 19. Jahrhundert. Ohne diese Literatur geht oft bei der Bestimmung der eigenen Fossilfunde gar nichts.

    Kürzlich gelang es mir sogar über ZVAB eine Reihe von lang gesuchten Original-Veröffentlichungen des großen Hermann von Meyer, den Erstbeschreiber des Archaeopteryx, zu erwerben. Eine Veröffentlichung aus dem Jahr 1867 half mir dabei sehr, das bisher im 2. Weltkrieg verschollen geglaubte Originalfossil zu einer Abbildung wiederzufinden. Bei dem Fossil handelt es sich immerhin um eines der ersten dokumentierten Fossilfunde (1833) in Bayrisch Schwaben.

    Ich wünsche ZVAB weiterhin ein kräftiges Wachstum.

    Thomas Riederle

  13. Heinz Plonka schrieb am November 3, 2006:

    Ich kann die Erfinder nur zu Ihrer Idee beglückwünschen. Als ich zuletzt in der Autobiographie von Joachim C. Fest den Buchtitel “Ich, Claudius, Kaiser und Gott” erwähnt fand, war es ein Leichtes, ihn im ZVAB zu finden und sogleich zu bestellen. Auf weitere viele erfolgreiche Jahre.

  14. Hans-Ulrich Wagner schrieb am November 6, 2006:

    Ein für mich sehr wertvoller „Schatz“ ist ein äußerlich unscheinbares Nachkriegs-Gedichtbändchen (berieben und bestoßen – wie es so schön heißt). Ich konnte es vor einigen Jahren für ein paar – damals noch – DM bei ZVAB erwerben, als ich mich mit Arnold Weiß-Rüthel (1900-1949) intensiv beschäftigte, einem Münchner Satiriker und langjährigen Schriftleiter der Zeitschrift „Die Jugend“, der sechs Jahre von den Nationalsozialisten ins KZ gesteckt worden war. Sein 1947 erschienener Gedichtband „Die Herzensuhr“ fehlte mir noch, und ich wollte ihn durcharbeiten, bevor ich ein Interview mit seinem Sohn führen würde. Der Vermerk des Münchner Antiquars „mit handschriftlicher Widmung“ erregte mein Interesse. Als ich es erworben hatte, las ich, wie der Autor Arnold Weiß-Rüthel sich an Weihnachten 1947 mit diesem Band bei „Fräulein Ina G.“ herzlich bedankt – für „Aufmerksamkeiten“. Der Sohn des damals bei Radio München arbeitenden Redakteurs erinnerte sich sofort und wusste von kleinen Lebensmittelpaketen zu berichten, die die Familie Weiß-Rüthel von dankbaren Hörerinnen und Hörern erreicht haben – im Dezember 1947 ein ganz besonderer „Schatz“.

    Hans-Ulrich Wagner, Hamburg

  15. Christa Bonfert schrieb am November 7, 2006:

    Meine wichtigster Funde bei zvab waren: “Ernst Wiechert: Rede an die deutsche Nation” und “Franz Werfel: Jeremias, höret die Stimme.”
    Wir tauschen uns in der Groß-Familie viel über Bücher aus und diese beiden hatten wir bereits für unauffindbar gehalten. Das große Glück, sie wirklich gefunden zu haben bejubelte ich mit meinen Schwestern. Wir sind alle große Bücherfreaks und Leseratten, da unsere Eltern es auch waren.

    Herzlichen Dank also für Ihre Arbeit, für Ihre Existenz und herzlichen Glückwunsch zum zehnjährigen Jubiläum!
    Auf ein Weiteres!

    Herzlichst Ihre Christine Bonfert.

  16. Roland Halbedel schrieb am November 7, 2006:

    Hallo, ich bin ein Sammler von Büchern über den Surrealismus und dank euch habe ich viele seltene Exemplare gefunden. Ohne das ZVAB hätte ich manche Bände wohl nie bekommen. Bedanke mich und sage macht weiter so. Alles Gute euer Roland Halbedel, Nördlingen

  17. Brigitte Weber schrieb am November 9, 2006:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe eine große Sammlung von Büchern über Rainer Maria Rilke, Primär- und Sekundärliteratur. Früher suchte ich bei verschiedenen Antiquariaten in meiner Umgebung, wurde aber nicht fündig, da es scheinbar mehr Rilke-Sammler gibt. Die gesuchten Bücher fand ich dann über das ZVAB und bin sehr froh darüber. Ich finde diese Möglichkeit großartig und habe auch schon für Freunde gesuchte Bücher im ZVAB gefunden.
    So, das wär´s.

    Mit freundlichen Grüßen
    Brigitte Weber, Wien.

  18. Renate Jürgensen schrieb am November 13, 2006:

    Auch ich gratuliere zu dem Jubiläum und bin sehr angetan
    von all den Erfolgsmeldungen, die in den Beiträgen gemeldet werden .
    Ich habe allerdings bis jetzt keinen Erfolg gehabt, hoffe aber , daß ich hiermit einen Treffer landen kann.
    Ich suche ein Cosmos -Buch ” Vom Junghund zum Jagdhund ”
    Von Hilde Schwoier . Vielleicht hat das Buch noch jemand liegen , der früher mal Jagdhunde abgerichtet hat .
    Freundliche Grüße von Renate Jürgensen aus Sehestedt am Nord – Ostsee -Kanal

  19. Rudolf Liesenfeld schrieb am November 12, 2006:

    Ich hatte von einem Freund den Begriff ZVAB mitgeteilt bekommen und freue mich, dass es solch eine Einrichtung gibt. Ich bestelle häufig antiquarische Bücher beim ZVAB und bin immer sehr zufrieden mit Auswahl, Versand und Kosten gewesen.
    Als ich eine Gesamt-Ausgabe der Werke von Tolstoi in Halblader gebunden in einem Antiquariat in Düsseldorf sah, war ich sehr begeistert.
    Allerdings hat mich der hohe Preis vom Kauf abgehalten. Später sah ich mehrere Angebote im ZVAB, die um 50 % unter dem mir angesagten Preis des Antiquariates lagen. Da habe ich zugeschlagen.
    Da das Antiquariat vom ZVAB in Hamburg lag, habe ich eine guten Freund in Hamburg gebeten, die 14 dicken Bände für mich abzuholen und mir bei seinem nächsten Besuch nach Düsseldorf mitzubringen.
    Übrigens ist dem Antiquariat erst nach fast 1 Jahr aufgefallen, daß mir noch keine Rechnung zugeschickt wurde. Ich habe natürlich doch noch gezahlt.

  20. doris & fredi streit schrieb am November 15, 2006:

    Hallo,

    gerne möchte ich Ihnen mitteilen wie ich an Ihre Adresse gekommen bin.
    Im August feierte mein Sohn seinen 40ten Geburtstag. Viele ehemalige Freunde und Arbeitskollegen und “sonstige” kamen zum Fest. Darunter auch ein Arbeitskollege welcher während seiner Lehre auch ein paarmal bei uns zu Hause war. Ein lustiger, optimistischer lebensfroher junger Mann. Das Leben stand allen offen. So sah man sich im August nach 20 Jahren wieder und erkannte sich sofort. Die meisten waren verheiratet und hatten auch Kinder. Besagter Kollege ebenfalls. Aber sein Schicksal war ein besonderes.
    Vor einigen Jahren hatte er einen Unfall mit seinem Motorrad. Unverschuldet wie die Polizei feststellte. Dabei verlor er ein Bein. Aber er verlor nicht seinen Humor auch nicht seine Arbeitsstelle. Seine Kinder lieben ihn so wie es jetzt ist aber seine Frau ist jetzt gegangen oder ist er gegangen? Soviel wollte ich nicht fragen. Immer wieder haben wir miteinander gesprochen und ich erzählte ihm von dem Buch. Er war sehr daran interessiert. Da wusste ich sofort das ich dieses Buch für ihn finden musste. Ich habe im Internet gesucht, lange gesucht denn ich wusste noch nicht einmal den Titel. Ich wusste nur noch das der Autor der Rennstallbesitzer Williams war. Ich war im Internet und suchte lange bis ich den Titel hatte. Mit dem Titel ging ich heute zur Bücherei Lüthi im Glattzentrum Wallisellen bei Zürich. Aber leider hiess es vergriffen ich solle im Antiquariat nachfragen. Für mich war die Sache erledigt. Ich ältere Frau gehe doch nicht von Geschäft zu Geschäft. Aber der liebe Verkäufer gab mir dann Ihre Internet-Adresse: zvab.com!!
    Kaum zu Hause und an den PC dann lief das ganze wie geschmiert. Die Bestellung ist abgeschickt und zu Weihnachten werde ich hoffentlich dem jungen Mann eine Freude machen und zeigen das manchmal auch vieles Unmögliche geschafft werden kann. Williams, der “Held” des Buches ist viel schlimmer dran und macht fast alles für sich möglich.
    Ich bin sehr, sehr froh das ich bei Ihnen fündig geworden bin.

    Ich freue mich auf den Briefträger in den nächsten Tagen und grüsse Sie recht herzlichst Ihre Doris Streit

  21. Rolf Wetjen schrieb am November 15, 2006:

    Hallo liebes ZVAB-Team,

    heftige Glückwünsche zu Ihrem unerwartet früh ein- gekehrten Jubiläum!Wie so die Jahre immer größere Flügel kriegen…

    Ja, ich möchte Ihren mächtigen Antiquariatsdienst nie mehr missen.

    An dieser Stelle nenne ich Ihnen gerne gleich zwei für mich bedeutsame Titel, die ich aus Ihrem Pool hervorgeholt habe:

    1.) Franz Liszt, eine Lebenschronik in Bildern und Dokumenten, von Ernst Burger

    2.) 50 Jahre Lorenz (Branche Nachrichten-/Elektro- technik

    Bitte so weitermachen, und alles Gute für Ihren Fortbestand – gerade in dieser jetzigen chaotischen Wirtschaftswelt!

    Mit literarischen Grüßen

    Ihr Freund des Hauses Rolf Wetjen

  22. Heike Baller schrieb am November 18, 2006:

    Liebes ZVAB-Team,
    ein besonders schönes “Schnäppchen” war für mich der Erwerb des Werkes “Der verlorene Sohn” von Karl May in der Ausgabe von Wiedenroth und Wollschläger – verlagsneu und preislich wirklich unschlagbar günstig. Als Karl-May-Leserin seit gut 30 Jahren haben mich die Fortsetzunggsromane schon immer fasziniert und die vollständige Ausgabe im Originaltext habe ich mir gewünscht, seit ich vor 15 Jahren die Faksimilie-Ausgabe in der Hand gehalten habe (die es vollständig nur für sehr schweres Geld und ansonsten in der Regel ohne den ersten Band zu kaufen gab). Diese sechs Bände prangen nun ganz oben im Bücherregal.
    Meine Familie war übrigens nicht begeistert, dass ich mir das so mitten im Jahr selbst gekauft habe – hätte ich doch sonst auch mal was Schönes zu Weihnachten bekommen können.
    Mit bestem Dank für Ihr Angebot und allen Guten Wünschen für die nächsten 10 Jahre (mindestens!)
    Ihre Heike Baller

  23. Tessa Porges schrieb am November 19, 2006:

    Lieber ZVAB
    Deine Adresse ist mir die wichtigste in meinem Adressbuch. Bevor ich deine Adresse kannte, wurde ich immer mal wieder schwer enttäuscht, weil ein mir wichtiges Buch vergriffen und mit der herkömmlichen Methode (von Antiquar zu Antiquar pilgern) nicht mehr auffindbar war. Das hat sich schlagartig und für mich auf wundersame Weise geändert, seit ich irgendwie per Zufall auf dich gestossen bin!
    Eines der wichtigsten Bücher, das du mir wieder “geschenkt” hast, ist: Unbekannte Sahara, von Almasy.
    Mit einem grossen herzlichen DANKESCHÖN für diesen tollen Service.

  24. Wolfgang Stölzel schrieb am November 19, 2006:

    „Die drei Pfeiler des Zen“

    Ich mühe mich seit Jahren dem Zen-Buddhismus näher zu kommen. Viel wird darüber geschrieben, Spiritualität hat in unserer heutigen Zeit der globalen Hilflosigkeit Konjunktur. Es gibt jede Menge Mitläufer, was ist Spreu, was ist Weizen?

    Man versucht also in der Literaturlandschaft Standardwerke zu finden, die über den Verdacht bloßer Kommerzialisierung privater Erfahrungen erhaben scheinen. Nach und nach hebt man einige literarische Schätze und wähnt sich glücklich, bis zu dem Moment, an dem einem das Gefühl beschleicht, man erkennt, dass das noch nicht alles gewesen sein kann. In dieser Situation steuerte meine neuerliche Suche auf ein ganz bestimmtes Buch zu mit dem Titel „Die drei Pfeiler des Zen“ von Philip Kapleau, herausgegeben 1965 bzw. 1968 in der deutschen Übersetzung. Einer der Klassiker auf diesem Gebiet schlechthin. Aber wie das mit Klassikern so ist, das Buch war nicht mehr zu bekommen. Dann musste es halt ohne dieses Buch gehen, dachte ich und besorgte mir einfach den Fortsetzungs-Band „Der vierte Pfeiler des Zen“ von 1996. Spätestens als ich diesen Band gelesen hatte, wusste ich, dass ich unbedingt das vergriffene Werk haben musste.

    Nun habe ich das Glück, dass meine Frau u.a. Bibliothekarin ist und sich mit allen Dingen rund um das Buch auskennt. Ich bat sie, für mich das Buch ausfindig zu machen und käuflich wo und wie auch immer zu erwerben. Alle ihre Bemühungen blieben erfolglos. Zumindest behauptete sie das immer wieder. Ich hatte daher meine Hoffnung bereits aufgegeben. Wenn meine Frau es nicht schafft, ein Buch zu besorgen, dann ist es auch nicht beschaffbar.

    Bis dann einige Zeit später zu meinem 40. Geburtstag ein hübsch verpacktes Geschenk morgens auf dem Frühstückstisch lag. Der Form nach ein Buch … klar. Wir schenken uns oft gegenseitig Bücher. Da meine Frau es jedoch immer wieder versteht, mich auch mit einem Buch noch zu überraschen, war ich neugierig und freudig erregt.

    Als ich das Geschenkpapier vorsichtig entfernt hatte, konnte ich es im ersten Moment kaum glauben. Es war das besagte und lange gesuchte Buch von Kapleau „Die drei Pfeiler des Zen“. Auf meine Frage, wie sie denn an das Buch gekommen wäre, lächelte sie nur weise und meinte zunächst, dies wäre eines ihrer kleinen Geheimnisse. Erst nach einem zweiten Glas Sekt konnte ich ihr das Geheimnis entlocken. Es bestand aus vier magischen Buchstaben ZVAB. In diesem Sinne haben wir dann darauf noch ein Glas getrunken. Nichts ist also unmöglich ….

  25. Ralf Riedel schrieb am November 19, 2006:

    Hallo liebe Bücherfreunde!
    heute war ich zum ersten mal auf Ihrer Seite. Habe für meine Tochter ein lange vermisstes Kinderbuch bei Ihnen bestellt.”Gittis Tomatenpflante” Meine Tochter war erst vier Jahre alt und konnte uns das Buch, auch wenn es auf dem Kopf stand, Vorlesen. Das war zum piepen!! Wir hatten es ihr so oft vorlesen müssen, bis sie eines Tages sagte: Ich werde euch nun eine Geschichte vorlesen. Sie hatte Ihr Buch auch immer dabei, auch auf dem Spielplatz, wo sie es eines Tages leider vergaß. Wir reden oft darüber und müssen heute noch lachen, wenn sie uns von ihrem Lieblingsbuch erzählt. Ich freue mich schon auf Ihr Gesicht, wenn sie in diesem Jahr, zum Nicolaus ihr Büchlein bekommt.
    Nun wird sie selbst bald ein Kind bekommen und ich könnte mir vorstellen, welches Buch, bei Spaß und Spiel einen großen Stellenwert einnehmen wird.

    Zum 10 Jährigen Jubiläum meine herzlichsten Glückwünsche. Für Ihre weitere Arbeit viel Erfolg und viele hungrige Bücherwürmer.

    Bleiben Sie Gesund und seien Sie herzlich gegrüßt von

    Ralf Riedel

  26. Waldemar Blüthgen schrieb am November 19, 2006:

    Liebe ZVABler/Innen, heute startete ich meinen ersten Such-Versuch – und siehe (!) – er war spontan erfolgreich! Den “Adlersflug” (1926) von M.v.Panitza (Oncken-Verlag, Kassel) suchte ich, weil dort das nachfolgende geflügelte Wort von Viktor Blüthgen abgedruckt ist, das ich zu Ihrem Dezenniums-Jubiläum als Motto für die Zukunft weiterreiche: “Klettere nur Schritt für Schritt bergan; wer mit Mühe den Gipfel gewann, hat auch die Welt zu Füßen liegen!” In diesem Sinne: Gratulation zum Firmen-Jubiläum!

  27. Hans Jörg Schu schrieb am November 20, 2006:

    Dass ich Malwida von Meysenbug, die mütterliche Freundin und Förderin von Friedrich Nietzsche, näher kennen gelernt habe, verdanke ich letztlich der Vermittlung von ZVAB. Bei der Beschäftigung mit dem Philosophen war ich ihr zwar schon einige Male begegnet, doch blieben diese Begegnungen eher flüchtig. Den Entschluss, mich eingehender mit dieser emanzipierten, mutigen und kämpferischen Frau zu beschäftigen, fasste ich auf einer Nietzsche-Studienreise. Beim Besuch im Nietzsche-Haus zu Naumburg empfahl uns Prof. Josef Werle von der Universität Trier die Lektüre ihrer “Memoiren einer Idealistin” und versicherte: “ein schönes, faszinierendes Buch von mehr als tausend Seiten”. Zu Hause zog ich ZVAB zu Rate – mit Erfolg. So konnte ich eine schöne, zweibändige Ausgabe aus dem Jahre 1922 erwerben. Es sind die Lebenserinnerungen einer politisch engagierten Frau, welche die Märzrevolution von 1848 unterstützte, für die Frauenemanzipation eintrat und auch zu sozialistischen Kreisen Verbindungen pflegte. Es sind die Memoiren einer Kosmopolitin, die außer mit Nietzsche auch mit Richard und Cosima Wagner und dem jungen Romain Rolland befreundet war, zu deren Bekanntenkreis aber auch Charles Baudelaire, Hector Berlioz und Giuseppe Garibaldi zählten. In der Tat eine faszinierende Lektüre. Wer sich hierzu verführen lässt, wird über ZVAB mit Sicherheit fündig.

  28. CW Notizblog schrieb am November 20, 2006:

    Happy Birthday, ZVAB

    Es gibt Firmen, die keiner kennt (oder die viel zu wenige kennen). Eine davon ist das “Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher”, kurz ZVAB. Die Tutzinger feiern heute ihren zehnjährigen Geburtstag. Ich hab sie gestern im Rahmen der Mü…

  29. Elisabeth schrieb am November 20, 2006:

    Während meines Studiums habe ich mir nach und nach die neunbändige Ausgabe des “Tristram Shandy” aus dem Haffmans Verlag zusammengespart, doch aus einem unerfindlichen Grund fehlte mir immer noch der 6. Band. Auch gründliches Stöbern in Antiquariaten war nicht von Erfolg gekrönt. Dann habe ich im Jahre 1997 durch meinen Bruder die ZVAB kennengelernt und beharrlich immer wieder eine entsprechende Suchmeldung ans “Schwarze Brett” geheftet. Es hat zwar noch fast ein Jahr gedauert, aber schließlich bin ich doch fündig geworden. Seither bin ich ein eifriger Nutzer Ihres Verzeichnisses, das auch schon manch anderes Schätzchen ans Tageslicht befördert hat.
    Besten Dank!!

  30. unbekannt schrieb am November 18, 2006:

    Ziemlich genau vor zwei Jahren, kurz vor Weihnachten, konnte ich mir durch ZVAB einen großen Wunsch erfüllen. Nach monatelanger Suche nach einem Buch, dessen letzte Auflage bereits vor Jahren entstand, bekam ich während eines Nordseeurlaubes einen Tipp von einer hilfsbereiten Buchhändlerin. Sie gab mir den Rat, doch bei dem Zentralen Verzeichnis Antiquariatischer Bücher nachzuschauen und siehe da, nach wenigen Tagen hielt ich mein Lieblingsbuch endlich in Händen. Auf das Werk kam ich durch die Bibliothek in unserer Stadt und es gibt einen ganz besonderen Grund, warum es mir so wichtig ist. In meinem Geburtsjahr lief der Film zu diesem Buch und erst durch ihn und die Idee meines Bruders erhielt ich meinen jetzigen Namen. Ich liebe dieses Buch, da es mir immer wieder neuen Lebensmut spendet, wenn ich am Boden bin und wer es kennt, kann mich hoffentlich verstehen. Es ist das Werk „Anna – Schritt für Schritt ins neue Leben“ von Justus Pfaue. Seitdem konnte ich mich auch immer auf ZVAB bei der Suche nach ganz besonderen Büchern verlassen.

  31. Karl-Heinz Bartmann schrieb am November 18, 2006:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    über mehrere Jahrzehnte hindurch suchte ich vergeblich nach einem Buch, das ich vormals bei einem inzwischen längst verstorbenen und damals schon betagten entfernten Familienangehörigen meiner Frau gelesen hatte. Es war nirgendwo bekannt und nicht mehr zu kaufen. Nachfragen beim Verlag ergaben, das Buch sei nicht mehr verlegt worden. Ich wollte es aber unbedingt haben, leider immer ohne Erfolg.

    Es handelt sich um Harry Martinsons preisgekröntes Werk
    “Der Weg nach Glockenreich” . Erst durch einen Freund, der mir vom zvab erzählte, gelangte ich auf die richtige Spur. Ich wurde nicht nur fündig, sondern hatte das übergroße Glück zu erfahren, daß der o. a. Autor 1974 den Nobelpreis für Literatur dafür bekommen hatte zusammen mit Eyvind Johnsons “Träume von Rosen und Feuer”.

    Wie groß war meine Freude, als ich über das zvab eine Ausgabe bekommen konnte, die auf den Kreis der Nobelpreisfreunde in beschränkter Auflage erschienen ist mit Genehmigung des Claassen Verlages Hamburg / Düsseldorf, der Nymphenburger Verlagshandlung München sowie von Les Editions Rombaldi Paris im Coron – Verlag Zürich, ein sehr gut erhaltenes Exemplar in Seideneinband mit Goldaufdruck.

    Sie können sich gar nicht vorstellen, wie mein Herz vor Freude hüpfte. Seit vier Jahren liegt das Buch nun auf meinem Nachtschrank und ist ein ständiger Begleiter auf dem Weg in die nächtlichen Träume.
    Dieses Glück verdanke ich dem zvab.

    PS:
    Versteht sich von selbst, daß ich seit Kennenlernen des
    Internetantiquariates immer wieder gerne Kunde bin und natürlich auch bleiben werde. An diverse Freunde und Verwandte habe ich die
    Online – Adresse inzwischen weitergegeben.

    Karl-Heinz Bartmann

  32. Eva Mellert-Hartling schrieb am November 20, 2006:

    An 10Jahre-ZVAB – Zum runden Geburtstag

    Ein besonders schönes Erlebnis dank ZVAB war das Wiederfinden einer Ausgabe von Siegfried Bernfelds “Sisyphos oder die Grenzen der Erziehung”. Über diesen Text hatte ich Ende der 60er Jahre in Göttingen voller Engagement meine Examensarbeit geschrieben. Es war die Zeit, in der wir viele alte Texte vor allem aus den zwanziger Jahren wie diesen von Bernfeld wiederentdeckten und sie aus der Versenkung des Vergessens holten, in die sie durch die Herrschaft der Nationalsozialisten gestoßen waren. Bei vielen politisch interessierten Studierenden hatten diese Texte damals eine große Bedeutung. Die zu jener Zeit von mir genutzte, mit vielen Notizen versehene erste Suhrkampausgabe des “Sisyphos …” hatte ich nach dem Examen an einen Mitbewohner verliehen und dann zu meinem großen Leidwesen nie mehr wiedergesehen.

    Als ich vor einiger Zeit d.h. rund 35 Jahre nach dieser intensiven Beschäftigung mit Bernfelds Thesen in einem Vortrag an der Universität Hamburg an den “Sisyphos …” erinnert wurde und ihn gerne in eine Diskussion unter Pädagogen eingebracht hätte, denen – für mich reichlich unverständlich – Bernfeld wie auch andere wichtige AutorInnen jener Tage offensichtlich nie begegnet waren, hatte ich die Idee, bei ZVAB nach diesem Text zu suchen.

    Zu meiner großen Freude fand ich den “Sisyphos …”, obendrein zu erschwinglichen Preisen. Ich konnte mich vor lauter Begeisterung unter zwei Fassungen nicht entscheiden und besitze deshalb nun gleich zwei Ausgaben des “Sisyphos …”. Ich war fast ein wenig gerührt, als ich die altbekannten Textpassagen nach so langer Zeit wieder las und natürlich vieles darin gleich wieder erkannte.

    Dass die alten Texte inzwischen, so erscheint es mir jedenfalls, wieder nahezu vergessen sind, ist vermutlich nicht zu leugnen. Dank ZVAB und seinem riesigen Bestand allerdings haben wir gute Chancen, manch vergessen geglaubten Text auch nach vielen Jahren wieder zu finden und noch einmal zu lesen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Eva Mellert-Hartling

  33. Claudia schrieb am November 20, 2006:

    Das ZVAB ist ein fester Bestandteil meiner Büchersuche geworden.

    Speziell beim Stöbern entdeckt man immer wieder Neues!
    Ich interessiere mich sehr für Expeditions- und Alpinismusliteratur aus den letzten beiden Jahrhunderten – Nansen, Shackleton, Hedin, Harrer etc..

    Unter anderem fand ich ein Buch über die Tour de France aus dem Jahre 1928, wo es noch üblich war, Reissnägel auf die Straße zu streuen, oder den Mitfahrern Betäubungsmittel ins Essen zu mischen, um gegen den Gegner zu punkten.

    Ich bestellte mir auch Hermann Buhls Beschreibung von seiner Erstbesteigung des Nanga Parbat in den Fünfziger Jahren.

    Der einzige Nachteil von ZVAB: Durch die internationale Vernetzung der Antiquariate findet man kaum noch Schäppchen! Die Preise stiegen und wurden uniform.

    Trotzdem alles Gute weiterhin!

    Claudia
    Österreich

  34. Hansgert Asmus schrieb am November 20, 2006:

    Familien-Geschichte

    Durch die Auflösung des elterlichen Haushalt kamen u.a. einige Bändchen einer Schiller-Gesamtausgabe von 1828 (Erschienen in der Cotta’sche Buchhandlung) in meinen Besitz.

    Durch eine Rückfrage bei einer Universitätsbibliothek nach Wert und Ergänzungsmöglichkeit kam ich Kontakt mit einem Antiquar, der mir den Hinweis auf das ZVAB gab.

    Hier wurde ich in Bezug auf diese Schiller-Ausgabe auch fündig.

    Ich suchte dann weiterhin mundsprachliche Bücher aus meiner Heimat (Barmen). Auch diese fand ich – mehr als erwartet.

    Aus dem elterlichen Haushalt kam dann auch noch ein kleines Buch zu mir, dass mein Urgroßvater, mütterlicherseits, Friedrich Frowein (1840 – 1912) aus Barmen verfasst hatte:
    „Kalkulator für Artikel der Textilbranche“, II. Auflage von 1889.

    In diesem Buch sind sehr viele handschriftliche Notizen und Verbesserungen, vielleicht für eine neue Auflage.

    Aus Neugierde, auch etwas aus Spaß, habe ich dann unter „Suchen“, den Namen meines Urgroßvaters eingegeben. Zu nächst fand ich nichts.

    Aber plötzlich, einige Zeit später, fand ich tatsächlich eine weitere Ausgabe des Kalkulators in einem Antiquariat – in Berlin- aus dem Besitz eines Webermeisters aus der Frauenthorstraße, aber ohne leider ohne Ortsangabe.

    Ich habe natürlich das Buch sofort bestellt. Das wollt ich mir nicht entgehen lassen.

    Wieder einige Monate später tauchte ein solches Buch in Innsbruck auf, das habe ich natürlich auch bestellt.

    Dieses mal war es die IV. Auflage und auch aus einer anderen Druckerei.

    So fand ich durch ZVAB ein Stück Familiengeschichte.
    Lampertheim, 20.11.2006

    Hansgert Asmus

    Darf ich meinen Bericht noch etwas ergänzen?

    Einige Tage nach diesem Bericht, habe ich unter Google-Bücher nach meinem Urgroßvater, Friedrich Frowein, gesucht – und wurde fündig.

    In dem 1904 in USA erschienenen Buch “The Metric Fallace” ist das Buch meines Urgroßvaters an 2 Stellen erwähnt, mit dem deutschen Titel!

    Mein Urgroßvater war also “weltberühmt”.

    Natürlch ist das Buch auch im ZVAB zu finden!

    Eine gute Adventszeit wünscht Ihnen

    Hansgert Asmus, Lampertheim

  35. Reinhold E. Pfandzelter schrieb am November 21, 2006:

    Meine Mutter (83) suchte vor einiger Zeit zwei Bücher aus ihrer Kindheit.
    Nostalgie und der Wunsch, alte Erinnerungen wieder aufleben zu lassen, waren die Motivation für eine Suche. Bei einem Besuch bei mir kamen wir zufällig auf diesen Wunsch zu sprechen und spontan suchte ich bei ZVAB nach den Titeln. Da gleich mehrere Exemplare angeboten wurden, hatten wir noch die Auswahl nach Preis und Erhaltungszustand.
    Kurz darauf lagen die beiden Bücher in der Post und meiner Mutter wurde eine große Freude bereitet.

  36. Ingo Reiss schrieb am November 19, 2006:

    Meine sehr geehrten Damen und Herren des ZVAB!

    Zum morgigen 10 -jährigen Jubiläum meine herzlichen Glückwünsche, verbunden mit der Hoffnung, dass noch viele Jubeltage folgen werden. Warum bei Ansicht des ZVAB Logos und der grün geprägten Internetseite immer von einer positiven Grundstimmung erfasst werde zeigt Ihnen die anliegende kleine Geschichte.

    Mit besten Grüßen

    Ihr Ingo Reiss

  37. Dietmar Bartz schrieb am November 25, 2006:

    Herzlichen Glückwunsch zum Zehnjährigen! Ich kaufe zwar auch seit langem und regelmäßig mit Hilfe des ZVAB, aber wichtig ist es mir noch aus zwei anderen Gründen. Für viele Publikationen des 19. und 20. Jahrhunderts lässt sich hier schnell die Editionsgeschichte größerer Werke mit Auflagen, Umarbeitungen, Neudrucken etc. rekonstruieren, eine enorm verdienstvolle Angelegenheit. Und der Fleiß der Antiquare mit ihren ausführlichen und durchsuchbaren Enthält-Angaben hat mir bei meinen Literaturrecherchen schon x-mal geholfen, wenn der Karlsruher Virtuelle Katalog und die gedruckten Fachbibliographien auch nicht weiterhalfen. Auch insofern ist das ZVAB ein prächtiges Instrument!

  38. D.L. schrieb am November 26, 2006:

    Glückwunsch an das komplette ZVAB-Team !

    Gesucht und gefunden habe ich schon viele Bücher hier ! Günstig und gut verpackt kamen sie bei mir an. Wenn etwas mal nicht mehr lieferbar war, wurde auch dieses mit relativ schnell mitgeteilt. Bin also sehr zufrieden. Aber bitte, laßt Euch von Amazon nicht ausbooten !!!! Antiquariate der Welt haltet zusammen und nutzt das ZVAB !

  39. Ernst Stier schrieb am November 28, 2006:

    Nur das:
    Der letzte Beitrag gehört eigentlich nach oben oder an den Anfang der Liste.
    Bei Ihnen ist es umgekehrt .
    Freundliche Grüße .

  40. ZVAB schrieb am November 28, 2006:

    Danke für den Hinweis. Die Reihenfolge der Kommentare ist im wahrsten Sinne des Wortes eine “Einstellungssache”. Die chronologisch absteigende ist von der Blog-Engine voreingestellt, kann aber jeder Zeit geändert werden, wenn dies gewünscht wird.

    Deshalb die Frage: wird dies allgemein gewünscht?

    Viele Grüße,

    Dirk Rühaak


RSS-Feed für Kommentare dieses Beitrags.

Leave a comment

Erlaubte Tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>