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George Bernard Shaw: Zum 150. Geburtstag

von zvab
George Bernhard Shaw

Eliza Doolittle: Walk? Not bloody likely. I’m going to take a taxi.
Akt 3, Pygmalion

Mit seiner 1913 uraufgeführten Komödie Pygmalion löste George Bernard Shaw einen Skandal aus. Das Stück, das von der Londoner Blumenverkäuferin Eliza Doolittle handelt, die in starkem Dialekt spricht und sich dabei einer derben Ausdrucksweise bedient, erregte vor allem durch die Verwendung des Begriffs bloody Anstoß in der englischen Gesellschaft. In dem Schauspiel wettet der von sich selbst überzeugte Professor Henry Higgins, daß er durch intensiven Sprach- und Benimmunterricht das Blumenmädchen aus der Gosse in eine englische Herzogin verwandeln kann.

Angelehnt ist die Handlung an das Motiv des Künstlers Pygmalion aus der griechischen Mythologie, der sich in seine selbstgeschaffene Statue verliebt, welche schließlich zum Leben erwacht. Der Ire Shaw wurde zunächst als Musik- und Theaterkritiker berühmt, bevor er begann, selber Schauspiele zu verfassen. Als er 1950 starb, waren seine Theaterstücke die nach Shakespeare meistgespielten auf den Bühnen der Welt. 1925 erhielt er den Literaturnobelpreis und 1938 den Oscar für das beste Drehbuch für die Verfilmung von Pygmalion.

George Bernhard Shaw im ZVAB

Pygmalion

“Auch schlafen ist eine Form der Kritik, vor allem im Theater.”
George Bernard Shaw

26. July 2006

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