Zehn ausgewählte Buchkäufe im April
von ZVABZVAB-Antiquare verkaufen täglich wundervolle Bücher und wir möchten mindestens einmal pro Monat zurückblicken, um all die Fundstücke nicht ungesehen über den virtuellen Ladentisch gehen zu lassen.
Nicht selten sind echte Entdeckungen dabei: Bücher, die so schön gestaltet sind, dass man sie allein aufgrund ihres Äußeren gerne im Regal stehen hätte, oder Autoren, von denen man noch nie etwas gehört hat.
All diese Schätze können Sie auf unserer Seite der zehn kostbaren Buchkäufe im April 2012 entdecken. In diesem Monat enthält unsere Auswahl Bücher von Berühmtheiten wie Charles Darwin, Jean Paul, Ernst Jünger und G.E.Lessing.
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16. Mai 2012Überraschung beim Ausflug nach Amsterdam
von ZVABDer aufmerksame und buchliebende Tourist, der in diesen Tagen durch Amsterdam spaziert, kann mitten in der Innenstadt einen richtigen Schatz entdecken.
Unverkäuflich, nicht zum Anfassen, dafür aber umso interessanter. Gemeint sind die Bücher der Ausstellung „The Printed Book: A Visual History“, die von den Bijzondere Collecties, den Besonderen Sammlungen der Universität Amsterdam präsentiert werden. Die ausgewählten Exemplare des Archivs, welches normalerweise nur von Studenten und Forscher eingesehen wird, sind in chronologischer Reihenfolge ausgestellt und illustrieren auf eindrucksvolle Weise die Errungenschaften des westlichen Buchdrucks. Angeordnet in einer Zeitspanne von 1471 bis heute, kann man hier echte Fundstücke bewundern. (Weiterlesen …)
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10. Mai 2012Maurice Sendak
von ZVABIm Gedenken an den Kinderbuchautor Maurice Sendak, der mit seinen wunderschönen Büchern und Illustrationen damals wie heute weltweit die Kinderherzen verzaubert:
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9. Mai 2012August Strindberg
von ZVABEin Künstlerleben wie es im Buche steht. So beschreibt unser Autor Carsten Tergast die Vita des großen schwedischen Schriftstellers August Strindberg.
Der Autor des Dramas Ein Traumspiel und von Romanen wie Das rote Zimmer oder Die Inselbauern wird heute aufgrund der Gesellschaftskritik seiner Werke gerne mit seinem französischen Zeitgenossen Émile Zola verglichen.
Angesichts eines Lebens voller Abenteuer, Skandale und Exzesse fragt der Autor unseres Specials nicht zu Unrecht: Wo bleibt eigentlich der große Film über das Leben von August Strindberg?
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9. Mai 2012Über die Zukunft des Buches
von Charlotte GerlachVom 9. bis 12. Juni 2010 fand am Rochester Institute of Technology ein Symposium mit dem Titel The Future of Reading (Die Zukunft des Lesens) statt. Dass die dort geäußerten Expertenmeinungen auch zwei Jahre später noch von höchstem Interesse sind, beweist ein Blick auf ein Büchlein mit dem Titel What is Reading for? (Wozu lesen?). Es enthält den Abschlussvortrag des renommierten Typografie-Spezialisten Robert Bringhurst (Autor des Referenzwerks The Elements of Typographic Style) und ist bisher leider nur in englischer Sprache, in einer Auflage von 500 Ausgaben, erschienen.
Was bedeutet Lesen?
Darin befreit der Autor den Begriff des Lesens von seiner sprichwörtlichen Bedeutung und (Weiterlesen …)
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4. Mai 2012Welch ein Fundstück!
von ZVAB„Großer Goldring aus Goethes Besitz: die ovale Glasgemme geschnitten von Angelica Facius, die Statuengruppe des Menelaus in der Villa Ludovisi darstellend.“
Im ZVAB finden Sie in diesen Tagen einen ganz besonders seltenen Ring, der aus dem Besitz von keinem Geringeren als Johann Wolfgang von Goethe stammt. Der berühmte Autor soll ein reges Interesse und eine eigene Sammlung an Gemmen gehabt haben – und davon stellt dieser Ring ein ganz herausragendes Exemplar dar. (Weiterlesen …)
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2. Mai 2012Der geheimnisvolle Unbekannte
von Charlotte GerlachEs gibt Autorennamen – zum Teil sogar sehr berühmte –, die wir jahrelang mit uns herumtragen, ohne jemals ein Buch von ihnen in die Hand genommen zu haben. Jedes Mal denken wir uns: „Das muss man doch gelesen haben!“ oder „Morgen kaufe ich mir endlich ein Buch von …!“. Und so geht die Zeit dahin…
Wir lassen uns beispielsweise eine gesamte Kindheit lang von scheinbar übermächtigen Namen wie Goethe, Schiller, Shakespeare und Dostojewski beeindrucken, bis wir endlich (oder auch nicht) im Unterricht in den Genuss (oder auch nicht) der vermeintlichen Pflichtlektüre kommen. Danach ist der Zauber vorbei und der Name entmystifiziert. So lüften wir in unserem Leben mit den Büchern ein Geheimnis nach dem anderen, und nicht selten müssen wir dabei eine Enttäuschung einstecken. (Weiterlesen …)
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27. April 2012Mein Beitrag zum Welttag des Buches 2012
von JenniferAls ich Anfang des Jahres von der Aktion “Lesefreunde” hörte, war ich sofort begeistert. 33.333 Lese-Fans sollten dabei jeweils 30 Bücher zum Weiterverschenken bekommen. An Menschen, die selten, oder gar nicht lesen. Kurz entschlossen habe ich mich angemeldet um auch zu einer Buchschenkerin zu werden. Unter 25 Titeln musste ich denjenigen auswählen, den ich verschenken wollte. Keine ganz einfache Aufgabe. Mit welchem Titel macht man am ehesten den Beschenkten eine Freude und regt sie dazu an, öfter zu lesen? Am Ende entschied ich mich für Stolz und Vorurteil von Jane Austen. Unter anderem deshalb, weil ich selbst das Buch gelesen habe und so wusste, was ich an andere Menschen verschenke. (Weiterlesen …)
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20. April 2012“Ach wenn’s mir doch gruselte!”
von ZVABDem verzweifelten Ausruf Von Einem, der auszog, das Fürchten zu lernen (enthalten in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm) ist schon seit langer Zeit Abhilfe geschaffen. Denn um sich zu gruseln, genügt es, sich einen der größten Klassiker der Vampirgeschichten vorzunehmen: Dracula von Bram Stoker.
Anlässlich des 100. Todestages des irischen Schriftstellers hat Carsten Tergast die Karriere des „one hit wonders“ unter die Lupe genommen.
Im ZVAB-Special berichtet er von den Geschichten, die Mutter Charlotte dem kleinen Bram in Kinderjahren erzählte, von Bram Stokers Zeit als Theaterkritiker, während der er Berühmtheiten wie Sir Arthur Conan Doyle kennen lernte, und davon, was heutige Vampirautoren wie Stephenie Meyer vom großen Meister noch lernen müssen.
Außerdem: Pünktlich zum Gedenktag erscheinen zwei neue Übersetzungen des Klassikers, von Andreas Nohl (Steidl Verlag) und von Ulrich Bossier (Reclam Verlag).
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16. April 2012Welche Übersetzung ist die beste?
von Charlotte GerlachVor kurzem war ich auf der Suche nach dem russischen Klassiker Ein Held unserer Zeit von Michail Lermontow (1814-1841). Das Buch wurde in meinem Leseklub zur Lektüre vorgeschlagen, und auch wenn ich zugeben muss, dass ich von dem russischen Autoren noch nicht gehört hatte, so klang die Beschreibung verlockend. Ein Held unserer Zeit ist in den Jahren von 1839 bis 1840 entstanden und neben dem dandyhaften Antihelden Petschorin spielen die Beschreibungen der Kaukasus-Landschaft darin eine bedeutende Rolle. In einem Artikel von Hanns-Martin Wietek erfuhr ich außerdem, dass der Autor nicht nur Zeitgenosse Puschkins war, sondern auch als sein Nachfolger gelten kann. Bedauerlicherweise starb er sogar auf die gleiche Weise wie dieser, nämlich im Duell.
Wie bei allen Übertragungen ins Deutsche – besonders aber bei Klassikern der russischen Literatur – dachte ich, gilt es Wert auf eine gute Übersetzung zu legen, will man die Bedeutung und Wirkung des Werkes im Original erahnen. Also informierte (Weiterlesen …)
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11. April 2012Lew Kopelew zum 100. Geburtstag
von ZVABIm neuen ZVAB-Special berichtet Hanns-Martin Wietek über das Leben des russischen Germanisten und Schrifstellers Lew Kopelew, der heute hundert Jahre alt geworden wäre.
Von seiner frühen Liebe zur deutschen Kultur, von politischen Verwirrungen, von Menschlichkeit und Idealen wie Toleranz und Wahrheit sowie von seiner langjährigen Freundschaft zu Heinrich Böll. Im Jahr 1981 erhielt Lew Kopelew den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Von ihm stammen die Worte:
“Bücher sind die sichersten Bausteine für die Brücken, die die Völker miteinander verbinden. Es ist der Sinn unseres Lebens, diese Brücken zu bauen.”
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5. April 2012Fritz Lang lässt grüßen
von ZVABKino- und Filmliebhaber aufgepasst! Bei unserer Suche nach antiquarischen Büchern für die Osterzeit, sind wir im Fundus des ZVAB auf einen ganz besonderen Gruß von Fritz Lang gestoßen.
Der berühmte Regisseur von Filmen wie Metropolis oder M – Eine Stadt sucht einen Mörder adressiert ihn an Lotte Eisner, deutsche Filmhistorikerin und -kritikerin. Auch wenn er gelobt, einen längeren Brief folgen zu lassen, so erfährt der Leser auf dem Doppelblatt zumindest, dass Fritz Lang einen 10-tägigen Aufenthalt in Palm Springs genutzt hat um seinen “Winterspeck durch Schwimmen los zu werden”.
Mitunterzeichnet ist die Karte von Lilly Latte, der langjährigen Lebensgefährtin und späteren Gattin von Fritz Lang.
In diesem Sinne: “Very Happy Easter!”
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5. April 2012




















