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Eine Mischung aus Kant und Chaplin

von Carsten Tergast

Anonymus ist ein immer wieder gerne benutztes Pseudonym, wenn der Verfasser eines Textes – aus welchem Grund auch immer – nicht erkannt werden will. Dass einer das irgendwie langweilig findet, das Wörtchen “anonym” einfach umdreht und dann als Mynona Literaturgeschichte schreibt, ist allerdings einzigartig.
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Carsten Tergast 15. März 2010

Zurück zum Papier: Ollos Welt 2035

von Nicola Bardola

E-Book hin oder her, in Ollos Welt spielt das gute alte Papier die handfeste und greifbare Hauptrolle. Ollo ist ein zehnjähriger Junge mit John-Lennon-Brille, ein Forscher und Vielschreiber, ein EMGAP (Erfinder modernster Gerätschaften aus Papier), der sich im Jahr 2035 allerhand pfiffige Gedanken macht: über seine Schwestern Ariane 1 und Ariane 2, seinen rothaarigen Vater, der ebenfalls Erfinder ist, und seine blauhaarige Mutter, die Chefdesignerin. Ollo setzt sich für den Tierschutz ein, beschäftigt sich mit „Schikanemanagern“ und „Alleshörern“ und führt über seine skurrilen Entdeckungen und betörenden Erfahrungen ein öffentliches, intergalaktisches Tagebuch. Ob Ollos erstes Date oder die Geschichte von der Schildkröte Lotus-Elsa, die in seinen Rucksack pinkelt – über 52 Wochen hinweg wird alles mit Präzision und Humor aufgezeichnet.
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Nicola Bardola 8. März 2010

Gewinnspiel ‚Mario und der Zauberer’

von ZVAB

Gewinnspiel anlässlich der Ausstellung ‚Mario und der Zauberer’

Für Liebhaber bibliophiler Ausgaben verlosen wir begleitend zur Ausstellung ‘Mario und der Zauberer’ im Buddenbrookhaus Lübeck einen ganz besonderen Preis: Die Erstausgabe von ‚Mario und der Zauberer’ mit Illustrationen von Hans Meid und originalem Schuber, erschienen 1930 bei S. Fischer. Außerdem gibt es eine Jahreskarte für das Buddenbrookhaus und fünf Ausstellungskataloge zu gewinnen.

Beantworten Sie uns bis zum 20. Juni einfach folgende Frage und nehmen Sie über unten stehendes Formular am Gewinnspiel teil:

“Welchen Beruf übt Mario in der Novelle ‘Mario und der Zauberer’ aus?”

Teilnahmebedingungen

Mario und der Zauberer Gewinnspiel
  1.  (Pflichtfeld)
  2.  (Pflichtfeld)
  3.  (gültige E-Mailadresse)
  4.  (Pflichtfeld)

cforms contact form by delicious:days

ZVAB 3. März 2010

Italienisch für Machos

von Jaromir Konecny

In einer Ehe kriegst du schnell raus, wer das Sagen hat. Vor allem, wenn du dreimal weniger als deine Frau verdienst. Früher aber, Mann, früher hatte ich vor Karin den wilden Burschen aus Mähren gespielt, den Macho! Das Einzige an gesunder Ernährung, das ich zu mir nahm, war Bier! Nix Broccoli! Ich futterte nur Leberkäse und Weißwürste, bekleckerte mich mit Senf wo und wann auch immer ich wollte, und wenn mir danach war, auch mit Ketchup! Gepinkelt habe ich damals nur im Stehen! Die Spuren meines Mannesdaseins markierten die Welt! Wo sind nur diese herrlichen Zeiten meiner Selbstverwirklichung als Mann geblieben?
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Jaromir Konecny 1. März 2010

Celine oder Welche Farbe hat das Leben

von LesArtige
Was Jugendliche über das Buch denken:
Kiril Dimova
   Kiril Dimova

Leseeindrücke von Kiril Dimova (13 Jahre)
Celine ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Stiefmutter zusammen in Chicago. Ihre Mutter ist als Forscherin in Südamerika unterwegs, und auch ihr Vater ist selten zu Hause und lässt Celine mit ihrer Stiefmutter allein, dich sich zwar um das Mädchen kümmert, aber genug eigene Dinge im Kopf hat. Darum ist Celine oft allein. Sie malt sehr gern, liest einen Haufen schwieriger Bücher, schaut viel Fern und macht sich über die Sendungen lustig.
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LesArtige 22. Februar 2010

Petr Alekseevic Kropotkin – Fürst und Anarchist

von Hanns-Martin Wietek

Fürst und Anarchist, dieser Widerspruch klingt schon seltsam genug. Aber Pëtr Alekseevič Kropotkin war noch mehr.

Er war – aus einem der ältesten Adelsge- schlechter Russlands stammend – Kammerpage seiner Majestät des Kaisers Alexander II., Offizier der Berittenen Amur-Kosaken in Sibirien, oro- und kartografischer Forscher in Sibirien und Finnland (dessen Erkenntnisse noch heute Gültigkeit besitzen) und als Wissenschaftler Sekretär einer Sektion der Russischen Geo- grafischen Gesellschaft (deren Gesamtvorsitz
er ablehnte, da er sich entschlossen hatte, gesellschaftlich tätig zu werden), er war Reformer, er war Gefangener in der Peter-Pauls-Festung, er war Revolutionär, er war als Sozialist Theoretiker des Anarchismus und er war Schriftsteller. (Weiterlesen …)

Hanns-Martin Wietek 19. Februar 2010

16. Antiquariats-Messe Zürich

von ZVAB

Die 16. Antiquariats-Messe Zürich findet vom
5. – 7. März 2010 im Vortragssaal des Kunsthauses in Zürich statt.

An dieser einzigen Antiquariats-Messe der Schweiz nehmen 35 Aussteller aus dem In- und Ausland teil.

Neben Büchern werden auch Handschriften, Zeichnungen, Druckgraphiken, Plakate und Photographien gezeigt.
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ZVAB 17. Februar 2010

Verschwunden, vergriffen, verliehen oder nicht mehr lieferbar? Erzählen Sie uns Ihre Büchergeschichte und gewinnen Sie Ihr gesuchtes Buch!

von ZVAB

Lieblingsbücher verschwinden gern spurlos. Manche hat man enthusiastisch verliehen und später nie zurückbekommen. Andere stehen nur noch im Regal unserer unscharfen Erinnerung, wie Fragmente oft vorgelesener, gelegentlich illustrierter Erzählungen. „Prinz Grünewald, wo ist Dein Stolz? Du bist ein Prinz und spaltest Holz“ – der Titel ist weg, das zerfledderte Exemplar verloren. Umzüge, Unordnung, Regalerweiterungen, Trennungen, eigene Kinder – der Verlust gehört zum Leben des Bibliomanen. Dabei ist es einfach, verschwundenen Büchern auf die Spur zu kommen. Wir helfen bei der Suche. Schicken Sie uns Ihre Geschichte eines verlorenen Lieblingsbuchs. Dem Verfasser der schönsten und originellsten Kurzgeschichte schenkt ZVAB.com sein gesuchtes Buch.

Umfang: 2400 Zeichen
Einsendeschluss: 30. April 2010 an
verlorenesbuchgesucht@zvab.com

ZVAB 15. Februar 2010

Literarischer Valentinstag

von ZVAB

   Paolo und Francesca

Im Blog der Online-Partnerbörse be2 findet sich anlässlich des bevorstehenden Valentinstag eine schöne Liste mit den berühmtesten Liebespaaren der Literaturgeschichte.

Wir würden die Liste noch um Paolo und Francesca ergänzen, deren tragische Geschichte Dante in der Göttlichen Komödie erzählt.

Hier nun die Plätze 1-5:

  1. Romeo und Julia (Shakespeare)
  2. Tristan und Isolde
  3. Cathy und Heathcliff (Emily Brontë – Sturmhöhe)
  4. Ferdinand von Walter und Luise Miller (Friedrich Schiller – Kabale und Liebe)
  5. Leonce und Lena (Georg Büchner)

Weiterlesen im be2 Blog.

ZVAB 9. Februar 2010

Brücken und Löcher – Silence and pleasure

von Nicola Bardola
Louis Sachran - Holes

Eineinhalb Jahre brauchte Louis Sachar, um Löcher zu schreiben. Und in all der Zeit wusste niemand etwas davon, nicht einmal seine Frau und seine Tochter. Sachar glaubt, dass das Schweigen beim Schreiben hilft – wie bei allem, wozu man sich selbst motivieren muss. Je mehr man über etwas rede, desto weniger nehme man in Angriff, so der Autor.

Wenn es also darum geht, seine Fähigkeiten zu forcieren, spricht Sachar wenig. Fast schon folgerichtig sind Bridge und Tennis seine wichtigsten und liebsten Hobbies. Über Bridge, das bekannteste Kartenspiel im englischsprachigen Raum, sagt man, es sei Schach mit Karten, nur komplizierter, und auch: Bridge is silence and pleasure – Stille und Vergnügen.
(Weiterlesen …)

Nicola Bardola 8. Februar 2010

8. bis 12. Februar 2010
BRECHT-TAGE 2010 Bild und Bildkünste bei Brecht

von ZVAB
Literaturforum im Brecht-Haus

Was kennzeichnet Bertolt Brecht als Bildersammler? Wo sind es Bilder statt Texte, die zu Ideengebern, Studienobjekten und Anlässen seines Schreibens wurden und was zeichnet die so entstandenen Texte Brechts aus? Wird Brecht den eigenen, von ihm selbst entwickelten Ansprüchen an das Zusammenspiel der Künste gerecht? Kann von einem eigenen Stellenwert der visuellen Erfahrung bei Brecht gesprochen werden – unabhängig oder gar gegen den Text? Ziel der Brecht-Tage 2010 ist es, den Stellenwert der Bilder und Bildkünste für Brecht zu bestimmen. Um die Aktualität seiner Ansätze zu prüfen, beteiligen sich neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auch Theaterkünstler und Literaten.

Programm (PDF)

ZVAB 7. Februar 2010

Elvis lebt

von Jaromir Konecny
Elvis Presley

Im Fasching zeigt auch der katholischste Mitbürger gern seine wilde Seite – er klebt sich eine Pappnase ins Gesicht, lässt seinen Spirit statt mit Spiritualität mit Spirituosen fluten und ruft: „Ich verstehe Spaß – ich bin ein Narr!“ Zu diesen Zeiten meide ich die Stadt, da ich ein Menschenfreund bin und mir diese Lebenseinstellung auch bewahren möchte. Außerdem komme ich aus Mähren, dort hast du dich nicht verkleiden müssen, um zu saufen – in Mähren ist schon das morgendliche Aufstehen Grund zum Saufen genug.
(Weiterlesen …)

Jaromir Konecny 1. Februar 2010

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